Klimawandel-Leugnung: Knaus warnt vor AfD und Trump

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Dieses Video wurde am 19.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Migrationsforscher und Politikberater Gerald Knaus warnt eindringlich vor den Folgen politischer Klimawandel-Leugnung in Deutschland und Europa. Angesichts aktueller Umfragewerte, in denen die AfD als stärkste Kraft gehandelt wird, und des klimapolitischen Kurswechsels unter Donald Trump in den USA sieht Knaus den globalen Klimaschutz in ernsthafter Gefahr. Der Forscher stellt eine zentrale Frage: Mit welcher Glaubwürdigkeit können Deutschland und die EU noch für ambitionierten Klimaschutz eintreten, wenn sie selbst den Weg zurück zu fossilen Brennstoffen einschlagen?

AfD und fossile Brennstoffe: Eine gefährliche Kombination

Die AfD positioniert sich offen als Partei, die den menschengemachten Klimawandel in Frage stellt. Ihr Programm sieht vor, die deutsche Klimapolitik grundlegend umzukehren – ähnlich wie es Donald Trump in den USA bereits getan hat. Knaus betont, dass eine solche Politik nicht nur national, sondern weltweit verheerende Signalwirkung hätte.

Der Vergleich mit Trump ist dabei kein Zufall. Die USA unter Trump haben den Klimaschutz demonstrativ zurückgefahren, internationale Abkommen aufgekündigt und die Förderung fossiler Energieträger massiv ausgebaut. Sollte Deutschland – oder gar die gesamte Europäische Union – diesen Weg nachahmen, wäre das ein fatales Signal an den Rest der Welt.

Europas Verantwortung trotz kleiner Emissionsanteile

Deutschland und die Europäische Union sind gemeinsam für rund 8 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Das klingt zunächst nach einem vergleichsweise geringen Anteil – doch Knaus argumentiert, dass gerade deshalb die politische Vorbildfunktion entscheidend ist.

Wenn eine Wirtschaftsmacht wie die EU, die über Jahrzehnte als Vorreiter im Klimaschutz galt, nun den Rückzug antritt, verlieren andere Länder und Regionen einen wesentlichen Referenzpunkt. Länder des Globalen Südens, aufstrebende Volkswirtschaften in Asien und Afrika – sie alle beobachten, ob der Westen seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.

  • Die EU ist für etwa 8 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich.
  • Deutschland gilt traditionell als klimapolitische Führungsnation innerhalb der EU.
  • Ein Kurswechsel in Berlin würde den europäischen Konsens zum Klimaschutz schwächen.
  • Internationale Klimaverhandlungen hängen stark von der Glaubwürdigkeit westlicher Akteure ab.

Glaubwürdigkeit als Schlüssel zur globalen Klimapolitik

Knaus stellt die rhetorische Frage, mit welchen Argumenten Europa künftig noch für globalen Klimaschutz werben könnte, wenn es selbst den klimapolitischen Rückwärtsgang einlegt. Diese Glaubwürdigkeitslücke wäre kaum zu schließen: Wer andere Staaten zur Reduktion von Emissionen auffordert, aber selbst auf fossile Brennstoffe setzt, verliert jede moralische und politische Überzeugungskraft.

Das Argument ist besonders brisant vor dem Hintergrund internationaler Klimagipfel und laufender Verhandlungen im Rahmen des Pariser Abkommens. Europa hat sich dort zu verbindlichen Klimazielen verpflichtet. Ein Abrücken davon – befeuert durch den Aufstieg klimaskeptischer Parteien – würde nicht nur das eigene Ansehen beschädigen, sondern Verhandlungsfortschritte weltweit blockieren.

Populismus und Klimaskepsis als wachsende Bedrohung

Die Warnung von Gerald Knaus fügt sich in ein breiteres Muster ein: Rechtspopulistische Bewegungen in Europa und Nordamerika haben die Ablehnung wissenschaftlich gesicherter Klimaforschung zunehmend als politisches Identitätsmerkmal etabliert. Ob in den USA, in Italien, Ungarn oder zunehmend auch in Deutschland – Klimaskepsis wird instrumentalisiert, um Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren, die wirtschaftliche Unsicherheiten mit ökologischen Regulierungen verbinden.

Dieser Trend ist keine rein nationale Angelegenheit. Klimawandel-Leugnung kennt keine Grenzen – und ihre politischen Folgen auch nicht. Knaus’ Einschätzung ist daher als gesamteuropäische Mahnung zu verstehen: Wer jetzt den Klimaschutz opfert, wird auf der Weltbühne nicht mehr gehört werden. Der Schaden wäre global und langfristig kaum umkehrbar.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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