Schneechaos in Bolivien: 360 Reisende gerettet

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Dieses Video wurde am 21.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein massiver Wintereinbruch in den Anden Boliviens hat das Hochland des Landes in ein Schnee-Chaos verwandelt. Bis Dienstag, den 19. August 2026, mussten Rettungskräfte mehr als 360 Reisende aus eingeschneiten Fahrzeugen und blockierten Straßen befreien. Besonders schwer betroffen ist die Provinz Potosí, wo tagelang kaum ein Fahrzeug vorankam. Nach Angaben des bolivianischen Verteidigungsministeriums sind über 26.000 Familien von den Folgen des Schneefalls betroffen.

Schnee blockiert das Hochland tagelang

Schaufel für Schaufel kämpften sich Reisende und Helfer durch meterhohe Schneemassen. Starker Wind trieb den Schnee immer wieder über die freigeräumten Straßen, sodass Räumfahrzeuge in mehreren Provinzen gleichzeitig im Einsatz waren. Die Bedingungen im Hochland sind extrem: Schon tagsüber herrschen eisige Temperaturen, nachts wird die Rettung nach Angaben der Einsatzkräfte zum Wettlauf gegen die Kälte.

Verletzte wurden in Decken gehüllt aus dem Schnee geborgen und zur medizinischen Versorgung gebracht. Unter den mehr als 360 Geretteten befanden sich fast 60 italienische Staatsangehörige, was auf eine erhebliche Zahl ausländischer Reisender in der betroffenen Region hinweist.

Gouverneur von Potosí selbst in Bergnot

Besonders symbolträchtig war der Einsatz in der Provinz Potosí: Dort geriet am Dienstag der Gouverneur selbst mit seiner gesamten Delegation in den Schneemassen fest und musste von Rettungskräften befreit werden. Die Einsatzkräfte verfolgten dabei zwei gleichzeitige Ziele:

  • Weitere eingeschlossene Reisende aus dem Schnee befreien
  • Den Weg bis zum Gouverneur mit schwerem Gerät freiräumen
  • Mehrere Provinzen gleichzeitig mit Räumfahrzeugen versorgen
  • Verletzte und Unterkühlte medizinisch versorgen

Der Vorfall verdeutlicht, wie vollständig die Infrastruktur im bolivianischen Hochland durch den Wintereinbruch lahmgelegt wurde – unabhängig vom gesellschaftlichen Status der Betroffenen.

Rettungskräfte am Limit – Behörden fordern mehr Ressourcen

Um die Lage zu bewältigen, wurden zwei zusätzliche Räumteams sowie geliehene Frontlader in die betroffenen Gebiete entsandt. Dennoch räumen die Behörden selbst ein, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen werden, um die Situation kurzfristig unter Kontrolle zu bringen. Die schiere Ausdehnung der betroffenen Gebiete und die anhaltend schlechten Wetterbedingungen überfordern die verfügbaren Kapazitäten.

Mehr als 26.000 Familien sind nach offiziellen Angaben des Verteidigungsministeriums von den Schneemassen betroffen. Viele Gemeinden sind von der Außenwelt abgeschnitten, Versorgungsrouten unterbrochen und die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten gefährdet.

Ausblick: Langwierige Erholung für die Region

Die Lage im bolivianischen Hochland dürfte sich auch in den kommenden Tagen nur langsam entspannen. Solange Wind und Schneefall anhalten, ist jede freigeräumte Strecke kurzfristig erneut gefährdet. Die Behörden stehen vor der Aufgabe, sowohl die unmittelbaren Rettungsmaßnahmen fortzusetzen als auch die langfristige Versorgung der rund 26.000 betroffenen Familien sicherzustellen. Das Schneechaos in Bolivien zeigt einmal mehr, wie verwundbar abgelegene Hochlandregionen gegenüber extremen Wetterereignissen sind – und wie schnell staatliche Infrastruktur an ihre Grenzen stößt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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