Baerbock unter Beschuss: USA und Russland rügen UN-Chefin

Date:

Dieses Video wurde am 21.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Annalena Baerbock steht als Präsidentin der UN-Generalversammlung im Kreuzfeuer zweier Großmächte. Sowohl die USA als auch Russland werfen der deutschen Politikerin vor, bei der Auswahl des nächsten UN-Generalsekretärs die Kompetenzen des Weltsicherheitsrats zu überschreiten. Der Vorfall beleuchtet ein grundsätzliches Problem: Deutschlands diplomatisches Ansehen bei den Vereinten Nationen hat in den vergangenen Monaten spürbar gelitten.

Baerbock mischt sich in Sicherheitsrats-Kompetenz ein

Der Streit entzündete sich an einem konkreten Schritt Baerbocks: Als Präsidentin der UN-Generalversammlung organisierte sie öffentliche Gespräche mit den Kandidaten für den Posten des nächsten UN-Generalsekretärs. Das allein wäre noch unproblematisch gewesen. Brisant wurde die Angelegenheit, als sie anschließend den Sicherheitsrat öffentlich aufforderte, nur jene Bewerber zu berücksichtigen, die an diesem Dialog teilgenommen hatten.

Damit griff Baerbock nach Ansicht der Kritiker direkt in den Auswahlprozess ein – ein Vorrecht, das ausschließlich dem Weltsicherheitsrat zusteht. Das Amt der Präsidentin der Generalversammlung ist im Wesentlichen ein repräsentatives; eigene politische Vorgaben an den Sicherheitsrat zu formulieren, liegt klar außerhalb dieses Mandats.

Scharfe Worte aus Washington und Moskau

Die Reaktion der beiden Vetomächte fiel ungewöhnlich deutlich aus. US-Diplomatin Jennifer Locchead erklärte, man habe „erhebliche Einwände gegen die Übergriffe und unverantwortlichen Handlungen” der Generalversammlungs-Präsidentin. Der Vorwurf: Baerbock setze einen Trend fort, bei dem UN-Führungspersönlichkeiten sich eher als „diplomatische Superstars” inszenierten denn als Verwaltungschefinnen.

Russland formulierte ähnliche Bedenken. Moskau zeigte sich „besorgt über die Rolle, die sich die Präsidentin der Generalversammlung selbst zuzuschreiben versucht”. Dass zwei so unterschiedliche Mächte wie die USA und Russland in dieser Frage an einem Strang ziehen, verleiht der Kritik besonderes Gewicht.

Stil statt Substanz – ein altes Vorwurf-Muster

Die Kritik an Baerbocks Amtsführung beschränkt sich nicht auf diesen einen Vorfall. Schon seit ihrem Amtsantritt steht die 45-Jährige unter dem Verdacht, die öffentliche Inszenierung über diplomatische Substanz zu stellen. Beispielhaft dafür: ein Instagram-Reel im Stil der US-Serie „Sex and the City”, in dem sie sich betont locker und modebewusst präsentierte – mit High Heels und sichtbarem Bauch. Viele Beobachter empfanden das als unangemessen für eine der höchsten Positionen im UN-System.

  • Öffentliche Inszenierung statt stiller Diplomatie
  • Politische Botschaften, die über das repräsentative Mandat hinausgehen
  • Ungeschickte Sticheleien gegenüber anderen UN-Gremien
  • Social-Media-Auftritte, die international für Irritationen sorgen

Das Muster ist in New York bekannt. Baerbocks Vorgänger hielten das Amt der Generalversammlungs-Präsidentschaft bewusst im Hintergrund. Baerbock nutzt die UN-Bühne sichtbar anders – und polarisiert damit.

Deutschlands Einfluss bei den Vereinten Nationen schwindet

Die Kontroverse hat einen größeren Kontext: Baerbocks Ernennung zur Präsidentin der UN-Generalversammlung war von Anfang an umstritten. Ursprünglich sollte die erfahrene deutsche Topdiplomatin Helga Schmidt den Posten übernehmen. Ihr Ausscheiden gilt als Verlust an institutioneller Erfahrung.

Die Folgen sind spürbar. So scheiterte Deutschlands Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. In New York wächst das Bild eines Landes, das zwar großzügig in die UN-Kassen einzahlt, aber an diplomatischem Gewicht verliert. Finanzieller Beitrag und politischer Einfluss klaffen damit immer weiter auseinander.

Der aktuelle Eklat dürfte Deutschlands Position in multilateralen Verhandlungen weiter schwächen. Wie Baerbock auf die scharfe Kritik aus Washington und Moskau reagiert und ob sie ihren Kurs korrigiert, wird entscheidend dafür sein, ob das Land seine Rolle als konstruktiver UN-Partner zurückgewinnen kann.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

xxx

Popular

Ähnliche Beiträge
Related

Ukrainekrieg: Putins Macht bröckelt im Inneren

Der Ukrainekrieg eskaliert in der Luft, während Russland innenpolitisch unter Druck gerät. Sicherheitsexperte Nico Lange analysiert die Lage an Front und Heimatfront.

Russland im Krieg: „Die Angst regiert”

Schriftsteller Wladimir Kaminer zeichnet ein widersprüchliches Bild Russlands im Ukrainekrieg: Konzertrummel hier, Spritmangel und Ernährungskrise dort.

Wilde Robbe sucht Kontakt zu Freitauchern

Eine junge wilde Robbe sucht in der russischen Region Primorie freiwillig die Nähe von Freitauchern – ein seltenes Naturschauspiel unter Wasser.

USA: 40 Billionen Dollar Schulden und die Folgen

Die US-Schulden haben 40 Billionen Dollar erreicht. Expertin Sandra Navidi erklärt, warum das gefährlich ist – und was das für Europa und Deutschland bedeutet.