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Drohnenkrieg

Ukrainische Seedrohnen: Jagd auf Putins Flotte

Ukrainische Seedrohnen vom Typ Magura V7 setzen Russlands Schwarzmeerflotte massiv unter Druck. Einblicke in die Geheimdiensteinheit hinter den Angriffen.

Redaktion · 6. October 2026, 07:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 06.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die ukrainischen Seedrohnen haben den Seekrieg im Schwarzen Meer grundlegend verändert. Spezialkräfte des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR machen mit dem Drohnenmodell Magura V7 systematisch Jagd auf russische Kriegsschiffe und Öltanker – mit Erfolgen, die Russlands einst als mächtigste Regionalflotte geltende Schwarzmeerflotte in die Defensive gedrängt haben. Ein exklusiver Einblick bei der Geheimdiensteinheit Gruppe 13 zeigt, wie ausgereift und weitreichend diese Waffenstrategie inzwischen ist.

Gruppe 13: Die Einheit hinter den Seedrohnen-Angriffen

Hinter den spektakulären Angriffen auf russische Schiffe steht die GUR-Spezialeinheit Gruppe 13. Ihr Kommandeur gilt als einer der Schlüsselmänner bei der jahrelangen Entwicklung und dem operativen Einsatz ukrainischer Seedrohnen. Die Einheit arbeitet seit Kriegsbeginn kontinuierlich daran, die Drohnentechnologie weiterzuentwickeln und in groß angelegten Operationen einzusetzen.

Die Angriffe auf russische Schiffe zählen laut Militärexperten zu den erfolgreichsten ukrainischen Operationen seit Beginn der russischen Invasion. Sie haben den Aktionsradius der russischen Kriegsmarine im Schwarzen Meer erheblich eingeschränkt und treffen zunehmend auch Putins Kriegswirtschaft – etwa durch Angriffe auf russische Öltanker, die zur sogenannten Schattenflotte gehören.

Magura V7: Reichweite, Sprengkraft und Vielseitigkeit

Das neueste Modell der ukrainischen Seedrohne, die Magura V7, ist eine multifunktionale Plattform mit einer Reichweite von mehr als 1.400 Kilometern. Sie kann bis zu 250 Kilogramm Sprengstoff tragen – genug, um Kriegsschiffe zu versenken. Ein 112 Meter langes russisches Landungsschiff wurde nach Angaben des Kommandeurs mit lediglich fünf Treffern versenkt.

Die wichtigsten technischen Merkmale der Magura V7 im Überblick:

  • Reichweite: mehr als 1.400 km
  • Nutzlast: bis zu 250 kg Sprengstoff
  • Einsatz als Kamikaze-Drohne gegen Schiffsrümpfe
  • Fähigkeit, fliegende Drohnen und Flugabwehrraketen mitzuführen
  • Abschuss russischer Hubschrauber (Mi-8) und eines Kampfjets (Su-30) nachgewiesen

Damit ist die Magura V7 weit mehr als eine simple Angriffswaffe: Sie bildet eine kleine, mobile Flotte, die auf dem Weg zum Ziel auch Luftverteidigung leisten kann.

Asymmetrische Kriegsführung mit großer Wirkung

Ein zentrales Merkmal der ukrainischen Seedrohnenstrategie ist ihr asymmetrischer Charakter. Die vergleichsweise kostengünstigen Drohnen greifen Kriegsschiffe an, die Dutzende bis Hunderte Millionen Euro kosten. Russland verliert damit nicht nur Material, sondern auch strategisches Prestige.

Der Kommandeur von Gruppe 13 formuliert es direkt: Russland habe zu Beginn der Invasion eine Flotte gehabt, die als die mächtigste der Region galt. Heute wisse Moskau kaum noch, wie es mit dieser Flotte umgehen solle. Die Ukraine habe den operativen Bewegungsraum der russischen Marine so stark eingeschränkt, dass kaum ein Schiff noch als sicher gilt.

Neben den Kriegsschiffen stehen nun zunehmend auch Ziele an Land im Fokus der ukrainischen Seedrohnen-Kampagne – eine strategische Ausweitung, die den Druck auf Russland weiter erhöhen soll.

Wandel der Seekriegsführung und Ausblick

Der Einsatz von unbemannten Seesystemen im Ukrainekrieg gilt als Zäsur in der modernen Kriegsführung. Sowohl auf ukrainischer als auch auf russischer Seite schreitet die Entwicklung autonomer Waffensysteme – in der Luft, an Land und auf dem Wasser – in hohem Tempo voran.

Die Erfolge der ukrainischen Seedrohnen zeigen, dass technologische Innovation und konsequente Geheimdienstarbeit auch einer militärisch überlegenen Seemacht erheblichen Schaden zufügen können. Ob Russland in der Lage sein wird, wirksame Gegenmaßnahmen zu entwickeln und seine Schwarzmeerflotte langfristig zu schützen, bleibt eine der entscheidenden Fragen im weiteren Verlauf des Konflikts.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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