Regionalzug kollidiert mit Baum: 35 Passagiere in Bayern
Bei Altmannshof in Bayern rast ein Regionalzug in einen umgestürzten Baum. 35 Passagiere sitzen fest – nur die Zugführerin erleidet einen Schock.
Dieses Video wurde am 17.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Im bayerischen Altmannshof ist ein Regionalzug in der Nacht mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Dabei verkeilten sich massive Äste tief im Triebwagen und stoppten den Zug abrupt. An Bord befanden sich 35 Passagiere. Trotz des heftigen Aufpralls kam es zu keinen schwerwiegenden Verletzungen – lediglich die Zugführerin erlitt einen Schock. Rund 100 Einsatzkräfte rückten daraufhin zu einem Großeinsatz an der Strecke an.
Regionalzug-Kollision bei Altmannshof: Baum blockiert die Gleise
Der Vorfall ereignete sich im Dunkeln auf einer Bahnstrecke nahe Altmannshof in Bayern. Ein umgestürzter Baum lag quer über den Gleisen, als der Regionalzug mit hoher Geschwindigkeit in das Hindernis fuhr. Die Wucht des Aufpralls war enorm: Starke Äste bohrten sich tief in den Triebwagen und sorgten dafür, dass der Zug sofort zum Stillstand kam.
Die 35 Menschen an Bord saßen nach dem Crash zunächst fest. Für die Fahrgäste war die Situation zwar gefährlich und beängstigend, doch körperliche Verletzungen blieben – abgesehen vom Schock der Zugführerin – aus. Die Ursache für den Baumumsturz ist bislang noch unklar.
Großeinsatz mit fast 100 Einsatzkräften
Nach dem Vollalarm eilten annähernd 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an den Unfallort. Die Lage vor Ort gestaltete sich schwierig: Das unwegsame Gelände rund um die Trasse musste zunächst gesichert und vollständig ausgeleuchtet werden, bevor die Rettungsarbeiten beginnen konnten.
- Rund 100 Einsatzkräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz
- 35 Fahrgäste im Zug zum Zeitpunkt der Kollision
- Keine Schwerverletzten – Zugführerin erlitt einen Schock
- 25 Feuerwehrleute setzten Motorsägen ein, um die Gleise freizuschneiden
Die Einsatzkräfte arbeiteten unter erschwerten Bedingungen, um die Strecke so schnell wie möglich wieder freizumachen und die Fahrgäste in Sicherheit zu bringen.
Notreparatur ermöglicht Weiterfahrt nach Amberg
Nach einer Notreparatur am Zug konnte dieser schließlich langsam weiterrollen und seine Fahrt in Richtung Amberg fortsetzen. Zuvor hatten rund 25 Feuerwehrleute mit Motorsägen die Äste zersägt und die Gleise von dem eingedrungenen Holz befreit. Die koordinierte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verhinderte eine deutlich längere Streckenunterbrechung.
Die betroffene Bahnstrecke war für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt. Reisende auf der Verbindung mussten mit erheblichen Verzögerungen rechnen.
Ursache des Baumumsturzes noch unklar
Warum der Baum auf die Gleise gestürzt ist, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Witterungsbedingungen, wie Sturm oder starke Winde, könnten eine Rolle gespielt haben, doch die genauen Umstände werden noch untersucht. Die zuständigen Behörden und die Bahn haben Ermittlungen aufgenommen, um die Unfallursache zu klären.
Der Vorfall wirft erneut die Frage auf, wie die Streckensicherheit entlang von Bahnlinien – insbesondere in bewaldeten Gebieten – verbessert werden kann. Regelmäßige Kontrollen des Baumbestandes entlang von Gleisen gelten als eine wichtige Maßnahme zur Unfallverhütung. Ob in diesem Fall Versäumnisse vorliegen, wird die weitere Untersuchung zeigen.
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