Sunday, 20. September 2026
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Capotnja-Raffinerie

Drohnenangriff auf Moskau: Raffinerie brennt

Ukrainische Streitkräfte führen einen massiven Drohnenangriff auf Moskau durch. Die Capotnja-Raffinerie brennt – Selenski kommentiert die Bilder persönlich.

Redaktion · 20. September 2026, 13:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Mit einem massiven Drohnenangriff auf Moskau haben ukrainische Streitkräfte die russische Hauptstadt am 20. September 2026 erschüttert. Drohnen und Raketen trafen die Stadt, schwarze Rauchwolken und meterhoch lodernde Feuersäulen stiegen über dem Stadtgebiet auf. Besonders schwer getroffen wurde die Capotnja-Raffinerie, eine der bedeutendsten Treibstoffanlagen der Region, die durch den Angriff stark beschädigt wurde.

Selenski postet Bilder und fordert Frieden

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski veröffentlichte Aufnahmen des Angriffs persönlich auf der Plattform X. In seinem Kommentar machte er deutlich, welche politische Botschaft hinter dem Militärschlag steckt: „Moskau muss seinen brutalen Krieg beenden und sich für den Frieden entscheiden, anstatt auf Kosten anderer Regionen mehrschichtige Luftabwehrringe aufzubauen.”

Selenski spielte damit auf die russische Praxis an, die Hauptstadt besonders stark mit Luftabwehrsystemen zu schützen, während andere Regionen des Landes weitaus weniger gesichert sind. Schritte zur Deeskalation, so der ukrainische Präsident, lägen auf dem Tisch.

Angriff am letzten Tag der Parlamentswahl

Der Zeitpunkt des Angriffs ist politisch besonders brisant: Der ukrainische Schlag fiel auf den letzten Tag der dreitägigen Parlamentswahl in Russland. Die Abstimmung für die russische Staatsduma stand von vornherein unter massiver Kritik.

  • Alle Oppositionsparteien wurden im Vorfeld vom Wahlprozess ausgeschlossen.
  • Sämtliche zehn zugelassenen Parteien gelten als kremlnah.
  • Alle zugelassenen Parteien unterstützen die von Präsident Wladimir Putin im Jahr 2022 befohlene Invasion in die Ukraine.
  • Russische Wahlen stehen international traditionell in der Kritik, da sie nicht als demokratisch gelten.

Die Kombination aus gewaltigem Militärangriff und laufendem Urnengang verdeutlicht die angespannte Lage, in der sich Russland innenpolitisch wie militärisch befindet.

Capotnja-Raffinerie als strategisches Ziel

Die Capotnja-Raffinerie im Südosten Moskaus gilt als eine der wichtigsten Energieinfrastrukturanlagen der russischen Hauptstadt. Sie versorgt die Region mit Treibstoff und ist damit ein strategisch relevantes Ziel. Durch gezielte Angriffe auf die Energieversorgung versucht die Ukraine, den russischen Kriegsapparat wirtschaftlich und logistisch zu schwächen.

Die sichtbaren Schäden an der Anlage sowie die dramatischen Bilder von Feuersäulen und Rauchwolken über Moskau dürften erhebliche symbolische Wirkung entfalten – nicht zuletzt angesichts der russischen Staatsmedien, die die eigene Bevölkerung bislang weitgehend vom realen Kriegsgeschehen abgeschirmt haben.

Krieg erreicht das Herz der russischen Hauptstadt

Der Angriff reiht sich in eine Serie ukrainischer Vorstöße ein, die gezielt russisches Staatsgebiet und dort befindliche Infrastruktur ins Visier nehmen. Ziel ist es, den Druck auf den Kreml zu erhöhen und Russland zu Verhandlungen zu bewegen. Gleichzeitig sendet Kiew ein klares Signal: Der Ukrainekrieg ist keine Angelegenheit, die sich auf ukrainisches Territorium beschränkt.

Ob der Angriff auf Moskau tatsächlich zu einer Bewegung am Verhandlungstisch führt, bleibt abzuwarten. Die politische Lage in Russland – geprägt von Wahlprozessen ohne echte Opposition und einer gleichgeschalteten Medienlandschaft – lässt kurzfristige Kurswechsel des Kremls wenig wahrscheinlich erscheinen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Eskalation mit wachsender Sorge.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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