Wednesday, 30. September 2026
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Boeing 737

Flugzeugentführung: FlyDubai-Jet sendet Hijacking-Code

Eine FlyDubai-Boeing 737 auf dem Weg nach Tel Aviv sendete den Hijacking-Code 7500. Das Flugzeug landete sicher in Saudi-Arabien – was bisher bekannt ist.

Redaktion · 30. September 2026, 09:45 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 30.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Eine FlyDubai-Boeing 737 auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv hat am 30. September 2026 einen internationalen Notruf ausgelöst, der auf eine mögliche Flugzeugentführung hindeutete. An Bord der Maschine befanden sich 174 Passagiere, darunter 27 Kinder. Das Flugzeug wurde nach Saudi-Arabien umgeleitet und landete auf dem Flughafen der Stadt Tabuk sicher. Die genauen Hintergründe des Zwischenfalls sind noch unklar – erste Berichte deuten jedoch auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den Piloten hin.

Transponder-Codes alarmierten die Flugsicherung

Beobachter konnten den Vorfall in Echtzeit über den Flugverfolgungsdienst Flightradar24 verfolgen. Die Piloten gaben zunächst den Transpondercode 7700 ein – das international gebräuchliche Signal für einen allgemeinen Notfall an Bord, der etwa bei medizinischen Zwischenfällen genutzt wird.

Kurz darauf erschien auf den Radarschirmen der Code 7500. Dieser Code gilt in der Luftfahrt als eindeutiges Signal für ein Hijacking – eine unbefugte Inbesitznahme des Luftfahrzeugs. Zusätzlich war auf dem Radar zu erkennen, dass das Flugzeug in einen manuellen Sinkflug übergegangen war und eine Kehrtwende durchführte.

Israel reagierte umgehend und ließ Kampfjets aufsteigen, um die Situation zu beobachten. Die Maschine wurde schließlich nach Saudi-Arabien umgeleitet.

Was die Transponder-Codes bedeuten

Im Cockpit einer Verkehrsmaschine verfügen Piloten über ein sogenanntes Transponder-System, mit dem sie der Flugsicherung wichtige Informationen übermitteln können – ohne Worte, allein durch vierstellige Zahlencodes. Die relevantesten Notfallcodes im Überblick:

  • 7700: Allgemeiner Notfall – medizinische Probleme, technische Störungen oder andere außergewöhnliche Situationen
  • 7500: Hijacking – unbefugte Inbesitznahme des Luftfahrzeugs
  • 7600: Funkausfall – Kommunikationsprobleme mit der Flugsicherung

Ob die Codes im konkreten Fall absichtlich oder irrtümlich eingegeben wurden, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht abschließend geklärt.

Streit zwischen Kapitän und Copilot als mögliche Ursache

Erste Berichte der israelischen Times of Israel und weiterer Medien legen nahe, dass es an Bord zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Kapitän und dem Copiloten gekommen sein soll. Demnach sollen sich die beiden Piloten im Cockpit geprügelt haben.

Solche Vorfälle sind in der Luftfahrt äußerst selten, aber nicht beispiellos. Piloten begegnen ihrem Copiloten in der Regel erstmals am Flughafen – ein gewisses Konfliktpotenzial ist also strukturell nicht vollständig ausgeschlossen. Die Cockpittür moderner Verkehrsflugzeuge ist nach den Ereignissen des 11. Septembers hochgesichert und kann von außen nur mit einem Notfallcode geöffnet werden – den das Cockpit wiederum ablehnen kann, wie das tragische Beispiel des Germanwings-Flugs 9525 im Jahr 2015 zeigte.

Hätte ein Pilot bei einem Handgemenge die Kontrolle über den Transponder erlangt, wäre die Eingabe eines Notfall- oder Hijacking-Codes technisch möglich gewesen.

FlyDubai und die wiederaufgenommene Route nach Tel Aviv

Die betroffene Airline FlyDubai ist die Billigfluggesellschaft der Emirates-Gruppe und betreibt hauptsächlich Kurzstreckenflüge in der Region. Die Verbindung zwischen Dubai und Tel Aviv war aufgrund der politischen Spannungen in der Nahostregion über einen längeren Zeitraum unterbrochen gewesen und erst kürzlich wieder aufgenommen worden.

Die Maschine – eine Boeing 737 – ist eines der meistgenutzten Kurzstreckenflugzeuge weltweit und gilt als technisch zuverlässig.

Nach der Landung in Tabuk wurden alle Passagiere als sicher gemeldet. Die saudi-arabischen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Ob tatsächlich ein Hijacking-Versuch stattfand, ein Fehler bei der Code-Eingabe vorlag oder ein Konflikt im Cockpit den Notruf auslöste, muss nun die offizielle Untersuchung klären. Die internationale Luftfahrtbehörden sowie die betroffenen Staaten dürften den Fall sorgfältig aufarbeiten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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