Saturday, 17. October 2026
Abopreis

Netflix Basisabo vor dem Aus: Droht Preiserhöhung?

Netflix stellt das werbefreie Basisabo ein. Bestandskunden müssen sich neu entscheiden – und zahlen künftig bis zu 6 Euro mehr im Monat.

Redaktion · 16. October 2026, 08:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 16.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Netflix Basisabo ohne Werbung verschwindet: Der Streamingriese stellt seinen günstigsten werbefreien Tarif ein und zwingt Millionen Abonnenten damit zu einer Neuentscheidung. Wer weiterhin ohne Werbeunterbrechungen streamen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen – die Mehrkosten können bis zu 6 Euro pro Monat betragen, was einer Preissteigerung von rund 60 Prozent entspricht.

Das Ende des werbefreien Basisabos

Das werbefreie Basistier hat bei Netflix eine lange Tradition – es existiert seit den frühen Tagen des Streamingdienstes auf dem deutschen Markt. Nun wird dieser Tarif ersatzlos gestrichen. Bestandskunden können ihren bisherigen Vertrag nicht einfach weiterführen, sondern müssen aktiv einen neuen Tarif wählen.

Diese Entscheidung folgt einem Trend, den Netflix bereits in anderen Märkten erprobt hat: Die Plattform drängt Nutzer gezielt in werbebasierte Modelle, um neue Einnahmequellen zu erschließen. Für Verbraucher bedeutet das: weniger Wahlfreiheit beim gleichen oder höheren Preis.

Werbung oder Aufpreis – die zwei Alternativen

Künftig stehen betroffenen Abonnenten zwei Optionen zur Verfügung:

  • Abo mit Werbung: Günstiger, aber dafür mit Werbeclips vor dem Start eines Films oder einer Serie sowie vor dem Abspann.
  • Werbefreies Premium-Abo: Keine Unterbrechungen, aber mit einem deutlichen Aufpreis von bis zu 6 Euro pro Monat gegenüber dem alten Basispreis.
  • Kündigung: Wer weder Werbung noch höhere Kosten akzeptieren will, bleibt nur der vollständige Abschied von der Plattform.

Netflix betont zwar, dass die Werbepausen kurz gehalten werden und nur an bestimmten Stellen erscheinen. Für viele Nutzer, die entspannt und ohne Unterbrechungen streamen möchten, dürfte das dennoch ein erheblicher Komfortverlust sein.

Preiserhöhung trifft Stammkunden besonders hart

Besonders langjährige Bestandskunden, die dem Basisabo seit Jahren treu geblieben sind, spüren die Veränderung deutlich. Wer bisher auf das günstige, werbefreie Angebot gesetzt hat, wird im schlechtesten Fall mit einer Preissteigerung von rund 60 Prozent konfrontiert, wenn er auf das nächsthöhere werbefreie Abo umsteigt.

Das ist kein Einzelschritt: Netflix hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Abo-Preise angehoben, das Teilen von Passwörtern unterbunden und die Tarifstruktur grundlegend umgebaut. Die Abschaffung des Basisabos ist damit Teil einer konsequenten Strategie zur Umsatzsteigerung pro Nutzer.

Einordnung: Wohin entwickelt sich das Streaming-Modell?

Die Entwicklung bei Netflix spiegelt einen branchenweiten Wandel wider. Auch andere Anbieter wie Amazon Prime Video oder Disney+ haben werbefinanzierte Tarife eingeführt oder bestehende Preise erhöht. Das ursprüngliche Versprechen des Streamings – günstiger und flexibler als klassisches TV – gerät zunehmend unter Druck.

Für Verbraucher lohnt es sich jetzt, die eigene Nutzung zu überdenken: Wie viel streame ich tatsächlich? Ist ein werbegestütztes Abo für mich vertretbar? Oder bieten konkurrierende Plattformen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis? Die kommenden Monate dürften zeigen, ob Netflix mit dieser Strategie Kunden hält oder in größerer Zahl verliert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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