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Elif Eralp

Pellmann tritt Roter Hilfe bei: Linke provoziert

Linke-Fraktionschef Sören Pellmann ist der umstrittenen Roten Hilfe beigetreten – als Reaktion auf Kritik an Parteikollegin Elif Eralp. Der Verfassungsschutz stuft die Organisation als linksextremistisch ein.

Redaktion · 2. October 2026, 08:45 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 02.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Bundestagsfraktionschef der Linkspartei, Sören Pellmann, ist der Roten Hilfe beigetreten – ein Schritt, den er selbst als bewusstes politisches Signal versteht. Auslöser war die öffentliche Kritik an seiner Parteikollegin Elif Eralp, der frühere Mitgliedschaft in eben jenem Verein vorgeworfen worden war. Mit seinem Beitritt stellt sich Pellmann demonstrativ hinter die umstrittene Organisation – und sorgt damit für neuen politischen Zündstoff.

Pellmanns Begründung: Rechtsbeistand für Linke

Pellmann rechtfertigt seinen Beitritt zur Roten Hilfe mit dem Verweis auf die Funktion der Organisation. Nach seiner Darstellung sei der Verein wichtig, um Verfahrensbeteiligte aus dem linken politischen Spektrum mit einem Rechtsbeistand zu unterstützen und ihnen eine faire Rechtsverhandlung zu ermöglichen.

Er sieht die Rote Hilfe damit als eine Art zivilgesellschaftliche Schutzstruktur – vergleichbar mit anderen nichtstaatlichen Organisationen, die Betroffenen in rechtlichen Auseinandersetzungen zur Seite stehen. Kritiker hingegen werten seinen Schritt als gezielte Provokation gegenüber dem politischen Gegner und dem Verfassungsschutz.

Der Beitritt erfolgt zu einem politisch sensiblen Zeitpunkt: Die Linkspartei kämpft um Relevanz und Profil, und innerparteiliche Debatten über den richtigen Kurs sind allgegenwärtig.

Rote Hilfe: Organisation und Hintergrund

Die Rote Hilfe e.V. ist ein bundesweit aktiver Solidaritätsverein, der nach eigenen Angaben politisch Verfolgte unterstützt und Rechtsbeistände für Personen organisiert, die im Zusammenhang mit linken Aktionen mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

Gegründet wurde die Organisation in der Tradition der historischen Arbeiterbewegung. Sie finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden und versteht sich als überparteilich innerhalb des linken Spektrums. Zu ihren Leistungen gehören unter anderem:

  • Übernahme von Anwalts- und Prozesskosten für Mitglieder
  • Unterstützung bei Strafverfahren mit politischem Bezug
  • Öffentlichkeitsarbeit für Betroffene
  • Vernetzung innerhalb der linken Zivilgesellschaft

Trotz dieser Selbstdarstellung steht die Organisation seit Jahren im Fokus der Sicherheitsbehörden.

Verfassungsschutz stuft Verein als linksextremistisch ein

Der Berliner Landesverfassungsschutz bezeichnet die Rote Hilfe in seinem aktuellen Bericht als die mit Abstand größte linksextremistische Gruppierung in der Hauptstadt. Diese Einschätzung teilen mehrere Landesverfassungsschutzbehörden in Deutschland.

Die Behörden begründen die Einstufung damit, dass die Rote Hilfe nicht nur rechtliche Unterstützung leiste, sondern strukturell in linksextremistische Netzwerke eingebunden sei und deren Aktivitäten fördere. Wer Mitglied wird, bewegt sich damit in einem rechtlich und politisch heiklen Umfeld.

Dass ein Bundestagsfraktionschef einer im Bundestag vertretenen Partei nun öffentlichkeitswirksam einer solchen Organisation beitritt, ist in der deutschen Parlamentsgeschichte ein ungewöhnlicher Vorgang und dürfte die politische Debatte über die Abgrenzung der Linkspartei zu extremistischen Strömungen erneut anfachen.

Politischer Kontext: Streit um Eralp als Auslöser

Den unmittelbaren Anlass für Pellmanns Beitritt lieferte die Debatte um Elif Eralp, Politikerin der Linkspartei, der eine frühere Mitgliedschaft in der Roten Hilfe vorgeworfen wurde. Statt die Verbindung zur Organisation zu distanzieren, wählte Pellmann den entgegengesetzten Weg: Er trat selbst bei – und machte diesen Schritt öffentlich.

Dieses Vorgehen wird von Beobachtern als klares politisches Statement gewertet: Die Linkspartei zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik und stellt sich bewusst gegen das, was sie als politisch motivierte Angriffe wertet. Ob diese Strategie der Partei nützt oder schadet, bleibt abzuwarten. Die innenpolitische Debatte über die Grenzen zwischen legitimer linker Politik und Linksextremismus dürfte durch Pellmanns Schritt jedenfalls neue Nahrung erhalten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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