Cansin Köktürk: Neuer Eklat um Instagram-Video
Linken-Abgeordnete Cansin Köktürk teilt ein Instagram-Video mit drastischen Aussagen über Israel – mitten in laufenden Koalitionssondierungen ihrer Partei.
Dieses Video wurde am 05.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Cansin Köktürk, Abgeordnete der Linkspartei im Deutschen Bundestag, sorgt erneut für politische Aufregung. Die Bochumer Politikerin teilte auf ihrem Instagram-Profil ein Video, das sie entspannt durch ihre Heimatstadt zeigend zeigt – unterlegt mit einem Audio-Clip, der drastische Aussagen gegen Israel, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump enthält. Der Vorfall ereignete sich ausgerechnet während laufender Sondierungsgespräche der Linkspartei mit SPD und Grünen in Berlin.
Inhalt des Instagram-Videos: Drastische Aussagen gegen Israel und Medien
In dem auf Instagram veröffentlichten Video ist im Hintergrund ein englischsprachiger Sound-Clip zu hören, der Israel als „genozidalen Apartheidsstaat” bezeichnet und explizite Beschimpfungen gegen Netanjahu sowie Trump enthält. Wiederholt wird der Slogan „Free Palestine” eingeblendet.
Besonders brisant: Der Clip richtet sich nicht nur gegen politische Persönlichkeiten, sondern auch gegen Medienvertreter und Menschen, die aus Sicht der Sprechenden eine abweichende Meinung vertreten – mit dem Wortlaut: „F*** the mainstream media and anyone who disagrees with us.”
Köktürk selbst ist im Video zu sehen, wie sie entspannt durch Bochum spaziert und das Geschehen kommentiert. Die Veröffentlichung erfolgte an einem Sonntag – einem der intensivsten Phasen der laufenden Koalitionssondierungen ihrer Partei.
Kein Einzelfall: Ordnungsrufe und Ordnungsgeld im Bundestag
Das Instagram-Video ist nicht der erste Vorfall, der Köktürk politisch in Bedrängnis bringt. Erst wenige Wochen zuvor fiel sie im Deutschen Bundestag durch störende Zwischenrufe während einer Rede der AfD auf.
Die Konsequenzen waren deutlich:
- Zwei offizielle Ordnungsrufe durch den Bundestagspräsidenten
- Ein Ordnungsgeld in Höhe von 2.000 Euro
- Breite mediale Berichterstattung über das Verhalten der Abgeordneten
Damit steht Köktürk innerhalb kurzer Zeit zweimal im Zentrum öffentlicher Kritik – eine Belastung, die ihre Partei in einer ohnehin schwierigen Verhandlungsphase kaum gebrauchen kann.
Belastung für die Sondierungen mit SPD und Grünen?
Die Linkspartei befindet sich derzeit in Koalitionssondierungen mit SPD und Grünen in Berlin. Beide Parteien haben im Vorfeld der Gespräche klar kommuniziert, dass sie von der Linken eine unmissverständliche Haltung gegen Antisemitismus und organisierte Kriminalität erwarten.
Vor diesem Hintergrund kommt das Video von Köktürk zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Ob die Veröffentlichung die Verhandlungen konkret belasten oder gar gefährden wird, ist noch offen. Die Sondierungspartner haben sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.
Innerhalb der Linkspartei dürfte das erneute Aufsehen die Debatte über den richtigen Umgang mit dem Nahostkonflikt und die Außendarstellung der Partei weiter anheizen. Gerade in einer Phase, in der die Partei bundespolitisch wieder an Relevanz gewinnen möchte, sind solche Vorfälle strategisch heikel.
Einordnung: Grenze zwischen Meinungsfreiheit und politischer Verantwortung
Der Fall Köktürk wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wo endet die Meinungsfreiheit eines Mandatsträgers, und wo beginnt die politische Verantwortung gegenüber dem Parlament, der eigenen Partei und der Öffentlichkeit?
Das Teilen von Inhalten, die explizite Beschimpfungen gegenüber ausländischen Staatsoberhäuptern und pauschale Feindseligkeit gegenüber andersdenkenden Personen beinhalten, ist rechtlich möglicherweise gedeckt – politisch jedoch eine Hypothek. Gerade im Kontext des in Deutschland besonders sensiblen Themas Israel und Nahostkonflikt gelten für Parlamentarierinnen und Parlamentarier erhöhte Maßstäbe.
Ob Köktürk die Konsequenzen aus den jüngsten Vorfällen zieht oder auf Konfrontationskurs bleibt, wird die weitere politische Entwicklung zeigen. Die Sondierungsgespräche in Berlin dürften das Thema vorerst nicht zur Ruhe kommen lassen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.