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Alterssicherung

Grundsicherung im Alter: Jeder dritte Empfänger ist Ausländer

Die Zahl der Grundsicherung im Alter in Deutschland ist seit 2020 um fast 37 % gestiegen. Besonders stark wuchs der Anteil ausländischer Empfänger.

Redaktion · 5. October 2026, 17:59 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.10.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Zahl der Menschen, die im Alter in Deutschland auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind, hat einen neuen Rekordstand erreicht. Zum Ende des ersten Quartals 2026 bezogen insgesamt 771.275 Personen diese Sozialleistung – ein Anstieg von 36,7 Prozent seit Ende 2020. Besonders auffällig: Fast jeder dritte Empfänger besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Die Zahlen werfen grundlegende Fragen über die Tragfähigkeit des deutschen Sozialsystems und die Steuerung von Einwanderung auf.

Rekordanstieg: Zahlen und Hintergründe

Laut einem Bericht der Bild-Zeitung stieg die Zahl der ausländischen Empfänger von Grundsicherung im Alter besonders stark: um 83,3 Prozent auf 279.275 Personen. Damit liegt ihr Anteil an allen Empfängern bei rund 36 Prozent.

Den größten Zuwachs verzeichnen dabei ukrainische Staatsangehörige: Ihre Zahl wuchs auf 106.905 Personen – mehr als das Fünffache gegenüber dem Vergleichszeitraum. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die seit 2022 anhaltende Fluchtmigration aus der Ukraine das deutsche Sozialsystem dauerhaft belastet.

  • Gesamtzahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter (Q1 2026): 771.275
  • Anstieg seit Ende 2020: +36,7 Prozent
  • Davon ohne deutsche Staatsangehörigkeit: 279.275 (Anstieg: +83,3 %)
  • Darunter ukrainische Staatsangehörige: 106.905 (mehr als fünffacher Anstieg)

Strukturelles Problem: Wer zu spät einzahlt, bekommt zu wenig

Das deutsche System der Alterssicherung basiert auf einem klaren Prinzip: Wer früh ins Berufsleben einsteigt und über Jahrzehnte in die Sozialversicherung einzahlt, erwirbt ausreichende Rentenansprüche. Wer hingegen erst im mittleren Lebensalter in den deutschen Arbeitsmarkt eintritt – ob als Zugewanderter oder Geflüchteter –, kann in der Regel keine ausreichenden Ansprüche aufbauen.

Die Folge: Im Alter entsteht eine Versorgungslücke, die über die Grundsicherung geschlossen werden muss. Das betrifft sowohl Personen, die legal eingewandert sind, als auch jene, die über irreguläre Wege nach Deutschland gekommen sind und später einen Aufenthaltsstatus erhalten haben.

Das System funktioniert rechnerisch nur, wenn Erwerbsbiografien vollständig in Deutschland stattfinden – von der Berufsausbildung bis zur Rente. Unterbrochene oder verkürzte Erwerbsbiografien führen strukturell zu Grundsicherungsabhängigkeit im Alter.

Integration und Fachkräfteeinwanderung als mögliche Antworten

Eine zentrale Forderung in der politischen Debatte lautet: Integration müsse stärker darauf ausgerichtet sein, dass Zugewanderte möglichst frühzeitig eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen und damit ausreichend Beiträge in die Rentenkasse einzahlen.

Gleichzeitig wird die Art der bisherigen Fachkräfteeinwanderung kritisiert. Deutschland brauche zwar qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland, doch die bisherige Zuwanderungsstruktur entspreche nicht den Anforderungen des Rentensystems. Selbst wer erst in der Lebensmitte nach Deutschland einreist, zahlt statistisch zu wenig und zu kurz ein, um im Alter ohne staatliche Unterstützung auszukommen.

Zudem wird gefordert, die Inanspruchnahme von Sozialleistungen stärker zu steuern und den Zugang zur Grundsicherung an klarere Voraussetzungen zu knüpfen, ohne dabei Menschen in echter Not im Stich zu lassen.

Politischer Handlungsbedarf wächst

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Grundsicherung im Alter längst kein Randphänomen mehr ist. Fast 800.000 Menschen sind betroffen – Tendenz steigend. Das stellt sowohl die Rentenpolitik als auch die Migrationspolitik vor erhebliche Herausforderungen.

Ohne eine gezielte Reform – sowohl bei den Einwanderungsregeln als auch bei der Arbeitsmarktintegration – dürfte der Druck auf das Sozialsystem in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Die Debatte über eine nachhaltige Finanzierung der Alterssicherung in einer zunehmend diversen Gesellschaft steht damit erst am Anfang.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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