Bitcoin Bullenmarkt: Bodenbildung kurz vor Abschluss

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Dieses Video wurde am 11.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Bitcoin Bullenmarkt könnte unmittelbar bevorstehen. Krypto-Analyst Oliver Michel von Tokentus sieht die laufende Korrektur beim Bitcoin weitgehend abgeschlossen und erwartet innerhalb weniger Tage den Startschuss für eine neue bullische Phase. Gleichzeitig häufen sich makroökonomische Warnsignale aus den USA: schwache Konjunkturdaten, ein historisch schwacher Arbeitsmarkt und eine US-Staatsverschuldung, die erstmals die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten hat.

US-Wirtschaft kühlt ab – Rezessionsgefahr wächst

Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten zeichnen ein düsteres Bild. Das US-BIP für das zweite Quartal landete bei nur 1,5 Prozent – erwartet worden waren zwischen 2,0 und 2,2 Prozent. Noch alarmierender waren die Arbeitsmarktdaten: Statt der prognostizierten 80.000 bis 85.000 neu geschaffenen Stellen verzeichnete der US-Arbeitsmarkt ein Minus von 23.000 Jobs – der drittschlechteste Monatswert seit der Pandemie.

Zusätzlich wurden die Zahlen für Mai und Juni rückwirkend um 80.000 Stellen nach unten revidiert. Seit April sind laut Analyse über 1,125 Millionen Vollzeitstellen weggefallen. Michel spricht von einem „Frefall des Arbeitsmarkts” und sieht die USA auf dem Weg in eine mögliche Rezession.

Parallel dazu divergieren Realwirtschaft und Finanzmärkte auffällig: Dow Jones und S&P 500 markierten neue Allzeithochs, während die fundamentale Lage der US-Wirtschaft sich verschlechtert. Diese Ambivalenz, so Michel, kann kurzfristig für Krypto-Investoren genutzt werden – sie ist aber langfristig nicht haltbar.

Federal Reserve zwischen Inflation und Konjunkturstützung

Die US-Inflation zeigt erste Anzeichen einer Abschwächung. Der PCE-Index fiel auf 3,7 Prozent, die Erwartungen wurden damit erfüllt. Auch CPI und PPI waren zuletzt rückläufig. Auf den ersten Blick wirkt das wie eine Erleichterung – doch Michel warnt vor einer Fehlinterpretation.

Sinkende Inflation ist in dieser Phase kein Zeichen von Stärke, sondern ein nachlaufender Indikator für eine abkühlende Wirtschaft: Wenn Waren nicht mehr abgesetzt werden können, sinken die Preise. Die Fed fokussiert sich nach wie vor primär auf die Inflationsbekämpfung und hält die Zinsen entsprechend hoch.

  • Kurzfristige Zinsen liegen bei 3,50–3,75 Prozent
  • Für September preist der Markt eine leichte Chance auf eine weitere Zinserhöhung ein
  • Inflationsziel der Fed bleibt bei 2 Prozent – der PCE-Basket soll neu zusammengestellt werden
  • Erstmals seit 28 Jahren intervenierten USA und Japan koordiniert am Devisenmarkt, um den Yen zu stützen
  • Der DXY (US-Dollar-Index) fiel an den Interventionstagen deutlich – positiv für Kryptomärkte

Michel erwartet, dass die Fed irgendwann gezwungen sein wird, von der Inflationsbekämpfung auf Konjunkturstützung umzuschwenken – mit möglichen Notfallzinssenkungen und einer Ausweitung der Geldmenge, was den Kryptomarkt beflügeln dürfte.

Bitcoin-Bodenbildung: Wenige Meter bis zum Bullenmarkt

In der charttechnischen Analyse sieht Michel den Bitcoin kurz vor dem Abschluss einer ABC-Korrekturstruktur. Nach dem Liquidationsevent, einem Täuschungsmanöver nach unten und dem Test der 66.000-Dollar-Marke erwartet er nun ein sogenanntes „Higher Low” – also einen höheren Tiefpunkt im Vergleich zur letzten Korrekturwelle. Dieses Signal gilt als klassisches Zeichen einer beginnenden Trendwende.

Auf Wochenbasis zeigt der MACD vier grüne Histogrammkerzen. Der RSI weist eine bullische Divergenz auf: Obwohl der Preis fiel, stieg die relative Stärke – ein kurzfristiges positives Signal, das zuletzt in vergleichbarer Form im Jahr 2022 vor einer Erholungsbewegung auftrat.

Fundamental unterstützt wird die Einschätzung durch die ETF-Zuflüsse: Der Spot-Bitcoin-ETF verzeichnete zuletzt Zuflüsse von 385 Millionen US-Dollar – die zweitgrößte Inflowoche des Jahres 2026. Institutionelle Anleger akkumulieren also weiterhin, während Privatanleger verkaufen.

Altcoins: Ethereum stabil, XRP unter Druck, XLM mit Potenzial

Ethereum hält sich über der wichtigen Marke von 1.850 US-Dollar, die sich vom Widerstand zum Support gewandelt hat. MACD und RSI signalisieren Erholung. Sollte Bitcoin kurzzeitig in den Bereich von 61.000 bis 62.000 Dollar korrigieren, wird entscheidend sein, ob ETH die 1.850-Dollar-Marke verteidigt.

XRP steht hingegen stärker unter Druck. Die psychologisch wichtige Marke von einem US-Dollar wirkt wie ein Magnet für Verkaufsorders. Michel sieht den Unterstützungsbereich zwischen 91 und 93 US-Cent als möglichen idealen Einstiegspunkt und plant, dort nachzukaufen.

Stellar (XLM) kämpft weiterhin mit den Folgen eines Kursrückgangs nach dem positiven Newsimpuls rund um die Zusammenarbeit mit der DTCC. Der Kurs notiert wieder auf dem Ausgangsniveau von rund 15 bis 16 US-Cent. Langfristig sieht Michel ein Kursziel von 80 Cent – eine potenzielle Vervierfachung. Auch der Clarity Act, dessen erste Abstimmung im US-Senat für den 15. September angesetzt ist, bleibt ein wichtiger fundamentaler Katalysator für den gesamten Kryptomarkt.

Die Gesamtlage bleibt komplex: Negative Nachrichten drücken die Kryptopreise kaum noch – für erfahrene Marktbeobachter ein klassisches Zeichen einer abgeschlossenen Bodenbildung. Wenn die nächste Erholungsrally beim Bitcoin die Retracements zwischen 110.000 und 111.000 Dollar anpeilt, dürften etablierte Altcoins ihre Allzeithochs aus dem Jahr 2021 wieder ins Visier nehmen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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