Tuesday, 22. September 2026
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Adrian Hepp

CDU-Basis kritisiert Kanzler: “Wir wurden ignoriert”

CDU-Ortsverbandschef Adrian Hepp wirft dem Kanzler vor, die Parteibasis zu ignorieren. Was die Basis fordert und welche Rolle die neue Kanzleramtschefin spielen soll.

Redaktion · 21. September 2026, 18:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 21.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die CDU-Basis läuft Sturm gegen den eigenen Kanzler: Adrian Hepp, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Großbeeren, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Parteiführung. Die Parteibasis fühle sich systematisch übergangen – auch nach einem gemeinsamen Brandbrief an die Führungsspitze habe es keine spürbaren Konsequenzen gegeben. Für Hepp ist die Lage eindeutig: Es ist „fünf vor zwölf”, und der Kanzler muss jetzt handeln, um das Vertrauen der eigenen Mitglieder zurückzugewinnen.

CDU-Basis fühlt sich systematisch übergangen

Während der Kanzler öffentlich Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld beschwört, klingt das an der Parteibasis ganz anders. Hepp berichtet von Gesprächen mit politisch interessierten Mitgliedern, die sich nach wie vor nicht gehört fühlen. Selbst ein Brandbrief aus den eigenen Reihen sei bislang folgenlos geblieben.

„Wir wurden bisher ignoriert”, fasst Hepp die Stimmung zusammen. Das sei kein Einzelfall, sondern spiegele die Haltung vieler Mitglieder wider, die sich von der Berliner Parteizentrale abgehängt fühlten. Das Vertrauen in die Führung bröckelt – und das ausgerechnet in einer Phase, in der Geschlossenheit besonders wichtig wäre.

Was der Kanzler versäumt hat

Hepp formuliert seine Kritik konkret: Der Kanzler habe es bislang versäumt, seine eigene Blase zu verlassen und den Dialog mit der Basis aktiv zu suchen. Dabei verfüge die CDU über ein enormes Potenzial an Fachleuten und Expertenwissen in den Ortsverbänden – Wissen, das schlicht nicht abgerufen werde.

  • Der Kanzler soll das direkte Gespräch mit Ortsverbänden suchen
  • Berater und Fraktionsmitglieder müssen als Brücke zur Basis fungieren
  • Fachkompetenz aus den Reihen der Mitglieder muss stärker einbezogen werden
  • Regelmäßiger Austausch auf kommunaler Ebene ist zwingend notwendig

Dass der Kanzler gelegentlich mit der S-Bahn in Berlin fährt, reiche nicht aus, um den Kontakt zur Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger herzustellen – auch wenn Hepp zugesteht, dass Fahrten mit Personenschutz naturgemäß anders verlaufen als im normalen Alltag.

Neue Kanzleramtschefin als Hoffnungsträger

Mit dem Amtsantritt der neuen Kanzleramtschefin Nina Wagen verbindet Hepp vorsichtige Hoffnungen. Möglicherweise bringe sie einen „neuen frischen Wind” mit und suche aktiver den Austausch mit der Parteibasis. Ob sich daran tatsächlich etwas ändern wird, lasse sich aber noch nicht abschätzen.

Hepp betont, dass eine veränderte Kommunikationskultur im Kanzleramt dringend notwendig sei – unabhängig davon, wer konkret das Gespräch sucht. Entscheidend sei, dass es überhaupt geschieht.

Kluft zwischen Kommunal- und Bundespolitik wächst

Hepp sieht das Problem nicht allein beim Kanzler. Je höher die politische Ebene, desto weiter entferne sich die Politik von den Menschen. In der Kommunalpolitik sei der Kontakt zum Wähler noch direkt und lebendig – in Vereinen, auf Festen, in Dorfkneipen. Auf Bundes- und Landesebene fehle genau dieser Austausch zunehmend.

Besonders besorgniserregend sei das Protestwahlverhalten: Viele Wählerinnen und Wähler stimmten nicht mehr aus Überzeugung, sondern aus Frust für Parteien, die sie eigentlich nicht wählen wollten. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen erfordere mehr als Sonntagsreden – es brauche echte politische Nähe.

Ob der Kanzler den Ernst der Lage erkannt hat und die Basis künftig stärker einbindet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Geduld vieler CDU-Mitglieder ist jedenfalls erschöpft – und das Zeitfenster für eine Kurskorrektur schließt sich.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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