Wednesday, 30. September 2026
Start›Weltpolitik›Erdrutsch
Erdrutsch

Erdrutsche in Nepal: Über 100 Tote nach Unwettern

Heftige Erdrutsche und Sturzfluten verwüsten Nepal und Nordindien. Über 100 Menschen sterben, Tausende sind noch vermisst. Die Lage bleibt gefährlich.

Redaktion · 29. September 2026, 10:52 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 29.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach tagelangem Dauerregen erschüttern erneut schwere Erdrutsche und Sturzfluten Nepal und Teile Nordindiens. Laut Behördenangaben kamen in beiden Ländern mehr als 100 Menschen ums Leben. Ganze Ortschaften wurden von der Außenwelt abgeschnitten, Häuser weggespült, Brücken zerstört und Straßen unpassierbar gemacht. Für viele Betroffene blieben nur Sekunden zur Flucht – einige Anwohner suchten aus Angst vor weiteren Flutwellen sogar nachts Zuflucht in den Wäldern.

Verwüstung durch Wassermassen: Bilder einer Katastrophe

Die Wucht der Naturgewalt wird an mehreren Schadensfällen deutlich. Am Narayani-Fluss erfasste die reißende Strömung ein rund 60 Tonnen schweres Kreuzfahrtschiff und drückte es gegen einen Brückenpfeiler. Solche Szenen verdeutlichen, welche zerstörerische Kraft die Wassermassen entfalten.

Neben dem Schiff wurden Brücken, Wohnhäuser und Infrastruktur in mehreren Regionen schwer beschädigt oder vollständig zerstört. Anwohner berichteten, sie hätten kaum Zeit gehabt, das Nötigste zu retten, bevor Schlamm und Wasser ihre Häuser erfassten.

Besonders hart traf es abgelegene Ortschaften im Gebirge, die nach dem Ausfall von Straßen und Brücken tagelang von der Außenwelt abgeschnitten blieben. Rettungs- und Hilfsmannschaften konnten einige Gebiete nur schwer oder gar nicht erreichen.

Nepal erneut von Naturkatastrophe heimgesucht

Für Nepal ist es bereits die zweite schwere Naturkatastrophe innerhalb weniger Wochen. Ende August hatte eine gewaltige Sturzflut ganze Ortschaften mitgerissen. Noch rund einen Monat später gelten Tausende Menschen als vermisst. Das Land hat kaum Zeit gehabt, sich von den vorangegangenen Schäden zu erholen, bevor die nächste Katastrophe einschlug.

Die betroffene Bevölkerung steht vor immensen Herausforderungen:

  • Zerstörte Häuser und fehlende Unterkünfte für Betroffene
  • Unterbrochene Versorgungswege und Nahrungsmittelknappheit in abgeschnittenen Gebieten
  • Tausende Vermisste aus vorherigen Flutkatastrophen werden noch gesucht
  • Beschädigte Infrastruktur erschwert Rettungs- und Hilfseinsätze
  • Anhaltende Gefahr durch mögliche weitere Erdrutsche und Überschwemmungen

Monsun als Auslöser: Klimatische Hintergründe

Als Ursache der aktuellen Unwetterserie benennt der indische Wetterdienst ein sogenanntes Monsuntief, das außergewöhnlich große Regenmengen in die Region gebracht hat. Der Monsun ist in Süd- und Südostasien alljährlich für intensive Regenfälle verantwortlich, doch Intensität und Häufigkeit extremer Niederschlagsereignisse nehmen nach Einschätzung von Klimaforschern im Zuge des Klimawandels zu.

Gebirgsregionen wie Nepal sind dabei besonders anfällig: Steile Hänge, dünne Vegetationsschichten und fehlende Infrastruktur verstärken die Auswirkungen von Starkregen erheblich. Ist der Boden erst einmal gesättigt, können selbst moderate Niederschläge weitere Erdrutsche auslösen.

Lage stabilisiert sich leicht – Gefahr bleibt bestehen

Inzwischen hat sich die Wetterlage in Teilen der Region leicht entspannt. Doch Behörden und Katastrophenschützer warnen ausdrücklich davor, die Gefahr als gebannt zu betrachten. Weitere Erdrutsche und Sturzfluten sind weiterhin möglich, solange die Böden stark gesättigt und die Hänge instabil sind.

Die Regierungen Nepals und Indiens haben Soforthilfemaßnahmen eingeleitet und versuchen, die am schwersten betroffenen Gebiete mit Hilfsgütern und Rettungskräften zu versorgen. Angesichts der wiederkehrenden Katastrophen wächst international der Druck, langfristige Schutzmaßnahmen und den Ausbau von Frühwarnsystemen in der Region voranzutreiben. Für die betroffene Bevölkerung in Nepal und Nordindien bleibt die Lage noch auf unbestimmte Zeit angespannt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →