Friday, 18. September 2026
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F-35 für Deutschland: Bundeswehrs neuer Super-Jet

Deutschland hat seinen ersten F-35 Kampfjet übernommen. Was den Tarnkappen-Jet technisch auszeichnet und welche Rolle er in der NATO-Nuklearstrategie spielt.

Redaktion · 18. September 2026, 16:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 18.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Deutschland hat seinen ersten F-35 Kampfjet offiziell übernommen. Verteidigungsminister Boris Pistorius nahm die Maschine beim US-Hersteller Lockheed Martin in Texas entgegen und bezeichnete sie als das modernste Kampfflugzeug der Welt. Insgesamt hat die Bundesregierung 35 dieser Tarnkappen-Jets für rund 10 Milliarden Euro bestellt. Sie sollen die alternden Tornado-Kampfjets der Bundeswehr ersetzen und künftig auch im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO eingesetzt werden. Die vollständige Auslieferung aller Maschinen ist bis 2029 geplant.

Nachfolger des Tornado: Warum die F-35?

Der Tornado ist seit Jahrzehnten das Rückgrat der deutschen Luftwaffe im Bereich der nuklearen Abschreckung – doch das Modell kommt in die Jahre. Die F-35 ist als direkter Nachfolger konzipiert und soll im Ernstfall auch Atomwaffen ins Ziel tragen können, ein Auftrag, der im Rahmen der NATO-Bündnisverpflichtungen für Deutschland gilt.

Die Entscheidung für die F-35 fiel nach langer politischer Debatte. Mit dem Kauf von 35 Maschinen sichert sich die Bundeswehr nicht nur modernste Technik, sondern auch die Fähigkeit zur vollständigen Interoperabilität mit anderen NATO-Partnern, die denselben Jet bereits fliegen.

Technik: Was den Tarnkappen-Jet auszeichnet

Die F-35 vereint mehrere Hightech-Systeme, die sie von älteren Kampfflugzeuggenerationen fundamental unterscheiden:

  • Geschwindigkeit: Die F-35 erreicht das 1,6-Fache der Schallgeschwindigkeit – knapp 2.000 km/h.
  • Waffenlast: Sie kann mehr als 8 Tonnen Waffen transportieren, die in internen Waffenschächten verschwinden – nicht sichtbar außen an den Tragflächen.
  • Tarnkappen-Technologie: Der spezial gewinkelte Rumpf und eine besondere Lackierung machen die Maschine für feindliche Radarsysteme nahezu unsichtbar.
  • Radarsystem: Das elektronische Radar ohne bewegliche Teile erfasst mehr als 20 Ziele gleichzeitig auf eine Distanz von über 150 Kilometern.
  • Elektronische Kriegsführung: Ein permanent aktives System überwacht feindliche Radarsignale und kann diese stören oder täuschen.

Dank dieser Kombination ist die F-35 in der Lage, gegnerische Luftabwehr zu blenden und tief in feindliches Territorium vorzudringen, ohne entdeckt zu werden.

Der Pilot als Kampfmanager in der Luft

Besonders revolutionär ist das Informationssystem der F-35. In der Nase des Jets befindet sich ein spezielles Zielsystem, das Wärmebilder und Laser kombiniert. Es erkennt und markiert Ziele auch auf große Distanzen, sodass abgeworfene Waffen präzise einschlagen.

Sechs Infrarotkameras an der Außenhülle des Jets filmen während des Fluges die gesamte Umgebung – und übertragen die Bilder direkt in den Helm des Piloten. Das ermöglicht einen vollständigen 360-Grad-Blick; der Pilot kann sogar durch den Rumpf des eigenen Flugzeugs hindurchsehen.

All diese Daten verschmelzen zu einem einzigen Lagebild. Der Pilot wird damit vom reinen Flieger zum Kampfmanager in der Luft. Hinzu kommt die Fähigkeit, dieses Lagebild in Echtzeit mit anderen Jets und alliierten Systemen zu teilen – die gesamte Formation profitiert so von denselben Informationen.

Stationierung in Büchel: Nukleare Symbolik in der Eifel

Die deutschen F-35-Maschinen werden am Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationiert, rund 110 Kilometer von Köln entfernt. Der Standort ist kein Zufall: Büchel gilt als der einzige Ort in Deutschland, an dem – wenn auch nie offiziell bestätigt – bis zu 20 amerikanische Atombomben gelagert sein sollen. Damit ist Büchel das Herzstück der deutschen nuklearen Teilhabe innerhalb der NATO.

Mit der Übernahme des ersten F-35 beginnt für die Bundeswehr ein neues Kapitel ihrer Luftverteidigung. Bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft aller 35 Maschinen im Jahr 2029 wird die Luftwaffe beide Systeme parallel betreiben müssen. Wie schnell die deutschen Piloten die komplexe neue Technologie beherrschen werden, gilt als eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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