Monday, 2. November 2026
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Alpinunfall

Hochkönig: 20-Jähriger 14 Stunden im Schneesturm

Ein 20-jähriger Deutscher harrte 14 Stunden im Schneesturm am Hochkönig aus. Elf Bergretter kämpften sich zu Fuß durch Eis und Schnee zu ihm vor.

Redaktion · 2. November 2026, 14:15 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 02.11.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein dramatischer Rettungseinsatz am Hochkönig im österreichischen Salzburg hielt Bergrettung und Einsatzkräfte in der Nacht auf den 2. November in Atem. Ein 20-jähriger Deutscher musste nach einem Zusammenbruch auf rund 2.600 Metern Höhe insgesamt 14 Stunden im tosenden Schneesturm auf seine Rettung warten. Die Bergrettung Salzburg sprach von einem der schwierigsten Einsätze der vergangenen Saison.

Zu spätes Aufbrechen wird zum Verhängnis

Drei Bergsteiger hatten sich auf den Weg durch den anspruchsvollen Königsjodler gemacht – eine hochalpine Kletterroute am Hochkönig. Doch der Zeitpunkt ihrer Tour war denkbar ungünstig: Die Gruppe brach viel zu spät auf und geriet in einen aufziehenden Schneesturm.

Auf etwa 2.600 Metern Höhe brach der 20-Jährige erschöpft zusammen. Anstatt bei ihm zu bleiben, verließen seine beiden Begleiter ihn am Notausstieg der Route und stiegen ohne ihn ab. Der junge Mann blieb allein, unterkühlt und schutzlos dem Sturm ausgeliefert zurück.

Bergrettung kämpft sich durch Eis und Schnee

Da der Rettungshubschrauber aufgrund der extremen Wetterbedingungen nicht starten konnte, blieb den Einsatzkräften nur der Weg zu Fuß. Elf Bergretter machten sich mit Steigeisen ausgerüstet auf den gefährlichen Aufstieg durch das steile Birgkar.

Die Bedingungen waren extrem: rund 20 Zentimeter Neuschnee, vereistes Gelände, Absturzgefahr und drohende Schneerutsche machten jeden einzelnen Schritt lebensgefährlich. Dennoch kämpften sich die Retter unbeirrt nach oben.

  • Rund 20 cm Neuschnee erschwerten jeden Schritt
  • Steiles, vereistes Gelände im Birgkar
  • Akute Absturzgefahr und Schneebrettgefahr
  • Hubschraubereinsatz wegen Sturm nicht möglich
  • 11 Bergretter im Fußaufstieg im Einsatz

Rettung kurz vor Mitternacht – langer Abstieg in die Sicherheit

Kurz vor Mitternacht erreichten die Einsatzkräfte schließlich den unterkühlten jungen Mann. Sie hüllten ihn sofort in eine Rettungsdecke und seilten ihn für den Abstieg gesichert an. Damit war die Aufgabe jedoch noch lange nicht beendet.

Der Abstieg durch das vereiste Gelände war ebenso gefährlich wie der Aufstieg. Erst in den frühen Morgenstunden – rund 14 Stunden nach dem Zusammenbruch des 20-Jährigen – erreichte die Gruppe die rettende Erichhütte, den Ausgangspunkt der Klettertour. Der Verletzte wurde anschließend medizinisch versorgt.

Warnung an Alpinisten: Planung kann Leben retten

Der Einsatz am Hochkönig verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig eine sorgfältige Tourenplanung im Hochgebirge ist. Zu spätes Aufbrechen, fehlende Ausrüstung und das Verlassen eines verletzten Begleiters können im Ernstfall tödlich enden.

Die Bergrettung Salzburg und alpine Experten betonen regelmäßig: Wetterberichte müssen vor jeder Tour sorgfältig geprüft, ausreichend Zeit eingeplant und die Gruppe unter keinen Umständen gesplittet werden, wenn ein Mitglied in Not gerät. Der glimpflich ausgegangene Einsatz am Hochkönig ist ein eindringliches Beispiel dafür, dass alpines Gelände auch erfahrene Bergretter an ihre Grenzen bringt – und dass Leichtsinn im Gebirge schwerwiegende Folgen haben kann.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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