Tuesday, 13. October 2026
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Huthi-Milizen

Huthi-Angriff auf Riad: Ministerin Reiche sitzt fest

Nach einem erneuten Huthi-Angriff auf den Flughafen Riad ist der Flugbetrieb ausgesetzt. Wirtschaftsministerin Katharina Reiche sitzt in Saudi-Arabien fest.

Redaktion · 12. October 2026, 11:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein erneuter Huthi-Angriff auf den Flughafen Riad hat die saudische Hauptstadt erschüttert und den internationalen Flugbetrieb lahmgelegt. Ein Geschoss traf Terminal 4 und löste einen Brand aus. Unter den Gestrandeten befindet sich auch die deutsche Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU), die nicht wie geplant nach Berlin zurückreisen kann. Der Angriff steht in direktem Zusammenhang mit dem anhaltenden Jemenkonflikt, in dem die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen seit Jahren eine zentrale Rolle spielen.

Huthi-Raketen treffen Terminal 4 am Flughafen Riad

Das jüngste Geschoss schlug in Terminal 4 des internationalen Flughafens der saudischen Hauptstadt ein und verursachte einen Brand. Die Huthi-Milizen, die auch als Terrormiliz eingestuft werden, gelten als Verursacher des Angriffs. Der Flugbetrieb wurde daraufhin vollständig ausgesetzt.

Bereits am vergangenen Samstag hatte ein schwerer Raketenangriff auf denselben Flughafen massive Schäden angerichtet. Bei diesem Angriff wurden:

  • 12 Menschen getötet
  • mehr als 300 Personen verletzt
  • erhebliche Schäden an der Flughafeninfrastruktur verursacht
  • der internationale Flugbetrieb vorübergehend unterbrochen

Die Serie der Angriffe verdeutlicht die zunehmende Reichweite und Intensität der Huthi-Raketenangriffe auf saudisches Territorium.

Wirtschaftsministerin Reiche in Riad gestrandet

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katharina Reiche befindet sich zum Zeitpunkt der Angriffe in Saudi-Arabien und kann aufgrund des ausgesetzten Flugbetriebs nicht planmäßig nach Berlin zurückreisen. Die CDU-Politikerin ist damit direkt von den Folgen des Jemenkonflikts betroffen.

Ihr Aufenthalt in der Region fiel mit einer diplomatisch angespannten Phase zusammen. Wann der Flugbetrieb in Riad wieder aufgenommen wird, war zunächst unklar. Reiche ist nicht die einzige internationale Reisende, die durch die Lage am Flughafen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist.

Saudi-Arabien und Iran suchen diplomatische Lösung im Jemenkonflikt

Parallel zu den militärischen Eskalationen laufen auf diplomatischer Ebene intensive Gespräche. Die Außenminister Saudi-Arabiens und des Irans haben Beratungen aufgenommen, um eine Lösung im Jemenkonflikt zu finden. Die Gespräche sind von großer Bedeutung, da der Iran als maßgeblicher Unterstützer der Huthi-Milizen gilt.

Das iranische Mullah-Regime liefert den Huthis nach westlichen und saudischen Angaben Waffen, Raketen und strategische Unterstützung. Trotz diplomatischer Annäherungsversuche zwischen Riad und Teheran in den vergangenen Jahren haben die Angriffe der Huthis nicht nachgelassen — im Gegenteil.

Beobachter sehen in den aktuellen Gesprächen einen möglichen Ausgangspunkt für eine Waffenruhe, warnen jedoch vor übertriebenen Erwartungen angesichts der tiefen Gegensätze zwischen beiden Regionalmächten.

Einordnung: Eskalation mit regionalen Folgen

Die jüngsten Huthi-Angriffe auf den Flughafen Riad markieren eine neue Eskalationsstufe im Jemenkonflikt. Die Fähigkeit der Miliz, wiederholt die Infrastruktur der saudischen Hauptstadt zu treffen, stellt die Luftabwehr des Königreichs vor ernsthafte Herausforderungen.

Für die internationale Gemeinschaft stellt sich die Frage, ob die laufenden Diplomatiebemühungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran ausreichen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die Lage bleibt angespannt — mit direkten Konsequenzen nicht nur für die Region, sondern auch für internationale Reisende und den globalen Flugverkehr.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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