Tuesday, 3. November 2026
Frost

Kaltes Wetter in Deutschland: Frost und eisiger Wind

Kaltes Wetter in Deutschland bringt diese Woche frostige Nächte, eisigen Wind und einstellige Temperaturen. Was Norddeutschland, Bayern und der Süden erwartet.

Redaktion · 3. November 2026, 11:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 03.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das kalte Wetter in Deutschland verschärft sich in dieser Woche spürbar: Polare Luftmassen sorgen für einstellige Höchstwerte, frostige Nächte und einen Wind, der die Temperaturen noch kälter erscheinen lässt als sie sind. Vor allem der Süden und die Alpenregion sind besonders betroffen. Wer ohne Schal und warme Jacke unterwegs ist, dürfte den Unterschied schnell zu spüren bekommen.

Hochdruckgebiet lenkt Kaltluft aus polaren Breiten

Ein Hochdruckgebiet über Europa ist der entscheidende Auslöser für die aktuellen Temperaturgegensätze auf dem Kontinent. Es lenkt eiskalte Luft aus polaren Breiten in den Osten Europas – mit teils extremen Folgen. Moskau kommt dabei auf gerade einmal 1 Grad Celsius als Tageshöchstwert.

Auch München bleibt mit maximal 5 Grad tief im Frost-Bereich – und liegt damit sogar hinter Städten wie Oslo und Helsinki. London dagegen profitiert von der milden Seite des Hochs: Dort sind bei Sonnenschein bis zu 13 Grad möglich.

Starke regionale Unterschiede: Küsten profitieren, Süden friert

Innerhalb Deutschlands zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. An den Küsten sowie im Westen des Landes – etwa zwischen Emsland, Niederrhein und Ostsee – sind immerhin 10 bis 11 Grad möglich. Allerdings liegen dort dichte Wolken, und leichter Nieselregen sowie einzelne Schauer sind möglich.

Im Dauergrau am Alpenrand, im Bayerischen Wald und Richtung Vogtland werden hingegen kaum mehr als 3 bis 4 Grad erreicht. Auch im Süden sorgt ein auffrischender Wind dafür, dass sich die Temperaturen noch kälter anfühlen, als das Thermometer anzeigt.

  • München: max. 5 Grad – kälter als Oslo und Helsinki
  • Alpenrand und Bayerischer Wald: nur 3–4 Grad, Dauergrau
  • Küsten und Westen: 10–11 Grad, aber dichte Wolken
  • London (Vergleich): bis zu 13 Grad bei Sonnenschein
  • Alpen oberhalb 1.500 m: gelegentlich Sonnenschein möglich

Frostige Nächte ab Donnerstag erwartet

Der Mittwoch bringt zunächst noch verbreitet dichte Wolken und Nebel. Von Berlin-Brandenburg bis nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kann es zeitweise auflockern, sodass die Sonne zum Zug kommt – doch auch einzelne Schauer und Nieselregen sind nicht ausgeschlossen. Am Nachmittag sind Auflockerungen an der Ostsee und im Südwesten möglich.

Ab Donnerstag setzt sich die Sonne häufiger durch – ein klarer Himmel hat in dieser Jahreszeit jedoch seinen Preis: Die Nächte werden zunehmend klar und frostig. Teils ist mit Bodenfrost zu rechnen. Auch tagsüber bleibt es vielerorts im einstelligen Bereich; zweistellige Höchstwerte sind bis zum Wochenende in den meisten Regionen nicht in Sicht.

Ab Samstag zieht es sich dann wieder zu, und dichte Wolken kehren zurück.

Einordnung: Herbst gibt den Übergang zum Winter vor

Das aktuelle Wettermuster ist typisch für den Spätherbst in Deutschland: Der Übergang von milden Herbsttagen zu winterlichen Verhältnissen vollzieht sich oft abrupt, sobald polare Hochdrucksysteme die Steuerung übernehmen. Wer die kommenden Tage gut übersteht, sollte auf warme Kleidung, Schal und Handschuhe setzen – insbesondere in den frühen Morgenstunden und bei Wind im Süden.

Die Wetterentwicklung erinnert daran, dass der meteorologische Winter näher rückt. Für Menschen mit Erkältungsneigung oder gesundheitlichen Risiken gilt es, sich in den frostigen Nächten und bei eisigem Wind besonders gut zu schützen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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