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Drohnenangriff

Kiew unter Dauerbeschuss: Blackout und Klitschkos Warnung

Russische Drohnenangriffe treffen Kiews Energieinfrastruktur massiv. Bürgermeister Klitschko ruft zur freiwilligen Evakuierung auf – und General Surowikin soll reaktiviert worden sein.

Redaktion · 9. October 2026, 16:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 09.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die ukrainische Hauptstadt Kiew steht unter einem anhaltenden Dauerbeschuss durch russische Streitkräfte. Neue, bis zu 600 km/h schnelle Jetdrohnen greifen gezielt die Energieinfrastruktur der Stadt an – mit spürbaren Folgen für die rund drei Millionen Einwohner. Bürgermeister Vitali Klitschko fordert jene Bürger, die Möglichkeiten haben, auf, die Stadt freiwillig zu verlassen. Gleichzeitig kursieren Berichte über die mögliche Rückkehr eines gefürchteten russischen Generals.

Neue Drohnen setzen Kiews Energieversorgung unter Druck

Russland setzt im Kiew Dauerbeschuss zunehmend auf sogenannte Jetdrohnen – Drohnen mit Düsenantrieb, die mit hoher Geschwindigkeit fliegen und nur schwer abzufangen sind. Die ukrainische Luftabwehr hat bislang kein wirksames Mittel gegen diese neuen Modelle gefunden.

Die Angriffe konzentrieren sich dabei nicht auf militärische Ziele, sondern auf die zivile Energieinfrastruktur:

  • Wärmekraftwerke und Heizkraftwerke
  • Umspannwerke und Trafostationen
  • Hochspannungsleitungen
  • Verkehrsinfrastruktur wie U-Bahn-Stromversorgung

Die Folgen sind bereits jetzt gravierend: Schon im Oktober, bei vergleichsweise milden Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad, brechen die Stromnetze regelmäßig zusammen. Tagsüber kommt es in Wohnhäusern zu stundenlangen Ausfällen.

Blackout in der Kiewer U-Bahn mitten in der Rush Hour

Ein besonders drastisches Beispiel ereignete sich an einem Abend kurz vor der Berichterstattung: Alle drei U-Bahnlinien Kiews standen gegen 18 Uhr wegen zu niedriger Netzspannung still – mitten in der Hauptverkehrszeit. Tausende Pendler, die auf dem Weg von den westlichen Stadtteilen in die östlichen Schlafstädte waren, saßen fest. Das öffentliche Verkehrssystem kollabierte zeitweise vollständig.

Die Situation hat nach Einschätzung von Beobachtern bereits Kollapscharakter. Besonders besorgniserregend ist der Ausblick auf die Wintermonate: Mit sinkenden Temperaturen dürften die russischen Angriffe auf die Energieversorgung noch intensiver werden – mit potenziell katastrophalen Folgen für die Bevölkerung.

Klitschko: Wer kann, soll Kiew verlassen

Bürgermeister Vitali Klitschko reagierte mit einem ungewöhnlichen Aufruf: Menschen, die die Möglichkeit haben und wissen, wohin sie können, sollten Kiew verlassen. Gleichzeitig betonte er ausdrücklich, dass er keine Evakuierung der gesamten Stadt anordnen werde.

Seine Begründung ist strategisch: Eine geleerte Stadt sei leichter einzunehmen – und genau das sei das Ziel des Feindes. Klitschko will Russland diesen Vorteil nicht verschaffen. Der Appell richtet sich damit gezielt an jene Bevölkerungsgruppen, denen eine vorübergehende Ausreise möglich ist, ohne dass eine Massenpanik oder ein unkontrollierter Exodus ausgelöst wird.

General Surowikin: Rückkehr eines gefürchteten Militärstrategen?

Für zusätzliche Unruhe sorgen Berichte des britischen Mediums The Telegraph, wonach Putin den suspendierten General Sergei Surowikin rehabilitiert und reaktiviert haben soll. Der General, dem der Beiname „General Armageddon” verliehen wurde, ist eine der schillerndsten und umstrittensten Figuren der russischen Armee.

Surowikins militärischer Werdegang umfasst mehrere brisante Stationen:

  • Zweifacher Oberbefehlshaber des russischen Kontingents in Syrien (2017 und 2019)
  • Vorwürfe von Kriegsverbrechen durch Human Rights Watch
  • Architekt der nach ihm benannten Surowikin-Linie im Süden der Ukraine, die die ukrainische Gegenoffensive 2023 ausbremste
  • Versetzung nach Algerien nach dem gescheiterten Wagner-Putsch wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Prigoschin

Laut den Berichten soll Surowikin den Auftrag erhalten haben, Brücken über den Dnjepr in Kiew und anderen ukrainischen Städten zu zerstören. Beweise dafür liegen noch nicht vor; die Informationen gelten offiziell als Gerücht. Sollten sie sich bestätigen, wäre dies ein deutliches Signal, dass der Kreml weiterhin auf Eskalation statt auf Deeskalation setzt – mit unabsehbaren Konsequenzen für den weiteren Kriegsverlauf.

Am 1.689. Tag des Ukraine-Krieges verdichten sich die Anzeichen, dass Russland den kommenden Winter als strategische Waffe nutzen will. Die Kombination aus anhaltenden Infrastrukturangriffen, einer geschwächten Energieversorgung und der möglichen Rückkehr eines erfahrenen Eskalationsstrategen stellt Kiew vor eine der härtesten Phasen seit Kriegsbeginn.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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