Monday, 2. November 2026
Start›Innenpolitik›Berlin
Berlin

Koalitionsverhandlungen in Berlin: R2G nimmt Fahrt auf

In Berlin haben SPD, Grüne und Linke die Koalitionsverhandlungen für ein R2G-Bündnis aufgenommen. Alle drei Parteien haben dem Verhandlungsstart zugestimmt.

Redaktion · 2. November 2026, 15:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 02.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In Berlin haben die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer rot-grün-roten Landesregierung offiziell begonnen. Spitzenvertreter von SPD, Grünen und Linken kamen dazu im Berliner Abgeordnetenhaus zusammen, um die Grundlage für ein mögliches R2G-Bündnis zu legen. Zu den Hauptakteuren gehören die Linken-Spitzenkandidatin Eralp, SPD-Landeschef Krach sowie der Grünen-Spitzenkandidat Graf. Mit dem Verhandlungsstart sendet die Berliner Linke ein klares Signal: Alle drei potenziellen Koalitionspartner sind nun offiziell an Bord.

Koalitionsverhandlungen in Berlin offiziell eröffnet

Die Auftaktrunde der Koalitionsverhandlungen fand im Berliner Abgeordnetenhaus statt. Dort trafen die Verhandlungsdelegationen der drei beteiligten Parteien erstmals gemeinsam zusammen, um den Fahrplan für die kommenden Gespräche abzustecken. Im Mittelpunkt stehen dabei die inhaltlichen Schnittmengen und Differenzen zwischen SPD, Grünen und Linken.

Das Treffen markiert den Beginn eines komplexen politischen Prozesses. Die drei Parteien müssen nun auf Landesebene einen gemeinsamen Koalitionsvertrag aushandeln, der die politischen Prioritäten aller Beteiligten widerspiegelt.

Linke stimmt als letzte Partei für Verhandlungen

Als letzter der drei potenziellen Koalitionspartner hatte die Berliner Linke grünes Licht für die Aufnahme der Koalitionsgespräche gegeben. Ein Landesparteitag stimmte mit überwältigender Mehrheit für den Einstieg in die Verhandlungen. Damit folgte die Linke dem Votum von SPD und Grünen, die ihre Zustimmung bereits zuvor erteilt hatten.

Das deutliche Ergebnis des Parteitags zeigt, dass die Linke geschlossen hinter dem Kurs ihrer Führung steht. Interne Widerstände gegen eine Regierungsbeteiligung blieben offenbar marginal.

Die Schlüsselfiguren am Verhandlungstisch

Die Verhandlungsdelegationen setzen sich aus prominenten Berliner Politikerinnen und Politikern zusammen. Zu den zentralen Figuren gehören:

  • Eralp – Spitzenkandidatin der Linken und Chefverhandlerin ihrer Partei
  • Krach – SPD-Landeschef und treibende Kraft auf sozialdemokratischer Seite
  • Graf – Grünen-Spitzenkandidat und Vertreter der Öko-Partei am Tisch

Das Trio steht stellvertretend für drei politische Strömungen, die in der Berliner Stadtpolitik traditionell unterschiedliche Akzente setzen – von sozialer Gerechtigkeit über Klimaschutz bis hin zu progressiver Stadtentwicklung.

Ausblick: Schwierige Verhandlungen erwartet

Trotz der breiten Zustimmung aller drei Parteien dürften die eigentlichen Koalitionsverhandlungen anspruchsvoll werden. Themen wie Haushaltspolitik, Wohnungsbau, Verkehrswende und innere Sicherheit könnten zu Konfliktstoff zwischen den Partnern werden. Insbesondere die unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Vorstellungen von SPD und Linken gelten als potenzielle Stolpersteine.

Beobachter gehen davon aus, dass die Verhandlungen mehrere Wochen in Anspruch nehmen werden, bevor ein fertiger Koalitionsvertrag zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Berlin steht damit vor einer möglichen Rückkehr zu einem rot-grün-roten Senat, wie ihn die Hauptstadt bereits aus früheren Legislaturperioden kennt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Innenpolitik

Alle Beiträge →