Dieses Video wurde am 04.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Zoo Dresden erlebt eine besondere Überraschung: Bei den Kronenmakis gibt es unerwarteten Nachwuchs. Äffin Amalia brachte im April ein Jungtier zur Welt – obwohl sie erst kurz zuvor aus einem polnischen Zoo nach Dresden gezogen war. Das Kleine kuschelt sich liebevoll an seine Mutter, und auch ihr neuer Partner Zingi hat das Jungtier sofort ins Herz geschlossen. Die Geschichte berührt nicht nur Tierpfleger und Besucher, sondern ist auch für den Artenschutz bedeutsam: Kronenmakis gelten als vom Aussterben bedroht.
Eine Liebe kurz vor dem Valentinstag
Amalia kam im Februar aus Polen nach Dresden – als Partnerin für Kronenmakis-Männchen Zingi, der zuvor alleine im Zoo gelebt hatte. Sein vorheriger Partner war verstorben, und die Tierpfleger freuten sich über den gelungenen Neuzugang. „Es war kurz vor Valentinstag und es war wirklich eine ganz große Love Story”, berichten die Pfleger schmunzelnd.
Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnte: Amalia trug bereits ein Geheimnis in sich. Ihr früherer Partner aus Polen hatte sie vor der Abreise noch gedeckt – und so war die Äffin bei ihrer Ankunft in Dresden bereits trächtig.
Überraschende Geburt: Zingi als liebevoller Adoptivvater
Als Amalia im April ihr Junges zur Welt brachte, war die Überraschung im Zoo groß. Rein rechnerisch konnte ihr neuer Partner Zingi nicht der biologische Vater sein: Die durchschnittliche Tragezeit bei Kronenmakis beträgt rund 125 Tage, was den Zeitraum vor Amalias Ankunft in Dresden eindeutig einschließt.
Zingi ließ sich davon jedoch nicht beirren. Seit der Geburt kümmert er sich fürsorglich um das Jungtier und hat es als sein Adoptivkind angenommen. Auch die Tierpfleger zeigten sich überwältigt: „Man ist natürlich maximal freundlich überrascht, dass das Jungtier da ist – aber erstmal auch: Was ist hier eigentlich passiert?”, so ein Pfleger.
Winziger Nachwuchs mit großer Bedeutung
Dass die Schwangerschaft bis kurz vor der Geburt unbemerkt blieb, ist wenig verwunderlich. Kronenmakis-Babys sind bei der Geburt ausgesprochen klein – sie wiegen lediglich 60 bis 70 Gramm. Einzig ein leicht erhöhtes Körpergewicht bei Amalia fiel den Pflegern auf, doch niemand zog daraus den richtigen Schluss.
Die wichtigsten Fakten zum Nachwuchs im Überblick:
- Geburtsgewicht des Jungtiers: 60 bis 70 Gramm
- Durchschnittliche Tragezeit der Kronenmakis: rund 125 Tage
- Mutter: Amalia, zugezogen aus Polen im Februar
- Adoptivvater: Zingi, langjähriger Bewohner des Zoos Dresden
- Kronenmakis gelten als vom Aussterben bedroht
Hoffnung für eine bedrohte Art
Das Happy End im Zoo Dresden hat eine Dimension, die weit über die süße Liebesgeschichte hinausgeht. Kronenmakis – auch bekannt als Eulemur coronatus – sind auf Madagaskar heimisch und zählen zu den gefährdeten Primatenarten weltweit. Ihr Lebensraum wird durch Abholzung und menschliche Eingriffe zunehmend zerstört.
Zoos wie Dresden leisten mit erfolgreichen Nachzuchten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Jedes geborene Jungtier stärkt die Reservepopulation in menschlicher Obhut und kann langfristig dazu beitragen, die Art zu erhalten. Das Dresdner Jungtier steht damit nicht nur für einen zauberhaften Familienzuwachs, sondern auch für einen kleinen, aber bedeutsamen Hoffnungsschimmer für den Fortbestand der Kronenmakis.
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