Thursday, 8. October 2026
Start›Weltpolitik›7. Oktober
7. Oktober

Mamdani bei Hamas-Gedenken ausgebuht und wortlos

New Yorks Bürgermeister Mamdani wird beim Hamas-Gedenken am Union Square lautstark ausgebuht – und verlässt die Veranstaltung ohne ein Wort.

Redaktion · 8. October 2026, 17:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 08.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

New Yorks Bürgermeister Zoran Mamdani ist beim Mamdani Hamas-Gedenken am dritten Jahrestag des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023 mit lauten Buhrufen empfangen worden. Bei einer Mahnwache am New Yorker Union Square für die fast 1.200 beim Hamas-Überfall getöteten Israelis zeigte das Stadtoberhaupt keine sichtbare Reaktion – und verließ die Veranstaltung anschließend wortlos, ohne sich zu den Vorwürfen zu äußern.

Mamdanis umstrittene Erklärung zum Jahrestag

Anlässlich des dritten Jahrestags des Hamas-Terroranschlags hatte Mamdani eine schriftliche Erklärung veröffentlicht. Darin bezeichnete er den Überfall der Hamas als „schreckliches Kriegsverbrechen”. Gleichzeitig richtete er scharfe Kritik an Israel und dessen militärischem Vorgehen nach dem 7. Oktober 2023.

In seiner Erklärung schrieb Mamdani: „Drei Jahre später dürfen wir eine Welt nicht hinnehmen, in der Besatzung und Apartheid fortbestehen, Kriegsverbrechen ungestraft bleiben und unsere Regierung mit jeder Waffenlieferung ihre Mitschuld fortsetzt.” Diese Formulierungen sorgten im Vorfeld der Gedenkveranstaltung bereits für erhebliche Empörung.

Vorwürfe gegen Netanjahu und Solidarität mit Palästinensern

Die Aussagen im Zusammenhang mit dem Jahrestag waren nicht Mamdanis erste kontroverse Positionierung im Nahostkonflikt. Bereits im Juli 2025 hatte er öffentlich gefordert, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu müsse vor ein Kriegsgericht gestellt werden.

Darüber hinaus hatte Mamdani sich bei mehreren öffentlichen Auftritten explizit mit den Palästinensern solidarisiert. Diese Haltung steht im deutlichen Widerspruch zur Stimmung vieler Teilnehmer der Gedenkveranstaltung, die der israelischen Seite nahestehen.

Teilnehmer beschimpfen Mamdani als „Verräter”

Die Reaktion der Trauernden am Union Square fiel dementsprechend heftig aus. Die Teilnehmer der Mahnwache empfingen den Bürgermeister nicht mit Applaus, sondern mit lautstarken Buhrufen. Die Vorwürfe gingen weit über politische Kritik hinaus:

  • Mamdani wurde als „Verräter” bezeichnet.
  • Teilnehmer warfen ihm vor, sich „verkauft” zu haben.
  • Das Stadtoberhaupt wurde lautstark niedergebrüllt.
  • Mamdani verließ die Veranstaltung ohne jegliche Stellungnahme.

Der sonst für seine Redegewandtheit bekannte Bürgermeister zeigte sich dabei auffällig wortkarg. Er verzog keine Mine, nahm die Beschimpfungen scheinbar stoisch hin und rauschte anschließend kommentarlos ab.

Politische Folgen für den New Yorker Bürgermeister

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die zunehmend angespannte Lage für Mamdani, der in New York City eine äußerst diverse Wählerschaft repräsentiert. Der Bürgermeister, der bislang als beliebtes Stadtoberhaupt galt, gerät durch seine klaren Positionierungen im Nahostkonflikt zunehmend unter Druck.

Einerseits sprechen seine Aussagen Teile der muslimischen und pro-palästinensischen Gemeinschaft der Stadt an. Andererseits entfremdet er sich damit offensichtlich von der jüdischen Gemeinde und anderen pro-israelischen Gruppen New Yorks – einer der einflussreichsten politischen Kräfte in der Stadt.

Ob Mamdani seinen Kurs korrigiert oder an seinen Positionen festhält, bleibt abzuwarten. Der Zwischenfall beim Gedenkmarathon zum 7. Oktober dürfte die politische Debatte über seine Eignung als Bürgermeister der größten US-amerikanischen Stadt jedoch weiter befeuern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →