Dieses Video wurde am 05.05.2026 von BBC News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Met Gala 2026 hat einen neuen Spendenrekord aufgestellt: 42 Millionen US-Dollar wurden in der Nacht zum 5. Mai für das Costume Institute des Metropolitan Museum of Art in New York gesammelt. Hunderte Celebrities folgten der Einladung von Cheforganisatorin Anna Wintour auf den inzwischen ikonischen – und dieses Jahr grünen – Teppich. Das Motto lautete „Fashion is Art”, und die Interpretationen reichten von lebendigen Gemälden bis zu gewagter Körperkunst. Neben glamourösen Outfits beherrschte jedoch auch eine Kontroverse den Abend: die Sponsorenrolle von Jeff Bezos.
Das Motto „Fashion is Art” und seine Interpretationen
Das diesjährige Dresscode-Thema stellte die Beziehung zwischen Mode und bildender Kunst in den Mittelpunkt. Die Gäste wurden aufgefordert, sich entweder als lebendige Kunstwerke zu inszenieren oder die Verbindung zwischen Körper und Mode kreativ neu zu denken.
Viele Outfits griffen klassische Gemälde auf und setzten sie buchstäblich als Kleidungsstücke um. Andere Interpretationen zielten auf Körperkunst, den Einsatz von Korsetts und bewusstes „Naked Dressing” – also das Spiel mit Transparenz und Blöße als ästhetischem Mittel.
Als eigentlicher Höhepunkt des Abends galt Bad Bunny, der sich mithilfe von Prothesen älter schminken ließ und einen maßgefertigten Zara-Anzug trug. Als einziger Gast thematisierte er auf diese Weise das alternde Körperbild – ein Sujet, das in der Modewelt selten zu sehen ist. Moderedakteurin Moana Frier urteilte, er sei der Einzige gewesen, der das Thema wirklich konsequent umgesetzt habe.
Die Stars des Abends: Beyoncé, Blake Lively und Rihanna
Beyoncé feierte nach zehn Jahren Abwesenheit ihr Comeback bei der Met Gala. In einem skelettartigen Entwurf von Olivier Rousteing erschien sie gemeinsam mit ihrer Familie, darunter Tochter Blue Ivy. Die 14-Jährige ist eigentlich jünger als das offizielle Mindestalter von 18 Jahren – doch eine Ausnahme für die Weltstar-Mutter überraschte niemanden. Beyoncé fungierte in diesem Jahr außerdem als Co-Chair, gemeinsam mit Nicole Kidman und Venus Williams.
Blake Lively kehrte ebenfalls auf den Teppich zurück – und das ausgerechnet an dem Tag, an dem ihre außergerichtliche Einigung mit Co-Star Justin Baldoni bekannt wurde. Ihr Auftritt wurde weithin als bewusstes kulturelles Statement gewertet.
Rihanna und ASAP Rocky gehörten zu den meistfotografierten Paaren. ASAP Rocky trug Chanel – ebenso wie Anna Wintour und Nicole Kidman. Designer Matthieu Blazy bestätigte damit seinen Status als Schlüsselfigur der aktuellen Modewelt.
Jeff Bezos als Hauptsponsor – Proteste und Debatten
Für Gesprächsstoff sorgte vor allem die Sponsorenrolle von Amazon-Gründer Jeff Bezos und seiner Frau Lauren Sánchez. Bezos selbst betrat den grünen Teppich nicht, seine Frau hingegen schon. Die Entscheidung, einen der reichsten Tech-Milliardäre zum Chefmäzen des Abends zu machen, löste im Vorfeld und am Abend selbst Proteste in New York aus.
- Aktivisten demonstrierten gegen den Einfluss von Tech-Milliardären auf Kulturveranstaltungen.
- Auch Mark Zuckerberg war anwesend; Tische wurden von OpenAI und Snapchat belegt – was Kommentatoren dazu veranlasste, von einer „Tech-Gala” zu sprechen.
- New Yorks neuer Bürgermeister Zohran Mamdani blieb dem Event fern und widmete den Abend stattdessen der Lage der Textilarbeiter in der Stadt.
- Zendaya, sonst regelmäßiger Gast, fehlte ebenfalls – wenngleich ihr Stylist Law Roach anwesend war.
Anna Wintour verteidigte die Partnerschaft: Ohne die finanzielle Unterstützung hätte das Costume Institute seinen Umzug in neue, größere Räumlichkeiten innerhalb des Metropolitan Museum kaum stemmen können.
Bedeutung und Ausblick: Ist die Met Gala noch relevant?
Das Costume Institute ist der einzige Bereich des Metropolitan Museum, der sich selbst finanziert – ein Umstand, der sowohl den Druck als auch den Stellenwert der jährlichen Gala erklärt. Mit einem Spendenrekord von 42 Millionen Dollar beweist das Event einmal mehr seine finanzielle Schlagkraft.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die Met Gala in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und globaler Krisen ihre kulturelle Legitimität behauptet. Dass die Vogue-Website eigens einen Beitrag zur „Met-Gala-Ökonomie” veröffentlichte – und damit den wirtschaftlichen Nutzen für New York hervorhob –, zeigt, dass die Veranstalter diese Diskussion sehr wohl wahrnehmen.
Die Spannung zwischen glamourösem Spektakel, politischer Symbolik und der wachsenden Macht der Technologiebranche dürfte die Debatte rund um die Met Gala auch in den kommenden Jahren prägen.
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