Olympia-Wette: Söder und Krause im Looping
Markus Söder und Dominik Krause lösten ihre Olympia-Wette ein: Nach Münchens Olympia-Zuschlag rasten beide Politiker beim Oktoberfest durch fünf Loopings.
Dieses Video wurde am 29.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Olympia-Wette ist eingelöst: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause sind auf dem Oktoberfest gemeinsam in den berühmten Olympia Looping gestiegen. Auslöser war Münchens Erfolg im nationalen Olympia-Auswahlverfahren — für den Ernstfall hatten beide Politiker die rasante Fahrt versprochen. Am Samstag wurde aus dem Versprechen Ernst.
Die Olympia-Wette und ihr Ursprung
Als München in das Rennen um die deutsche Olympiabewerbung eintrat, legten Söder und Krause öffentlichkeitswirksam nach: Sollte die bayerische Landeshauptstadt den Zuschlag im nationalen Auswahlverfahren erhalten, würden beide Politiker gemeinsam den Olympia Looping auf der Wiesn besteigen. Eine Wette mit Signalwirkung — und mit klarem Ausgang.
Am Samstag, dem 27. September 2025, war es so weit: München erhielt offiziell den nationalen Olympia-Zuschlag. Nur kurze Zeit später standen Söder und Krause am Fuß der Achterbahn auf dem Oktoberfestgelände — bereit, ihr Wort einzulösen.
Fünf Loopings statt Siegerpodest
Der Olympia Looping gehört zu den bekanntesten und anspruchsvollsten Fahrgeschäften auf dem Münchner Oktoberfest. Die Eckdaten sprechen für sich:
- Fünf aufeinanderfolgende Loopings
- Spitzengeschwindigkeit von über 90 km/h
- Maximale Höhe von mehr als 30 Metern
Kneifen kam für keinen der beiden Politiker in Frage. Trotz ihrer politischen Verantwortung und des medialen Augenmerks stiegen Söder und Krause ohne Zögern in die Achterbahn — ganz zur Freude der zahlreichen Schaulustigem und Journalisten vor Ort.
Söders Fazit: „Einmal reicht”
Nach der Fahrt zeigte sich Ministerpräsident Söder sichtlich erleichtert, aber gut gelaunt. Er reckte den Daumen nach oben und empfing ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Pro Olympia” — ein symbolisches Geschenk für den bekennenden Olympia-Befürworter.
Sein knappes, aber eindeutiges Fazit lautete: „Kein Problem, aber einmal reicht.” Damit brachte der CSU-Politiker auf den Punkt, was viele Beobachter dachten: Die Fahrt war eine Demonstration des politischen Willens — und der persönlichen Überwindung.
Auch Oberbürgermeister Krause überstand die Fahrt unbeschadet. Beide Politiker zeigten damit nicht nur sportlichen Mut, sondern sendeten ein gemeinsames Signal: München steht hinter seiner Olympia-Bewerbung, parteiübergreifend und geschlossen.
Olympia-Bewerbung München: Was nun?
Mit dem nationalen Zuschlag ist München nun offiziell Deutschlands Kandidat für eine Olympiabewerbung. Der nächste Schritt ist die Bewerbung auf internationaler Ebene beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Eine erfolgreiche Bewerbung würde bedeuten, dass Olympische Spiele erstmals seit 1972 wieder in München stattfinden würden — ein historisches Ereignis für die Stadt und ganz Bayern.
Die gemeinsame Looping-Fahrt von Söder und Krause war mehr als ein politischer Gag: Sie steht symbolisch für den Schulterschluss zwischen Freistaat und Landeshauptstadt auf dem Weg zu einem großen gemeinsamen Ziel. Ob München am Ende tatsächlich Olympia ausrichtet, entscheidet das IOC — doch der Wille ist demonstriert, und der Looping ist gefahren.
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