Tuesday, 13. October 2026
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Bärbel Bas

Rücktritt von Bas: SPD kritisiert CDU-Verhalten scharf

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas wirft die SPD der CDU unanständiges Verhalten vor. Machnik kritisiert den Umgang in der Koalition und fordert mehr Respekt.

Redaktion · 12. October 2026, 18:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin hat eine heftige politische Debatte ausgelöst. SPD-Wirtschaftspolitiker und ehemaliger Wahlkampfstratege Matthias Machnik verurteilt das Verhalten von Teilen der CDU-Fraktion in aller Deutlichkeit. Er bezeichnet die Kritik, die Bas trotz eines Todesfalls in ihrer Familie ausgesetzt war, als „unanständig” – und fordert, dass die Union in sich geht.

Ein Rücktritt mit persönlichem Hintergrund

Bärbel Bas trat von ihrem Amt zurück, nachdem sie mit einem schweren Verlust in der eigenen Familie konfrontiert war. Machnik betont, dass es sich dabei um eine zutiefst persönliche Entscheidung handele, die Respekt verdiene. Als historisches Beispiel nennt er Franz Müntefering, der einst als Parteivorsitzender und Bundesminister zurücktrat, um seine krebskranke Frau auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Solche Entscheidungen, so Machnik, müsse jeder Mensch für sich allein treffen – unabhängig von politischem Druck oder öffentlicher Erwartungshaltung. Kritik an Bas in dieser Situation sei schlicht nicht gerechtfertigt.

Machnik kritisiert CDU-Fraktion scharf

Aus der CDU-Fraktion soll es laut Machnik mehrere Stimmen gegeben haben, die fragten, wo Bas sei, wann Gesetzentwürfe kämen und warum sie bestimmte Termine nicht wahrnehme. Genau dieses Verhalten stößt dem SPD-Politiker bitter auf.

„Eine sich selbst christlich nennende Partei, die in einer solchen Situation solche Anwürfe macht – das empfinde ich als unanständig”, sagte Machnik. Sein Urteil fällt klar aus:

  • Die CDU habe gewusst, in welcher Lage sich Bas befand.
  • Dennoch wurde öffentlicher Druck auf sie ausgeübt.
  • Das Verhalten sei mit christlichen Werten unvereinbar.
  • In einer gemeinsamen Koalitionsregierung gehe man nicht so miteinander um.

Machnik fordert von der Union ein Umdenken: „Das ist eine Koalitionsregierung – und keine CDU-Regierung.”

Nachfolge und Neuaufstellung: Schweizer soll liefern

Als Nachfolger von Bas ist Alexander Schweizer im Gespräch. Machnik begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Schweizer bringe entscheidende Qualifikationen mit: Er war nicht nur Ministerpräsident, sondern gleichzeitig auch Arbeits- und Sozialminister seines Bundeslandes. Damit verfüge er über unmittelbare Fachkenntnis und könne das Ministerium ohne lange Einarbeitungszeit übernehmen.

Machnik lobt die Geschwindigkeit, mit der eine Nachfolgeregelung gefunden wurde – für ihn ein Zeichen handlungsfähiger Politik in einer schwierigen Lage.

Mahnung an die SPD: Keine wochenlange Selbstbeschäftigung

Kritik übt Machnik jedoch auch an der eigenen Partei. Die SPD plane, unmittelbar eine neue Parteiführung zu wählen – obwohl Lars Klingbeil bereits gewählt sei und eine Regelung auch beim nächsten Parteitag hätte getroffen werden können. Machnik warnt vor einer Periode der Selbstbeschäftigung, die weder dem Land noch der Regierung nütze.

Er verweist dabei auf die zuletzt gestiegene politische Verdrossenheit in der Bevölkerung und erinnert an kritische Misstrauensvoten gegen die Bundespolitik in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Was jetzt gebraucht werde, sei keine innerparteiliche Auseinandersetzung, sondern Konzentration auf die drängenden Probleme des Landes. Vertrauen in die Politik müsse zurückgewonnen werden – und das gehe nur durch Leistung, nicht durch Personaldebatten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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