Dieses Video wurde am 14.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Im Greifswalder Bodden nahe der Insel Rügen ist ein toter Buckelwal entdeckt worden. Das rund sieben Meter lange Tier wurde am Donnerstagmorgen auf dem Rücken treibend aufgefunden – in der Nähe von Fahrn. Meeresforscherinnen und -forscher haben den Kadaver inzwischen geborgen und eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Die Ostsee gilt als problematischer Lebensraum für Großwale.
Bergung des Kadavers an der Ostseeküste
Mit dicken Gurten und schwerem Gerät wurde der Walleichnam aus dem Wasser gehievt. Die Bergung eines so großen Meeressäugers stellt Einsatzkräfte stets vor logistische Herausforderungen – ein sieben Meter langer Buckelwal bringt mehrere Tonnen auf die Waage.
Das Tier war am frühen Donnerstagmorgen leblos im Greifswalder Bodden entdeckt worden. Wie lange der Wal zu diesem Zeitpunkt bereits tot im Wasser trieb, ist bislang nicht bekannt. Die Obduktion soll auch hierüber Aufschluss geben.
Identität des Wals noch ungeklärt
Ob es sich bei dem toten Tier um denselben Buckelwal handelt, der kurz zuvor vor der polnischen Küste gesichtet worden war, ist derzeit noch unklar. Hinweise verdichten sich jedoch, dass der Meeresriese in den Wochen vor seinem Tod eine ungewöhnlich weite Route durch die südliche Ostsee zurückgelegt hatte.
Beobachtungen legen nahe, dass der Wal zuvor an mehreren Stationen entlang der deutschen Küste aufgetaucht sein könnte:
- Sichtung im Bereich der Kieler Förde
- Auftauchen im Hafenbecken von Wismar
- Zuletzt Sichtung vor der polnischen Küste
- Auffinden des toten Tieres im Greifswalder Bodden nahe Rügen
Eine eindeutige Identifizierung anhand von Fotomarkierungen oder Gewebeproben ist Bestandteil der laufenden wissenschaftlichen Untersuchungen.
Obduktion soll Todesursache klären
Die angeordnete Obduktion zielt darauf ab, sowohl Krankheiten als auch äußere Verletzungen als mögliche Todesursache zu untersuchen. Meeressäuger, die sich in flache Küstengewässer verirren, sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt – darunter Kollisionen mit Schiffen, Netzfänge sowie physiologische Stressreaktionen.
Experten werden Gewebeproben entnehmen und innere Organe untersuchen. Ergebnisse werden in der Regel erst nach mehreren Wochen vorliegen, da umfangreiche Laboranalysen notwendig sind.
Ostsee ist kein geeigneter Lebensraum für Buckelwale
Eines steht für Meeresbiologen bereits fest: Die Ostsee ist für Großwale wie den Buckelwal kein geeignetes Habitat. Der vergleichsweise niedrige Salzgehalt des Brackwassers belastet den Organismus der Tiere erheblich. Buckelwale sind auf die nährstoffreichen, salzhaltigen Gewässer der Weltmeere angewiesen.
Warum einzelne Tiere dennoch immer wieder in die Ostsee gelangen, ist nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass Orientierungsprobleme, verändertes Beutevorkommen oder der Klimawandel eine Rolle spielen könnten. Mit steigenden Wassertemperaturen verschieben sich Fischbestände, was Wale auf ungewöhnliche Wanderrouten treiben kann.
Der Fund bei Rügen reiht sich in eine Serie von Großwal-Sichtungen in der Ostsee ein, die Forschende zunehmend besorgt. Ob sich hinter dieser Häufung ein langfristiger Trend verbirgt, werden weitere Untersuchungen zeigen müssen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


