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Donald Trump

Trump und Korruption: Belastet vor US-Zwischenwahlen

Steigende Inflation und Korruptionsvorwürfe setzen Trump vor den US-Zwischenwahlen unter Druck. Expertin Sandra Navidi analysiert die wirtschaftliche Lage.

Redaktion · 16. October 2026, 17:51 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 16.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Kurz vor den US-Zwischenwahlen Anfang November gerät Präsident Donald Trump gleich von zwei Seiten unter Druck: Die Inflation ist zuletzt stärker gestiegen als erwartet, und Korruptionsvorwürfe gegen Trump und sein Umfeld häufen sich. Wirtschaftsexpertin Sandra Navidi von Beyond Global erklärt, warum beides zum ernsten politischen Problem für den US-Präsidenten wird – und welche rechtlichen Grenzen dabei überschritten werden könnten.

Inflation trifft Verbraucher an zwei Enden

Trump war mit dem Versprechen angetreten, das Leben für die Amerikaner wieder bezahlbarer zu machen. Die aktuellen Inflationsdaten zeichnen jedoch ein anderes Bild: Die Preissteigerungen fressen sich tiefer in die Wirtschaft, und auch auf Erzeugerebene wurden höhere Preise gemeldet, die an die Verbraucher weitergegeben werden.

Das bedeutet: Die Bevölkerung leidet auf zwei Ebenen gleichzeitig – durch höhere Konsumpreise und durch gestiegene Zinsen. Besonders im ländlichen Raum macht sich der Preisanstieg stark bemerkbar, denn hohe Dieselpreise verteuern Transport und Produktion – und damit auch Lebensmittel für Landwirte und Verbraucher in entlegenen Regionen.

Bemerkenswert ist dabei Trumps eigene Rhetorik: Bei Wahlkampfveranstaltungen äußerte er sich mit Sätzen wie „Ich liebe Inflation, wir werden immer reicher” – eine Botschaft, die bei Menschen, die steigende Alltagskosten spüren, schlecht ankommt.

Korruption als wichtigstes Wählerthema

Laut einer vielbeachteten Umfrage von Fox News ist Korruption für rund 90 Prozent der US-Wähler ein zentrales Anliegen – damit ist es sogar das meistgenannte Wahlmotiv, noch vor der Inflation.

Konkrete Vorwürfe betreffen unter anderem:

  • Verdächtige Ölhandels-Transaktionen zu auffälligen Zeitpunkten, deren behördliche Untersuchung Trump persönlich stoppen ließ
  • Die Bereicherung enger Vertrauter, darunter Botschafterin Kimberly Guilfoyle, die nach Griechenland entsandt wurde
  • Zahlreiche weitere Berichte über fragwürdige Geschäfte im direkten Umfeld des Präsidenten

Navidi betont, dass vieles davon nach geltenden Gesetzen klar als verboten einzustufen sei. Das eigentliche Problem sei jedoch, dass Trump nicht nur gesetzliche Regeln dehne, sondern auch politische Verhaltensnormen bewusst untergrabe – Normen, an die sich Politiker bisher aus Schamgefühl und öffentlichem Druck gehalten hätten.

Rechtliche Grauzone und politisches Kalkül

Die Grenze zwischen Erlaubtem und Verbotem verschwimmt in Trumps Umfeld zunehmend. Navidi zufolge ist sich Trump bewusst, dass ein Verlust der republikanischen Mehrheit im Kongress parlamentarische Untersuchungen und die Sicherung von Beweismitteln ermöglichen könnte – was ihn zu einem der stärksten Antriebe macht, die Midterms zu gewinnen.

Das erklärt auch, warum Trump die Behörde, die verdächtige Ölgeschäfte untersuchen sollte, unter Druck setzte. Einen solchen direkten Eingriff in laufende Ermittlungsverfahren habe es in dieser Form bislang nicht gegeben, so Navidi.

Ausblick: Quittung für die Republikaner?

Die Regierung verweist auf ein robustes Bruttoinlandsprodukt, das unter anderem durch Tech-Investitionen und den Bau von Rechenzentren gestützt wird. Doch Navidi hält dagegen: „Bruttoinlandsprodukt kann man nicht essen, nicht tanken und nicht drin wohnen.” In allen Bereichen des Alltags – Wohnen, Ernährung, Transport – steigen die Kosten spürbar.

Selbst bei Fox News werde es zunehmend schwieriger, diese Entwicklung zu ignorieren. Ob Trump mit der Strategie, wirtschaftliche Probleme anderen anzulasten, bis zu den Wahlen Anfang November durchkommt, bleibt offen. Navidi ist skeptisch: Die Wähler merken es im eigenen Geldbeutel – und das lässt sich kaum wegdiskutieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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