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G20-Gipfel

Trump lädt Putin zum G20-Gipfel: Strack-Zimmermann kritisiert

Trump lädt Putin zum G20-Gipfel nach Miami ein. Strack-Zimmermann nennt das einen Fehler – und sieht Trumps Außenpolitik als Ablenkung vor den Midterms.

Redaktion · 25. September 2026, 10:45 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 25.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

US-Präsident Donald Trump hat Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember nach Miami eingeladen – ein politischer Paukenschlag, der die westlichen Verbündeten aufschreckt. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gab es kein persönliches Treffen mehr zwischen westlichen Staatschefs und dem russischen Präsidenten. Parallel dazu lieferte die UN-Generalversammlung in New York ein weiteres Bild der diplomatischen Zerrissenheit: Selenskyj kämpfte mit scharfen Worten um härtere Sanktionen, während das Treffen der Außenminister Russlands und der USA kaum greifbare Ergebnisse brachte.

Selenskyj bei der UN-Vollversammlung: Appell und Sarkasmus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte die Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York für einen eindringlichen Auftritt. Er forderte härtere Sanktionen gegen Russland und zeichnete ein düsteres Bild von Kremlchef Putin: „Irgendetwas scheint Putin stets davon abzuhalten, zu sagen: Das war es, genug – Frieden. Können Sie sich ihn ohne Krieg überhaupt vorstellen? Er ist Patient null, von dem sich der Krieg immer weiter ausbreitet.”

Selenskyj warnte zudem vor einem schweren Kriegswinter und mahnte die internationale Gemeinschaft, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Seinen Abgang garnierte er mit einem Moment schwarzen Humors: Als ein russischer Reporter ihn wiederholt fragte, wann er denn nach Moskau komme, antwortete der Präsident trocken – mit dem Wort „Rakete”.

Russland-USA-Gespräche: Unterschiedliche Interpretationen

Für Aufmerksamkeit sorgte auch das Treffen zwischen US-Außenminister Marco Rubio und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Nach fast einstündigem Gespräch verkündete Rubio Interesse an einem Teilabkommen. Doch Moskau sieht die Lage anders.

Lawrow betonte, Russland sei zu Verhandlungen bereit – werde die „militärische Spezialoperation” jedoch unter keinen Umständen während laufender Gespräche aussetzen. Eine klare Sackgasse, wie auch Bundesaußenminister Wadephul deutlich machte:

  • Russland stelle Vorbedingungen, die seinen Maximalforderungen entsprechen.
  • Zivilisten würden weiterhin rücksichtslos mit Drohnen angegriffen.
  • Durch Desinformation und hybride Angriffe – zuletzt in Leipzig – versuche Russland, europäische Gesellschaften zu spalten.

Wadephul machte unmissverständlich klar: Wer so handelt, wolle keinen ernsthaften Frieden.

G20-Gipfel Putin-Einladung: Strack-Zimmermann spricht von rotem Teppich für Kriegsverbrecher

Die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, bewertete Trumps Einladung an Putin scharf. Sie sieht dahinter vor allem innenpolitisches Kalkül: Trump stehe wegen der Folgen des Irankriegs – steigender Energiepreise und bevorstehender Midterm-Wahlen am 3. November – massiv unter Druck. „Wenn die eigene Burg in Flammen steht, wendet man sich anderen Dingen zu”, so Strack-Zimmermann sinngemäß.

Sie ordnete Trumps Außenpolitik in ein größeres Bild ein: Zwischen den „zwei großen Gorillas” – den USA und China – stünden die Europäer deutlich geschwächt, auch in technologischen Fragen. Dass Trump trotzdem China hofiere, obwohl Peking den Iran massiv unterstütze – mit Aufklärungstechnik, die zum Tod amerikanischer Soldaten beigetragen habe – sei besorgniserregend und lasse sich nur mit dem Blick auf die Midterms erklären.

Was kann der G20-Gipfel im Ukraine-Krieg leisten?

Der G20-Gipfel ist kein Beschlussgremium im engen Sinne: Verträge können dort nicht geschlossen, Mitglieder nicht ausgeschlossen werden. Rund 21 Länder – darunter Indien, China und die Afrikanische Union als Vertretung – repräsentieren zusammen etwa drei Viertel der Weltwirtschaft. Themen sind Finanzen, Handel, Klimapolitik und Krisen.

Putin hatte seit dem vollumfänglichen Angriff auf die Ukraine die letzten vier G20-Gipfel nicht besucht und stattdessen Lawrow entsandt. Nun lädt Trump ihn persönlich ein. Strack-Zimmermann bleibt dabei: „Putin ist ein Verbrecher und gehört nach Den Haag – nicht in die USA.” Ob das Treffen tatsächlich zustande kommt und welche Signalwirkung es auf die Ukraine und die europäischen Partner hätte, dürfte die Debatte in den kommenden Wochen weiter bestimmen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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