Tuesday, 6. October 2026
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Donald Trump

Trump und die Zeitumstellung: Senator unter Druck

Trump veröffentlicht die Handynummer von Senator Tom Cotton, weil dieser die Zeitumstellung beibehalten will. Was steckt hinter dem Streit in der GOP?

Redaktion · 4. October 2026, 15:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Streit um die Zeitumstellung in den USA eskaliert: US-Präsident Donald Trump hat öffentlich die Telefonnummer des republikanischen Senators Tom Cotton veröffentlicht, damit Bürgerinnen und Bürger ihn direkt kontaktieren und unter Druck setzen können. Hintergrund ist Cottons Widerstand gegen Trumps Forderung, die Zeitumstellung dauerhaft abzuschaffen – zugunsten einer permanenten Sommerzeit. Auch in Deutschland steht die nächste Umstellung bereits bevor: Am 25. Oktober wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt.

Trump gegen Zeitumstellung: Lächerlich und teuer

Trump hat seine ablehnende Haltung gegenüber der zweimal jährlichen Uhrenumstellung erneut deutlich bekräftigt. Er bezeichnete die Praxis als „lächerlich und teuer” und beklagte, dass viele Menschen zwei Tage damit verbringen würden, sämtliche Uhren im Haus neu einzustellen.

Besonders am Herzen liegt dem 80-Jährigen das Thema Helligkeit am Abend. Trump spricht sich nicht für eine dauerhafte Normalzeit aus – wie es etwa viele Schlafforscher und Mediziner empfehlen –, sondern plädiert ausdrücklich für eine permanente Sommerzeit, die für mehr Tageslicht in den Abendstunden sorgen würde.

„Jetzt gerade ist es hell und nett. Wenn man in drei Wochen herkommt, ist es dunkel. Wer will das?”, so Trump sinngemäß. Er betonte, die Menschen wollten abends Licht – und das sei das Wichtigste überhaupt.

Senator Tom Cotton im Visier: Telefonnummer veröffentlicht

Weil der republikanische Senator Tom Cotton die Zeitumstellung beibehalten möchte und sich damit gegen Trumps Position stellt, griff der Präsident zu einem ungewöhnlichen Mittel: Er veröffentlichte kurzerhand Cottons Telefonnummer, um dessen Wählerinnen und Wähler zur direkten Kontaktaufnahme zu animieren.

Dieses Vorgehen ist selbst für Trumps Verhältnisse bemerkenswert. Es zeigt, wie sehr er bereit ist, auch innerparteiliche Widersacher öffentlich bloßzustellen und den Druck der Basis als politisches Werkzeug einzusetzen. Cotton ist kein politischer Gegner aus dem feindlichen Lager, sondern ein prominentes Mitglied der Republikanischen Partei.

Chaos bei der Zeitumstellung – Argumente auf beiden Seiten

Trump schilderte anschaulich, welche alltäglichen Probleme die Zeitumstellung mit sich bringt:

  • Viele Menschen erscheinen am Tag nach der Umstellung zu spät zu Terminen.
  • Das Umstellen aller Uhren im Haushalt kostet Zeit und verursacht Verwirrung.
  • Die wirtschaftlichen Folgen durch Produktivitätsverluste seien spürbar.
  • Besonders der Verlust von Abendlicht im Herbst und Winter belaste die Lebensqualität.

Kritiker hingegen warnen, dass eine dauerhafte Sommerzeit medizinisch bedenklich sein könne, da sie dauerhaft gegen den natürlichen Biorhythmus des Menschen wirke. In der wissenschaftlichen Debatte genießt die permanente Normalzeit deutlich mehr Rückhalt als die von Trump favorisierte Variante.

USA und Europa im Gleichklang – mit kleinen Unterschieden

Auch in Deutschland und weiten Teilen Europas wird die Uhr zweimal im Jahr umgestellt. Die nächste Winterzeitumstellung findet am 25. Oktober statt – wenige Wochen nach der US-amerikanischen Umstellung, die traditionell etwas früher oder später im Kalender liegt.

Die Debatte über eine dauerhafte Abschaffung der Zeitumstellung ist auch in der Europäischen Union nicht neu: Das Europäische Parlament stimmte bereits 2019 für ein Ende der Praxis, doch eine Einigung zwischen den Mitgliedstaaten über die bevorzugte Dauerzeit blieb bislang aus. Trumps lauter Vorstoß könnte dem Thema erneut internationale Aufmerksamkeit verschaffen – und den Druck auf Gesetzgeber diesseits und jenseits des Atlantiks erhöhen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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