Sunday, 4. October 2026
AfD

Union auf Tiefstand: AfD erstmals bei 30 %

CDU und CSU verlieren weiter an Zustimmung – die AfD erreicht erstmals 30 %. Kanzler Merz stürzt auf historischen Tiefstwert, Dobrindt bleibt optimistisch.

Redaktion · 4. October 2026, 09:45 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Union Umfragetief verschärft sich zur Deutschen Einheit dramatisch: CDU und CSU kommen im aktuellen Insa-Sonntagstrend für die Bild am Sonntag nur noch auf 18 Prozent – ein weiterer Rückgang um einen Prozentpunkt. Gleichzeitig erreicht die AfD mit 30 Prozent einen historischen Höchststand und liegt damit 12 Prozentpunkte vor der Union. Das Stimmungsbild am Tag der Deutschen Einheit 2026 ist für die schwarz-rote Koalition in Berlin alarmierend – vor allem für Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen persönliche Werte einen beispiellosen Tiefstand erreicht haben.

AfD erstmals bei 30 Prozent – Union verliert weiter

Die aktuellen Umfragedaten zeichnen ein deutliches Bild der politischen Stimmung in Deutschland. Die AfD legt um einen Punkt zu und erreicht damit zum ersten Mal die 30-Prozent-Marke. Die Union hingegen verliert erneut und fällt auf 18 Prozent – ein Wert, der die Partei weit hinter ihren langjährigen Durchschnittswerten zurücklässt.

Im Überblick stellen sich die Umfragewerte wie folgt dar:

  • AfD: 30 % (+1)
  • CDU/CSU: 18 % (–1)
  • SPD: 14 %
  • Grüne: 14 %
  • Linke: 10 %
  • BSW und FDP: je 4 % – beide nicht im Bundestag vertreten

Besonders auffällig ist die Gleichheit von SPD und Grünen, die beide bei 14 Prozent liegen. BSW und FDP scheitern mit je vier Prozent klar an der Fünfprozenthürde und wären damit weiterhin nicht im Bundestag vertreten.

Merz auf historischem Tiefstwert – 79 % unzufrieden

Noch drastischer als die Parteiwerte sind die persönlichen Zustimmungszahlen für Bundeskanzler Friedrich Merz. Laut der Erhebung sind 79 Prozent der Deutschen mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden – ein historischer Tiefstwert, der die schwierige Lage der schwarz-roten Bundesregierung unterstreicht.

Der anhaltende Sinkflug der Union ist dabei kein kurzfristiges Phänomen. Seit Monaten verliert die Partei kontinuierlich an Rückhalt in der Bevölkerung. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD scheint es bislang nicht zu gelingen, mit konkreter Politik verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Kritiker bemängeln fehlende Impulse bei zentralen Themen wie Migration, Wirtschaft und innere Sicherheit.

Dobrindt setzt auf Optimismus: „Das ist unser Land”

Trotz der düsteren Zahlen gibt sich Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Tag der Deutschen Einheit kämpferisch und zuversichtlich. Er räumte zwar offen ein, um die schwierige Lage und die schlechten Umfragewerte zu wissen, mahnte aber gleichzeitig zu einem optimistischen Blick auf die Herausforderungen.

„Wenn man keinen Optimismus hat, dann kann man auch keine Herausforderungen bewältigen”, erklärte Dobrindt bei den Feierlichkeiten. Er verwies dabei auf die vielen tausend Menschen, die friedlich gemeinsam den Nationalfeiertag begingen – für ihn ein Zeichen gesellschaftlichen Zusammenhalts trotz Polarisierung und Emotionalität in der öffentlichen Debatte. Mit dem Satz „Das ist unser Land” versuchte Dobrindt, ein positives Bild der deutschen Gesellschaft zu zeichnen.

Ob dieser Optimismus in der Partei breit geteilt wird, bleibt angesichts der Zahlen fraglich. Die CDU/CSU steht vor der Herausforderung, das Vertrauen großer Bevölkerungsschichten zurückzugewinnen – und das in einem politischen Umfeld, das zunehmend von der AfD dominiert wird.

Politische Einordnung: Wohin steuert die Union?

Die aktuellen Umfragen werfen grundlegende Fragen über die strategische Ausrichtung der Union auf. Mit einem Abstand von 12 Prozentpunkten zur AfD befindet sich CDU/CSU in einer Lage, die in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellos ist. Der Druck auf die Parteiführung und auf Kanzler Merz dürfte in den kommenden Wochen weiter steigen.

Entscheidend wird sein, ob die Bundesregierung bei drängenden innenpolitischen Themen sichtbare Erfolge vorweisen kann. Gelingt das nicht, droht der Union ein weiterer Vertrauensverlust – und der AfD ein weiterer Zuwachs.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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