Dieses Video wurde am 06.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Waldbrand Ruhpolding am Saurusselkopf gehört zu den schwersten Waldbränden in Bayern seit Jahren. Seit Sonntag fressen sich die Flammen durch den ausgetrockneten Bergwald, dichter Rauch zieht über die Region. Rund 300 Einsatzkräfte kämpfen unter extremen Bedingungen gegen das Feuer. Am Mittwochmorgen gab es erste zaghafte Zeichen der Entspannung: Die Lage soll sich in der Nacht leicht stabilisiert haben. Eine offizielle Entwarnung steht jedoch weiterhin aus.
Ausmaß des Waldbrands: 160 Hektar vernichtet
Mindestens 160 Hektar Wald sind nach aktuellem Stand abgebrannt. Das entspricht einer Fläche von mehr als 220 Fußballfeldern. Der Brand war am Sonntag ausgebrochen und breitete sich rasch aus. Begünstigt wurde dies durch das steile und unwegsame Gelände am Saurusselkopf sowie durch die Trockenheit des Waldbodens.
Glutnester, die sich tief in die Erde gefressen haben, erschweren die Löscharbeiten erheblich. Das unebene Terrain macht den Einsatz für die Helferinnen und Helfer körperlich extrem anspruchsvoll. Die Brandursache ist bislang ungeklärt — gesicherte Erkenntnisse liegen den Behörden noch nicht vor.
Elf Hubschrauber im Dauereinsatz
Um das Feuer aus der Luft zu bekämpfen, sind elf Hubschrauber im Dauereinsatz. Sie werfen gezielt Wasser über den brennenden Abschnitten ab und versuchen so, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Die Löschflüge laufen seit Dienstag nahezu ununterbrochen.
Parallel dazu arbeiten die rund 300 Helfer am Boden unter schwierigsten Bedingungen. Der Einsatz ist körperlich extrem kräftezehrend — das steile Gelände lässt den Einsatz schwerer Löschfahrzeuge kaum zu. Trotz aller Anstrengungen konnte eine vollständige Eindämmung des Feuers bis Mittwochmorgen noch nicht erreicht werden.
Keine Gefahr für Bevölkerung und Trinkwasser
Für die Bevölkerung der umliegenden Region besteht nach Angaben der Behörden keine unmittelbare Gefahr. Auch die Trinkwasserversorgung ist aktuell nicht gefährdet. Ein zentrales Ziel der Einsatzkräfte ist es, diesen Zustand zu erhalten:
- Der Schutz des Trinkwasserschutzgebiets Laubau hat höchste Priorität.
- Die Einsatzkräfte errichten Schutzlinien, um das Feuer von kritischen Zonen fernzuhalten.
- Evakuierungen von Wohngebieten waren bislang nicht notwendig.
- Die Rauchentwicklung ist erheblich, beeinträchtigt aber nach aktuellem Stand keine bewohnten Ortschaften akut.
Die Behörden beobachten die Situation rund um das Trinkwasserschutzgebiet besonders aufmerksam und haben entsprechende Kräfte gezielt dorthin verlegt.
Ausblick: Lage bleibt angespannt
Obwohl sich die Situation in der Nacht auf Mittwoch leicht stabilisiert hat und eine weitere Ausbreitung der Flammen vorerst verhindert werden konnte, bleibt die Lage ernst. Entscheidend für den weiteren Verlauf werden die Witterungsbedingungen der kommenden Tage sein — insbesondere Wind und Luftfeuchtigkeit. Solange Glutnester im Boden aktiv sind, besteht jederzeit die Gefahr eines erneuten Aufflammens. Die Einsatzkräfte bleiben vor Ort, bis das Feuer vollständig unter Kontrolle ist. Zur Brandursache ermitteln die zuständigen Behörden weiter.
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