Friday, 23. October 2026
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AfD verliert, Union holt auf: Neue Umfragewerte

Laut aktuellem ZDF Politbarometer verliert die AfD zwei Prozentpunkte, während die Union aufholt. Nur noch drei Punkte Abstand – alle aktuellen Werte im Überblick.

Redaktion · 23. October 2026, 16:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das aktuelle ZDF Politbarometer sorgt für Bewegung in der deutschen Parteienlandschaft: Die AfD verliert zwei Prozentpunkte und käme bei einer hypothetischen Bundestagswahl am kommenden Sonntag noch auf 26 Prozent. Gleichzeitig legt die Union deutlich zu – der Abstand zwischen den beiden stärksten Parteien schrumpft damit auf nur noch drei Prozentpunkte. Für die amtierende schwarz-rote Bundesregierung reicht das dennoch nicht für eine parlamentarische Mehrheit.

AfD verliert – Höhenflug bekommt Dämpfer

Noch zuletzt dominierte die AfD die Umfragewerte mit einem deutlichen Vorsprung. Doch die neue Erhebung des ZDF Politbarometers zeigt: Der Höhenflug der Partei verliert an Schwung. Mit einem Minus von zwei Prozentpunkten rutscht die AfD auf 26 Prozent ab.

Ob es sich dabei um eine kurzfristige Delle oder einen echten Trendwechsel handelt, bleibt abzuwarten. Politische Beobachter verweisen darauf, dass Umfragewerte im Herbst traditionell stärker schwanken – auch weil innenpolitische Debatten, etwa zur Migrationspolitik oder Haushaltsfragen, die öffentliche Stimmung rasch beeinflussen können.

Union gewinnt zwei Punkte – Aufholjagd in vollem Gange

CDU und CSU profitieren offenbar von der Schwäche der AfD. Die Union gewinnt laut Politbarometer ebenfalls zwei Prozentpunkte hinzu und erreicht damit 23 Prozent. Das ist der stärkste Zuwachs unter allen im Bundestag vertretenen Parteien in dieser Erhebungsrunde.

Der Abstand zwischen AfD und Union beträgt damit nurmehr drei Prozentpunkte – vor einigen Wochen war die Lücke noch deutlich größer. Für die Unionsparteien ist das ein ermutigendes Signal, das den Anspruch auf die Rolle als stärkste politische Kraft in Deutschland bekräftigt.

SPD legt leicht zu – Grüne und Linke unter Druck

Weitere Verschiebungen zeigen sich im linken und progressiven Lager. Die aktuelle Umfrage im Überblick:

  • AfD: 26 Prozent (−2 Prozentpunkte)
  • CDU/CSU: 23 Prozent (+2 Prozentpunkte)
  • SPD: 14 Prozent (leichtes Plus)
  • Grüne: verlieren Prozentpunkte
  • Linke: verlieren Prozentpunkte

Die SPD kann sich leicht verbessern und klettert auf 14 Prozent. Für die Sozialdemokraten ist das zumindest eine Stabilisierung nach einer schwierigen Phase. Grüne und Linke hingegen müssen erneut Verluste hinnehmen und geraten im Wettbewerb um Wählerinnen und Wähler weiter unter Druck.

Schwarz-Rote Koalition weiter ohne Mehrheit

Trotz der Verschiebungen innerhalb der Parteienlandschaft ändert sich an der parlamentarischen Grundlage der aktuellen Bundesregierung wenig. Eine Hochrechnung auf Basis der aktuellen Politbarometer-Werte ergibt: Die schwarz-rote Koalition aus CDU/CSU und SPD hätte weiterhin keine Mehrheit im Bundestag.

Das stellt die Regierungsparteien vor eine anhaltende Herausforderung. Ohne eine breitere Koalitionsbasis oder deutliche Zugewinne bei der nächsten regulären Wahl bleibt die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung strukturell begrenzt. Die aktuellen Umfragewerte dürften die innerparteilichen Debatten über Kurs und Personal in den kommenden Wochen weiter befeuern.

Das ZDF Politbarometer gilt als eine der meistbeachteten regelmäßigen Wahlumfragen in Deutschland. Die Ergebnisse spiegeln die politische Stimmung in der Bevölkerung wider, sind aber keine Prognose für ein tatsächliches Wahlergebnis. Methodische Schwankungsbreiten und kurzfristige Ereignisse können die Werte erheblich beeinflussen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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