Thursday, 5. November 2026
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US-Midterms: Wadephul setzt auf Kontinuität

Nach dem Sieg der Demokraten bei den US-Midterms reagiert Außenminister Wadephul zurückhaltend: Deutschland setzt auf enge Zusammenarbeit mit Washington und dem Kongress.

Redaktion · 4. November 2026, 18:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach dem klaren Sieg der Demokraten bei den US-Midterms hat sich Bundesaußenminister Johann Wadephul in einem Pressestatement betont zurückhaltend geäußert. Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat errang die Demokratische Partei die Mehrheit – ein Ergebnis, das Wadephul als historisch deutlich einordnete. Für Deutschland stehe nun eine Mischung aus Kontinuität und Wandel auf der außenpolitischen Agenda. Präsident Donald Trump hat die Resultate bereits anerkannt und angekündigt, künftig mit den Demokraten zusammenarbeiten zu wollen.

Klares Ergebnis bei den Midterms – Demokraten übernehmen den Kongress

Die Auszählung der Stimmen dauerte noch an, als Wadephul vor die Mikrofone trat – doch die Richtung war eindeutig. Die Demokratische Partei sicherte sich die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses. Laut Wadephul ist ein so deutliches Ergebnis in der jüngeren amerikanischen Geschichte selten gewesen.

Im Wahlkampf hatten neben innenpolitischen Themen auch außenpolitische Fragen eine zentrale Rolle gespielt. Dazu zählten die von der Trump-Administration verhängten Zölle, der Irankrieg, die Lebenshaltungskosten amerikanischer Bürgerinnen und Bürger sowie die Frage nach dem Schutz globaler Lieferketten vor Unterbrechungen und damit verbundenen Preiserhöhungen.

Wadephuls Reaktion: Diplomatisch zurückhaltend, strategisch kalkuliert

Politikreporterin Luisa Stangel ordnete das Statement des Außenministers als bewusst vorsichtig formuliert ein. Wadephul wolle Trump, der eine empfindliche Wahlniederlage hinnehmen musste, nicht provozieren. Die Wortwahl sei daher besonders wohlwollend gegenüber der US-Administration ausgefallen.

Inhaltlich betonte Wadephul zwei Leitbegriffe:

  • Kontinuität: Die enge Zusammenarbeit mit der US-Regierung und das Suchen nach Kompromissen bei Verteidigung, Wirtschaft und Technologie bleiben Kernelemente deutscher Außenpolitik.
  • Wandel: Mit ihrer neuen Kongressmehrheit werden die Demokraten auf eine Kurskorrektur in der US-Politik drängen – sowohl innen- als auch außenpolitisch.
  • Transatlantische Breite: Deutschland pflegt nicht nur Kontakte zur Regierung, sondern auch intensiv zum Kongress – eine Stärke, die nun stärker zum Tragen kommt.

Wadephul verwies auf sein intaktes Verhältnis zu US-Außenminister Marco Rubio, den er erst kurz zuvor in Atlanta getroffen hatte, und zeigte sich überzeugt, dass die Zusammenarbeit künftig breiter und umfangreicher werden könne.

Ukraine-Unterstützung: Wadephul gibt sich zuversichtlich

Besondere Aufmerksamkeit erregte Wadephuls Einschätzung zur Lage der Ukraine. Trotz Berichten, dass Trump eine Einschränkung der Militärhilfe für Israel plant und sich stärker auf innenpolitische Themen konzentrieren könnte, zeigte sich der Außenminister vorsichtig optimistisch.

Er verwies darauf, dass es in beiden Parteien – Demokraten wie Republikaner – überzeugte Unterstützer der Ukraine gebe, die die Bedrohung durch den russischen Aggressionskrieg nicht nur als europäisches, sondern auch als amerikanisches Sicherheitsproblem begreifen. Im Wahlkampf hätten sich viele Abgeordnete in dieser Frage zurückgehalten; nun erwartet Wadephul einen breiteren parteiübergreifenden Austausch im neuen Kongress.

Mit Blick auf den Nahen und Mittleren Osten sowie auf Europa plädierte Wadephul dafür, neue diplomatische Initiativen gemeinsam mit Washington anzugehen. Die globale Führungsrolle der USA werde auch nach diesen Midterms nicht vakant bleiben.

Signal für die Demokratie – auch in Deutschland

Wadephul nutzte die Pressekonferenz auch, um einen breiteren demokratiepolitischen Appell zu formulieren. In Zeiten von Polarisierung und Populismus sei das Eintreten für die politische Mitte keine Selbstverständlichkeit, sondern eine täglich erneuerte Verpflichtung. Er bezeichnete es als Patriotismus, die demokratische Mitte gegen Autoritarismus und die Feinde der Demokratie zu verteidigen – ausdrücklich auch im deutschen Bundestag.

Die Midterms seien ein weiteres Beispiel dafür, dass konzentrierte Politik für die Bürgerinnen und Bürger – für Sicherheit, Freiheit und Wohlstand – das Alleinstellungsmerkmal bürgerlicher Mitte-Parteien bleibe. Für die Bundesregierung leitet Wadephul daraus einen klaren Handlungsauftrag ab: täglich an diesem Anspruch zu arbeiten und die transatlantische Partnerschaft als strategischen Anker zu nutzen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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