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Dresdner Striezelmarkt: Weihnachtsbaum ohne Spitze

Der Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Striezelmarkt sorgt für Wirbel: Die Fichte hat keine echte Spitze – und spaltet Besucher und Kritiker gleichermaßen.

Redaktion · 4. November 2026, 19:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.11.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Kaum steht der Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Striezelmarkt, kochen die Gemüter hoch. Der Grund: Der diesjährige Baum besitzt keine echte Spitze. Was für die einen schlicht ein natürlich gewachsener Charakter-Baum ist, gilt für viele Kritiker als handfeste Enttäuschung. Die eigenwillige Fichte ist noch vor der Markteröffnung zum Stadtgespräch geworden – und reiht sich in eine mittlerweile fast schon traditionsreiche Liste von deutschen Pannen-Weihnachtsbäumen ein.

Striezelmarkt-Baum spaltet Dresdner Besucher

Wo sonst ein festlicher Prachtbaum stehen soll, blicken Besucher des Striezelmarkts in dieser Saison auf eine Fichte mit auffällig stumpfem Oberteil. Statt einer eleganten, spitz zulaufenden Krone endet der Baum abrupt – für viele Kritiker ein unübersehbarer Makel.

„Das sieht oben aus wie ein Bonsaibäumchen, nicht wie ein Weihnachtsbaum”, lautet eine der geläufigen Reaktionen aus der Dresdner Bevölkerung. Auch der Herrnhuter Stern, der traditionell zur Dekoration des Baumes beiträgt, vermag das optische Dilemma für viele nicht zu überdecken.

Für ein großes Lager an Besuchern ist die Sache klar: Ein Baum ohne Spitze ist schlichtweg kein richtiger Weihnachtsbaum – egal wie stattlich der Rest des Nadelbaums auch sein mag.

Gelassenheit statt Empörung – andere Stimmen aus Dresden

Nicht alle Dresdnerinnen und Dresdner teilen die Kritik. Ein Teil der Bevölkerung nimmt den eigenwilligen Wuchs mit einer guten Portion Humor und Gelassenheit.

Manche vergleichen die ungewöhnliche Form des Baumes mit einer krummen Gurke oder einer Banane im Supermarkt – Produkte der Natur, die eben nicht immer der Norm entsprechen, deshalb aber nicht weniger ihren Platz haben. Für diese Besucherinnen und Besucher steht der natürliche Charakter des Baumes sogar für Authentizität – als Gegenentwurf zu künstlicher Perfektion.

Der Striezelmarkt, einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, zieht jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Dass ausgerechnet sein Mittelpunkt für Gesprächsstoff sorgt, ist in diesem Jahr also keine schlechte Werbung – wenn auch unfreiwillig.

Dresden hat Erfahrung mit Pannen-Bäumen

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Weihnachtsbaum in der sächsischen Landeshauptstadt für Schlagzeilen sorgt. Dresden hat auf diesem Gebiet eine gewisse Erfahrung angehäuft:

  • Vor rund vier Jahren erntete eine lichte Fichte vor der berühmten Frauenkirche reichlich Spott im Netz und in der Presse.
  • Im Jahr 2018 sorgte der Erfurter Weihnachtsbaum „Rupfi” bundesweit für Belustigung – das schief gewachsene Exemplar wurde in Thüringen geradezu legendär.
  • Auch in anderen deutschen Städten gab es zuletzt immer wieder Debatten über die Qualität des städtischen Weihnachtsbaums.

Der aktuelle Dresdner Fall zeigt damit ein wiederkehrendes Phänomen: Der städtische Weihnachtsbaum ist längst mehr als bloße Dekoration – er ist ein Spiegel kollektiver Erwartungen und Stimmungen.

Ausblick: Bleibt die Fichte das Stadtgespräch?

Bis zur offiziellen Eröffnung des Striezelmarkts dürfte die spitzenlose Fichte das bestimmende Gesprächsthema in Dresden bleiben. Ob die Stadt nachbessert, einen Ersatzbaum aufstellt oder schlicht auf den Gewöhnungseffekt setzt, ist derzeit offen.

Die Debatte zeigt einmal mehr, wie sehr Menschen an weihnachtlichen Symbolen und deren vermeintlich „richtiger” Form hängen. Am Ende könnte der eigenwillige Baum ohne Spitze sogar zu einem kleinen Stück Dresdner Stadtgeschichte werden – als das Jahr, in dem der Striezelmarkt-Baum die Gemüter erhitzte, bevor der erste Glühwein ausgeschenkt war.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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