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Cirque du Soleil: Hinter den Kulissen der Weltklasse-Show

Wie viel Training, Vertrauen und Opfer stecken hinter dem Cirque du Soleil? Ein Blick hinter die Kulissen der berühmtesten Zirkus-Show der Welt.

Redaktion · 5. November 2026, 19:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.11.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Täglich drei Stunden Training, hundertfach wiederholte Tricks, Fernweh nach der Familie und trotzdem jeden Abend ein Lächeln auf der Bühne: Der Cirque du Soleil gilt als der berühmteste Zirkus der Welt – doch was hinter dem glitzernden Vorhang steckt, bleibt dem Publikum meist verborgen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Disziplin, Vertrauen und persönliche Opfer die Weltklasse-Show kostet.

Vom Straßenzirkus zur globalen Zirkus-Legende

Vor mehr als 40 Jahren begann die Geschichte des Cirque du Soleil als kleines Projekt einer Gruppe von Straßenkünstlern in Kanada. Was als bescheidene Idee startete, ist heute ein weltumspannendes Phänomen. Rund 1.200 Artisten aus etwa 80 Ländern stehen für die Kompanie auf der Bühne – in Las Vegas, Tokyo, Montreal und Berlin.

Wer es in das Ensemble schafft, gehört zur absoluten Elite der Akrobatik und des Kunstturnen. Doch der Weg dorthin ist lang und steinig. Viele Artisten träumen bereits in der Kindheit von diesem Ziel.

Der 24-jährige Asem Hayman Jones ist einer von ihnen. Als er mit 14 oder 15 Jahren seine erste Show sah, stand sein Lebensplan fest: Genau hier will er einmal auftreten. Heute – nach jahrelangem Training und vielen persönlichen Entscheidungen – lebt er diesen Traum.

Vertrauen und Präzision: Das Herzstück jeder Akrobatik-Nummer

Im großen Finale steht Asem ganz unten im sogenannten Four High – einem Turm aus vier Menschen, der auf seinen Schultern balanciert. Er fängt, trägt und sichert sein Team. Ein Fehler kann gefährlich werden.

Für eine solche Nummer ist Vertrauen das entscheidende Element – und das wächst nur langsam. Sein Team arbeitet seit rund einem Jahr zusammen, doch die besten Ensembles kennen sich fünf bis zehn Jahre. Vertrauen entsteht durch Wiederholung: Man muss erleben, dass jemand einen fängt – nicht einmal, sondern hundertmal, auch wenn etwas schiefläuft.

Trotz aller Erfahrung bleibt die Nervosität: Auch nach Hunderten von Wiederholungen empfindet Asem vor jedem Auftritt eine Mischung aus Aufregung und Respekt vor der Gefahr.

  • Über 400 Vorstellungen pro Jahr absolviert Asem
  • Acht Auftritte pro Woche stehen auf seinem Programm
  • Das Four-High-Finale erfordert absolut synchrones Zusammenspiel des gesamten Teams
  • Vertrauen im Team baut sich erst nach jahrelanger gemeinsamer Arbeit auf

Lila: Wenn Kraft wie Schwerelosigkeit aussieht

Neben Asem ist Lila eine der prägenden Figuren hinter den Kulissen. Als Tuchakrobatin fliegt sie an seidenen Bändern durch den Theatersaal – elegant, scheinbar mühelos und fast schwerelos. Doch was das Publikum in wenigen Minuten bestaunen darf, ist das Ergebnis von Monaten harter Arbeit.

Für einen einzigen Trick trainierte Lila drei Monate lang täglich drei Stunden, bis die Balance stimmte und kein Sturz mehr drohte. Seit fast 20 Jahren ist sie in der Luft – und die Höhe liebt sie noch immer. Angst kennt sie dabei kaum: So hoch wie möglich zu gehen, empfindet sie als das Größte.

Entscheidend bei ihrer Arbeit sind nicht allein rohe Kraft, sondern Körperspannung, Balance und absolute Kontrolle. Eigenschaften, die sich nur durch konsequentes, tägliches Training über Jahre hinweg entwickeln lassen.

Technik im Hintergrund: Wenn Licht zur Sicherheitsfrage wird

Damit die Magie auf der Bühne funktioniert, braucht es mehr als Artisten. Roger, verantwortlich für Licht und Effekte, sorgt dafür, dass die Show nicht nur schön aussieht, sondern auch sicher abläuft. Artisten dürfen beim Sprung oder Aufstieg nicht vom Scheinwerfer geblendet werden – das Licht ist deshalb präzise auf jeden Moment der Choreografie abgestimmt.

Hinter jeder Vorstellung steht ein ganzes Team aus Technikern, Beleuchtern und Bühnenbildnern, das im Verborgenen arbeitet, damit das Publikum nur das Ergebnis sieht: eine reibungslose, atemberaubende Show.

Für Asem Hayman Jones bedeutet Berlin mehr als nur ein Gastspielort. Er hat sein Leben in den USA zurückgelassen, vermisst Familientreffen, Geburtstage und wichtige Momente. Doch er hat diese Entscheidung bewusst getroffen. Der Traum vom Cirque du Soleil hatte seinen Preis – und er ist bereit, ihn zu zahlen. Ob die Kompanie auch künftig neue Generationen von Weltklasse-Artisten inspirieren wird, scheint angesichts ihrer Geschichte kaum zweifelhaft.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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