Drohnenkompetenz­zentrum Erding eröffnet

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Dieses Video wurde am 04.05.2026 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bayern hat in Erding ein neues Drohnenkompetenzzentrum eröffnet und damit eine Einrichtung geschaffen, die auf die wachsende Bedrohung durch unbemannte Flugobjekte reagiert. Spezialisten der bayerischen Landespolizei demonstrierten bei der Eröffnungsfeier ihre Fähigkeiten in simulierten Kampfszenarien im Erdinger Luftraum. Das Zentrum startet mit 40 Mitarbeitenden und soll mittelfristig auf 100 Stellen ausgebaut werden.

Drohnenabwehr als neue Sicherheitsaufgabe der Landespolizei

Ministerpräsident Markus Söder betonte bei der Eröffnung die strategische Bedeutung der neuen Einrichtung. Das Zentrum stärke das gesamte Sicherheitsnetz des Freistaats: Es gehe darum, Drohnen schnell zu erkennen und rasch zu unterscheiden, ob eine echte Gefahr vorliege oder lediglich ein Fehlalarm ausgelöst werde.

Bislang waren bei Drohnensichtungen vor allem Bundeswehr und Bundespolizei zuständig. Mit dem neuen Kompetenzzentrum übernimmt die bayerische Landespolizei nun eine eigenständigere Rolle – insbesondere in Szenarien, die klassische Polizeiarbeit berühren.

Besondere Relevanz bei Großveranstaltungen

Ein zentrales Einsatzgebiet des neuen Zentrums sind Großveranstaltungen. Die Sicherheitsbehörden müssen künftig nicht nur Störer oder Gewalttäter auf dem Boden im Blick haben, sondern auch die abstrakte Gefahr aus der Luft einkalkulieren. Drohnen könnten demnach eingesetzt werden, um Veranstaltungen zu stören, auszuspähen oder im Extremfall anzugreifen.

Die Einsatzmöglichkeiten des Zentrums umfassen unter anderem:

  • Erkennung und Klassifizierung unbekannter Drohnen im Luftraum
  • Schnelle Bewertung von Gefahrenlagen bei Menschenansammlungen
  • Koordination mit Bundesbehörden bei komplexen Lagen
  • Ausbildung und Weiterentwicklung von Drohnenabwehr-Spezialisten

Grüne begrüßen Zentrum – mahnen aber Koordination an

Auch die Grünen im Bayerischen Landtag bewerten die Einrichtung grundsätzlich positiv. Sie verbinden ihr Lob jedoch mit einer deutlichen Forderung: Die Zuständigkeiten zwischen Bundespolizei, Landespolizei und Bundeswehr seien noch nicht abschließend geregelt. Ungeklärte Kompetenzfragen könnten im Ernstfall wertvolle Zeit kosten.

Bayerns Innenminister kündigte an, sich eng mit dem Bund und den anderen Ländern abstimmen zu wollen, um Zuständigkeitslücken zu schließen. Eine einheitliche Rechtsgrundlage für den Drohneneinsatz und die Drohnenabwehr gilt als dringlich.

Ausblick: Wachsender Bedarf an Drohnenkompetenz

Die Eröffnung des Erdinger Zentrums steht exemplarisch für eine Entwicklung, die alle deutschen Bundesländer betrifft. Der kommerzielle und private Drohnenmarkt wächst rasant – und damit auch das Missbrauchspotenzial. Ob bei Sportereignissen, politischen Kundgebungen oder kritischer Infrastruktur: Die Fähigkeit, Drohnen zu erkennen, zu verfolgen und gegebenenfalls zu neutralisieren, wird zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Innerer Sicherheit. Der geplante Ausbau auf 100 Mitarbeitende zeigt, dass Bayern dieses Thema langfristig ernst nimmt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BR24). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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