Dieses Video wurde am 06.05.2026 von euronews Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Rückgabe von beschlagnahmtem Bargeld und Gold durch Ungarn als „wichtigen Schritt” begrüßt. Im März hatte die ungarische Polizei einen Konvoi von Geldtransportern in der Nähe von Budapest gestürmt und dabei erhebliche Summen sowie Edelmetalle konfisziert. Der Vorfall hatte diplomatische Spannungen zwischen Kiew und Budapest ausgelöst und sorgte wochenlang für Aufsehen in Europa.
Was bei Budapest beschlagnahmt wurde
Die ungarischen Behörden stoppten im März einen Konvoi, der Mitarbeitern einer staatlichen ukrainischen Bank gehörte. Bei dem Einsatz wurden folgende Werte sichergestellt:
- 40 Millionen US-Dollar in bar
- 35 Millionen Euro in bar
- 9 Kilogramm Gold
Die ungarische Polizei leitete im Anschluss Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldwäsche ein. Die Behörden gaben an, es habe der Verdacht bestanden, die transportierten Gelder könnten mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen.
Orban ordnete Einbehaltung an
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán wies die Regierung an, das beschlagnahmte Bargeld sowie das Gold während der laufenden Ermittlungen für bis zu 60 Tage einzubehalten. Dieser Schritt wurde von ukrainischer Seite scharf kritisiert, da er den regulären Bankbetrieb beeinträchtigte.
Orbán, dessen Verhältnis zur Ukraine seit dem russischen Angriffskrieg als besonders angespannt gilt, stand mit der Entscheidung international in der Kritik. Beobachter sahen in der Maßnahme auch ein politisches Signal gegenüber Kiew.
Bank bestand auf Routine-Transport
Die Anwälte der ukrainischen Bank wiesen den Geldwäsche-Verdacht entschieden zurück. Laut ihrer Darstellung handelte es sich um einen vollkommen regulären Transport: Die Fahrzeuge hätten eine Standardroute von Österreich in die Ukraine zurückgelegt, wie sie im internationalen Bankwesen üblich sei.
Solche Bargeldtransporte zwischen europäischen Staaten und der Ukraine seien demnach gängige Praxis und unterlägen den entsprechenden internationalen Vorschriften. Die Anwälte forderten daher von Beginn an die umgehende Freigabe der beschlagnahmten Mittel.
Selenskyj: Rückgabe ist ein wichtiges Signal
Mit der nun erfolgten Rückgabe des Bargeldes und des Goldes zeigt sich Präsident Selenskyj erleichtert. Er bezeichnete den Schritt als bedeutsam – sowohl für die betroffene Bank als auch für das bilaterale Verhältnis zwischen der Ukraine und Ungarn.
Der Vorfall verdeutlicht die Komplexität der Beziehungen zwischen Budapest und Kiew inmitten des anhaltenden Krieges in der Ukraine. Ungarn ist innerhalb der Europäischen Union der einzige Mitgliedsstaat, der wiederholt eine deutlich distanziertere Haltung gegenüber der Ukraine einnimmt. Ob die Rückgabe zu einer nachhaltigen Entspannung des Verhältnisses beiträgt, bleibt abzuwarten.
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