ETF einfach erklärt: So funktioniert der Indexfonds

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Dieses Video wurde am 14.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Begriff ETF fällt immer häufiger, wenn es um Geldanlage und den Aufbau von Vermögen geht. Doch was steckt hinter diesen drei Buchstaben, und warum gelten Exchange Traded Funds als besonders attraktiv für private Anleger? Ein ETF bildet in der Regel einen Börsenindex ab – zum Beispiel den deutschen Leitindex DAX – und wird direkt an der Börse gehandelt. Das macht ihn flexibel, kostengünstig und auch für Einsteiger gut zugänglich.

Was ist ein ETF – und wie funktioniert er?

ETF steht für Exchange Traded Fund, auf Deutsch also „börsengehandelter Fonds”. Anders als klassische Investmentfonds, die über eine Fondsgesellschaft erworben werden, lässt sich ein ETF jederzeit während der Börsenöffnungszeiten kaufen und verkaufen – genauso wie eine einzelne Aktie.

Das Herzstück eines ETF ist die Indexnachbildung: Der Fonds bildet die Zusammensetzung eines bestimmten Index nach. Wer etwa in einen DAX-ETF investiert, hält damit indirekt Anteile an allen 40 im DAX gelisteten Unternehmen. Der ETF steigt und fällt also mit dem Index – nicht mehr und nicht weniger.

Dieses passive Prinzip ist der entscheidende Unterschied zu aktiv gemanagten Fonds, bei denen ein Fondsmanager gezielt einzelne Wertpapiere auswählt und das Portfolio aktiv steuert.

Günstiger als aktive Fonds: Der Kostenvorteil von ETFs

Weil ein ETF keinen aktiven Fondsmanager benötigt, der laufend Anlageentscheidungen trifft, fallen deutlich geringere Verwaltungskosten an. Bei aktiv gemanagten Fonds summieren sich Managementgebühren und sonstige Kosten oft auf ein bis zwei Prozent des angelegten Kapitals pro Jahr – oder mehr.

ETFs hingegen haben häufig eine sogenannte Gesamtkostenquote (TER) von deutlich unter einem Prozent jährlich. Auf lange Sicht macht dieser Unterschied einen erheblichen Teil der Rendite aus, da geringere Kosten direkt den Ertrag des Anlegers erhöhen.

  • Niedrige jährliche Verwaltungskosten (oft 0,1–0,5 % TER)
  • Kein Ausgabeaufschlag wie bei vielen klassischen Fonds
  • Transparente Zusammensetzung, da der Index öffentlich bekannt ist
  • Flexible Handelbarkeit zu Börsenzeiten

Risikostreuung durch Diversifikation

Ein zentraler Vorteil von ETFs gegenüber dem Kauf einzelner Aktien ist die automatische Diversifikation. Wer eine einzelne Aktie kauft, ist stark vom Schicksal eines einzigen Unternehmens abhängig. Ein ETF hingegen verteilt das investierte Kapital auf alle Unternehmen im jeweiligen Index.

Beim DAX-ETF beispielsweise sind Anleger gleichzeitig an 40 verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beteiligt. Gerät ein einzelnes Unternehmen in Schwierigkeiten, fällt der Schaden für das Gesamtportfolio deutlich geringer aus.

Dennoch sind auch ETFs nicht ohne Risiko. Kursschwankungen sind jederzeit möglich – der Wert eines ETF kann vorübergehend erheblich sinken, etwa in Phasen wirtschaftlicher Krisen. Wer in ETFs auf internationale Indizes investiert, trägt zudem ein Währungsrisiko, wenn der Fonds Wertpapiere in Fremdwährungen enthält.

ETF-Sparplan: Langfristig Vermögen aufbauen

Besonders beliebt ist der sogenannte ETF-Sparplan. Dabei wird monatlich ein fester Betrag automatisch in einen oder mehrere ETFs investiert – oft schon ab wenigen Euro im Monat. Diese Form der Geldanlage eignet sich besonders für Personen, die langfristig und regelmäßig Vermögen aufbauen möchten, ohne sich täglich um ihre Investitionen kümmern zu müssen.

Durch den sogenannten Cost-Average-Effekt kaufen Sparer bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger – was das Risiko ungünstiger Einstiegszeitpunkte verringert. ETF-Sparpläne sind daher nicht nur für Börseneinsteiger, sondern auch für erfahrene Anleger eine populäre Strategie zur Altersvorsorge und zum Vermögensaufbau.

Angesichts niedriger Zinsen auf Sparkonten und der anhaltenden Inflation rücken ETFs zunehmend in den Fokus breiter Bevölkerungsschichten. Ob als Einmalanlage oder monatlicher Sparplan – wer langfristig denkt und Risiken im Blick behält, findet in ETFs ein transparentes und effizientes Anlageinstrument.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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