Dieses Video wurde am 18.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Berlins Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf hat im Podcast Jung und naiv scharfe Kritik an zwei deutschen Medien geübt. Graf bezeichnete sowohl NIUS als auch Apollo News als „Propagandaschmierblätter” und „Online-Hetzportale” – und löste damit eine breite Debatte über den Umgang mit konservativen und rechtsgerichteten Medien aus.
Grünen-Kandidat Werner Graf greift Medien frontal an
Im Podcast Jung und naiv ließ Werner Graf kein gutes Haar an den Nachrichtenportalen NIUS und Apollo News. Seine Kernkritik: Beide Medien würden Aussagen grüner Aktivistinnen und Aktivisten gezielt aufgreifen, aus dem Kontext reißen und als Vorlage für politische Angriffe aufbereiten.
Laut Graf folge darauf ein Mechanismus, bei dem Politiker anderer Parteien diese aufgebauschten Berichte zum Anlass nehmen, die Grünen öffentlich zu attackieren. Dieses Zusammenspiel zwischen Medien und politischen Akteuren bezeichnet er als gesteuerte Stimmungsmache gegen seine Partei.
Besonders im Visier: die CDU. Deren Vertreter, die auf solche Berichte reagieren, nennt Graf pauschal „rechts” – eine Einschätzung, die selbst innerhalb des politischen Diskurses als provokant gilt.
Medienkritik mit politischem Kalkül?
Grafs Angriff auf NIUS und Apollo News kommt nicht ohne politischen Kontext. Beide Portale haben in den vergangenen Jahren ein klares publizistisches Profil entwickelt, das von Kritikern als rechtspopulistisch, von Befürwortern als konservativ-liberal bezeichnet wird.
Dass ein Spitzenkandidat einer großen Partei diese Medien derart direkt und sprachlich drastisch angreift, ist ungewöhnlich. Beobachter sehen darin auch den Versuch, die eigene Wählerbasis zu mobilisieren und eine klare Linie gegen als feindlich wahrgenommene Medienakteure zu ziehen.
- Graf nennt NIUS ein „Propagandaschmierblatt“
- Apollo News bezeichnet er als „Online-Hetzportal”
- Grüne Aktivisten seien das Ausgangsmaterial für gezielte Angriffe
- Die CDU stehe seiner Ansicht nach hinter diesem Mechanismus
Koalitionspläne: Rot-Rot-Grün für Berlin
Jenseits der Mediendebatte skizzierte Werner Graf im Gespräch auch seine Vorstellungen für die Zeit nach der Berliner Wahl. Sein klares Ziel: eine Koalition aus SPD, Linken und Grünen – ein klassisches rot-rot-grünes Bündnis, das Berlin bereits aus früheren Jahren kennt.
Besonders bemerkenswert ist seine Haltung zum Thema Enteignungen. Für Graf wäre dieses politisch hochumstrittene Instrument kein grundsätzliches Hindernis bei Koalitionsverhandlungen. Damit positioniert er sich deutlich links der Mitte und nimmt in Kauf, potenzielle Wähler aus dem gemäßigten Lager zu vergraulen.
Das Thema Enteignungen – insbesondere von großen Wohnungskonzernen – wird in Berlin seit Jahren kontrovers diskutiert und war auch Gegenstand eines Volksentscheids.
Einordnung: Polarisierung als Strategie
Grafs Auftritte zeigen ein klares Muster: Der Grünen-Politiker setzt auf klare Kante statt auf Diplomatie. Ob die aggressive Medienkritik und das Bekenntnis zu einem linken Koalitionsprojekt bei den Berliner Wählerinnen und Wählern verfangen, wird die Wahl zeigen.
Fest steht: Die Auseinandersetzung zwischen Grünen-Politikern und Medien wie NIUS oder Apollo News dürfte im Wahlkampf weiter an Schärfe gewinnen. Grafs Aussagen haben die Debatte über Medienfreiheit, politische Einflussnahme und den Ton im Berliner Wahlkampf neu entfacht – und dürften für anhaltende Diskussionen sorgen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


