Drohnenabwehr: Was Israel und Ukraine können

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Dieses Video wurde am 19.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Drohnenabwehr rückt zunehmend in den Mittelpunkt sicherheitspolitischer Debatten – auch in Deutschland. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verweist dabei regelmäßig auf zwei Länder als Vorbilder: Israel und die Ukraine. Mit beiden strebt Deutschland eine Kooperation an. Doch wie genau funktionieren die jeweiligen Systeme, was leisten sie – und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Iron Dome und Iron Beam: Israels mehrschichtiges Abwehrsystem

Das bekannteste israelische Abwehrsystem ist der Iron Dome – auf Deutsch: Eiserne Kuppel. Jede Abwehreinheit besteht aus drei Kernkomponenten: einem Radar zur Erkennung feindlicher Objekte, einem Computer zur Berechnung der Flugbahn sowie einer Abschussvorrichtung für Abfangraketen.

Das System greift jedoch nur dann ein, wenn bewohnte oder strategisch wichtige Gebiete bedroht sind. Für die reine Drohnenabwehr ist es nur bedingt geeignet – der entscheidende Grund sind die Kosten. Eine günstige Angriffsdrohne müsste mit einer deutlich teureren Abfangrakete neutralisiert werden. Zudem verhalten sich Drohnen in der Luft anders als Raketen und sind schwieriger zu berechnen.

Israel setzt deshalb ergänzend auf zwei weitere Ansätze:

  • Elektronische Störsysteme, die Drohnen in ihrer Navigation beeinträchtigen oder gezielt manipulieren können
  • Die Laserwaffe Iron Beam, die Drohnen mit einem Hochleistungslaser präzise zerstört

Der Iron Beam bietet einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil: Er benötigt lediglich Strom, keine Munition. Im Vergleich zu einer Abfangrakete ist jeder Abschuss damit deutlich kostengünstiger. Allerdings hat die Lasertechnologie klare physikalische Grenzen: Bei Nebel, Regen oder Rauch in der Luft kann die Effektivität erheblich eingeschränkt sein. Auch die Reichweite spielt eine zentrale Rolle.

Ukraine: Kriegsbedingte Innovation bei der Drohnenabwehr

Die Ukraine war nach dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges gezwungen, innerhalb kürzester Zeit effektive Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Der Drohnenkrieg hat sich seitdem zu einem kriegsentscheidenden Faktor entwickelt – sowohl beim Angriff als auch bei der Verteidigung.

Auch die ukrainische Strategie basiert auf einem mehrschichtigen Abwehrsystem, das verschiedene Technologien kombiniert:

  • Elektronische Abwehr zur Störung feindlicher Drohnensteuerung
  • Klassische westliche Abwehrraketen für größere Flugkörper
  • Zunehmend sogenannte Abfangdrohnen, die feindliche Drohnen in der Luft rammen und so außer Gefecht setzen

Besonders die Abfangdrohnen gelten als innovativer Ansatz: Sie werden in der Ukraine mittlerweile in hoher Stückzahl selbst produziert und kontinuierlich weiterentwickelt. Das senkt die Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen und ermöglicht eine schnelle Anpassung an neue Bedrohungen.

Know-how aus dem Kriegsgebiet: Was Deutschland lernen kann

Das in der Ukraine unter Echtbedingungen entwickelte und erprobte Know-how ist für andere Länder von wachsendem Interesse – darunter auch Deutschland. Die ukrainische Seite könnte künftig nicht nur Wissen, sondern auch eigens produzierte Abfangdrohnen an Partnerländer liefern.

Dobrindt setzt auf genau diese Form des Technologietransfers. Während Israel vor allem mit ausgereiften, aber teuren Systemen wie Iron Dome und Iron Beam punktet, liefert die Ukraine praxisnahe Erfahrungen mit kosteneffizienten und skalierbaren Lösungen.

Die Kombination beider Ansätze – hochentwickelte Radartechnologie und Laserwaffen auf der einen, massentaugliche Abfangdrohnen und elektronische Kriegsführung auf der anderen Seite – könnte auch für die deutsche Sicherheitsarchitektur wegweisend sein. Wie schnell und in welchem Umfang entsprechende Kooperationen greifen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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