Drohnenkrieg Ukraine: Russland setzt auf Düsenantrieb

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Dieses Video wurde am 19.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Drohnenkrieg Ukraine erreicht eine neue Eskalationsstufe: Russland ersetzt seine bislang massenhaft eingesetzten Propeller-Drohnen vom Typ Schahed-136 durch deutlich schnellere Modelle mit Düsenantrieb. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 600 km/h stellen diese Waffen die ukrainische Luftabwehr vor bislang ungelöste Herausforderungen. Gleichzeitig intensiviert die Ukraine ihrerseits ihre Drohnenangriffe auf russisches Territorium – mit Zahlen, die selbst russische Militärblogger erschrecken.

Schahed-136 als Auslaufmodell – Düsendrohnen übernehmen

Die Schahed-136, eine iranisch-russische Kooperation, galt lange als Standardwaffe russischer Drohnenangriffe. Mit einem 50-PS-Motor und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 180 km/h war sie zwar kosteneffizient, aber zunehmend beherrschbar für die ukrainische Flugabwehr. Ukrainische Einheiten schossen die Drohne in großer Zahl ab, sodass ihr taktischer Nutzen stetig sank.

Russland reagiert nun mit einer strategischen Umrüstung: Propellerantriebe weichen Strahltriebwerken. Die neuen Drohnen erreichen je nach Modell Geschwindigkeiten zwischen 300 und 600 km/h – eine Verdrei- bis Vierfachung gegenüber der Schahed-136. Auf diese Geschwindigkeit sind die ukrainischen Abfangsysteme bislang nicht ausgelegt.

Russland baut dafür bereits neue, großflächige Abschussvorrichtungen in den besetzten Gebieten – unter anderem in der Region Donezk unweit des Flughafens sowie in weiteren Ortschaften im Osten der Ukraine.

Kiew und Umland unter Druck – auch Journalisten betroffen

Die Auswirkungen der neuen Angriffswellen sind unmittelbar spürbar. Im Umland von Kiew wurde zuletzt ein Regionalzug evakuiert, nachdem russische Jet-Drohnen in der Gegend gesichtet wurden. Passagiere mussten auf einem Provinzbahnhof aussteigen – eine Weiterfahrt galt als zu gefährlich.

Besonders beunruhigend: Die modernen russischen Drohnen sind mit Systemen des maschinellen Sehens und Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Gespeicherte Bilddaten erlauben es ihnen, ukrainische Lokomotiven (Loks) autonom zu identifizieren und anzugreifen – selbst dann, wenn keine aktive Verbindung zu einem Drohnenpiloten besteht. Die zivile Bahninfrastruktur rückt damit noch stärker ins Visier.

Ukrainische Gegenangriffe auf Rekordhoch

Die Ukraine betrachtet die eskalierende Drohnenrüstung nicht passiv. Auch ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Territorium nehmen massiv zu – in einem Umfang, der russische Militärblogger alarmiert.

Laut dem einflussreichen russischen Militärblog-Portal „2 Majore” hat die russische Luftabwehr innerhalb von nur 24 Stunden 1.671 ukrainische Drohnen abgefangen. Selbst wenn diese Zahl propagandistisch überhöht sein sollte, verdeutlicht sie den beispiellosen Umfang des gegenseitigen Drohnenkriegs. Die Stückzahlen, mit denen die Ukraine operiert, wachsen nach Einschätzung von Beobachtern nahezu wöchentlich.

  • Schahed-136: ~180 km/h, Propellerantrieb, zunehmend abfangbar
  • Neue russische Jet-Drohnen: 300–600 km/h, aktuell kaum abzufangen
  • Abschussbasis: besetztes Donezk-Gebiet, neue Infrastruktur im Aufbau
  • KI-gestützte Zielerkennung: autonome Angriffe auf Bahnlokomotiven
  • Ukrainische Gegenschläge: bis zu 1.671 Drohnen in 24 Stunden laut russischer Quelle

Wettrüsten in der Luft – ein Ende nicht in Sicht

Militärexperten gehen davon aus, dass die Ukraine mittelfristig nachziehen und eigene Abfangdrohnen mit Düsenantrieb entwickeln wird. Erst dann dürfte sich das Kräfteverhältnis in der Luft wieder ausgleichen – so wie es nach der Einführung der Schahed-136 schrittweise gelang, eine wirksame Abwehr aufzubauen.

Bis dahin bleibt die Lage für die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur rund um Kiew angespannt. Der technologische Wettlauf zwischen russischen Angriffsdrohnen und ukrainischen Abwehrsystemen bestimmt zunehmend das Tempo und den Charakter des gesamten Konflikts. Der Drohnenkrieg hat damit eine Dimension erreicht, die vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar war.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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