Wetter am Wochenende: Zweiteilung in Deutschland
Das Wetter am Wochenende zeigt sich in Deutschland zweigeteilt: Sonne und bis zu 27 Grad im Süden, Regen und Wind im Norden. Alle Aussichten im Überblick.
Dieses Video wurde am 18.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Wetter am Wochenende präsentiert sich in Deutschland deutlich zweigeteilt: Während der Süden – allen voran Bayern und Baden-Württemberg – von Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen profitiert, bringen Tiefausläufer dem Norden und Osten Regen, Schauer und auffrischenden Wind. Zum Start des Oktoberfests in München am Sonntag zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite. Auch sonst bleibt der Samstag vielerorts der angenehmere der beiden Tage.
Samstag: Schauer im Osten, Auflockerungen zum Abend
Am Samstagvormittag müssen sich vor allem die Regionen zwischen dem nördlichen Baden-Württemberg, Franken, Sachsen und dem östlichen Brandenburg auf kurze Schauer oder leichten bis mäßigen Regen einstellen. Die Wolkendecke bleibt in diesen Gebieten zunächst geschlossen.
Im Laufe des Mittags findet die Sonne im Westen und Norden erste Lücken. Am Nachmittag und Abend reißt der Himmel dann nahezu überall kurz auf. Gleichzeitig bilden sich im Norden vereinzelt neue Schauer – begleitet von teils kräftigen Windböen, besonders an den Küsten.
Von Nordrhein-Westfalen bis zum Oberrhein sowie am Alpenrand verläuft der Tag dagegen überwiegend freundlich. Die Temperaturen liegen meist um die 20 Grad, am Alpenrand und im Fichtelgebirge zwischen 17 und 23 Grad am südlichen Oberrhein.
Wetter am Wochenende: Der Sonntag im Überblick
Der Sonntag bringt eine noch deutlichere Zweiteilung. Im Süden Deutschlands scheint vielerorts die Sonne – ideale Bedingungen zum Oktoberfest-Auftakt in München. Der Südwesten profitiert dabei besonders: Dort sind sogar Höchstwerte von bis zu 27 Grad möglich.
Im Norden hingegen bestimmen weitere Tiefausläufer das Geschehen. Typisches Septemberwetter mit Regen, Schaueraktivität und Wind prägt die Küstenregionen, wo die Temperaturen lediglich zwischen 17 und 19 Grad erreichen.
- München und Südbayern: Sonnig, rund 20–23 Grad
- Südlicher Oberrhein und Südwesten: Bis zu 27 Grad am Sonntag
- Norddeutschland und Küsten: Regen und Wind, 17–19 Grad
- Sachsen und östliches Brandenburg: Samstags Schauer, teils trüb
- Fichtelgebirge und Alpenrand: Freundlich, 17–20 Grad
Europäischer Kontext: Einheitliche Luftmasse über Mitteleuropa
Innerhalb Mitteleuropas zeigt sich das Temperaturniveau derzeit auffallend homogen. Der Grund: Weite Teile des Kontinents liegen in derselben Luftmasse, was zu ähnlichen Höchstwerten quer durch die Region führt. Die spätsommerlichen Ausreißer nach oben, die zuletzt vor allem den deutschen Süden verwöhnt hatten, legen damit vorerst eine Pause ein.
Einen deutlichen Kontrast bilden die Ränder des Kontinents: In großen Teilen Skandinaviens ist es bereits merklich kühler, während rund ums Mittelmeer noch sommerliche 26 bis 32 Grad gemessen werden. Deutschland befindet sich meteorologisch gesehen in einer klassischen Übergangszone des frühen Herbstes.
Einordnung: Typisches Septemberwetter mit regionalen Unterschieden
Das Wettergeschehen dieses Wochenendes steht exemplarisch für den meteorologischen Charakter des Septembers in Deutschland: Der Sommer verabschiedet sich scheibchenweise, Tiefdruckgebiete gewinnen an Einfluss – aber der Süden hält noch länger an freundlichen Bedingungen fest als der Norden.
Wer im Norden oder Osten lebt, sollte den Samstagnachmittag für Ausflüge nutzen, wenn sich die Wolken kurzzeitig auflockern. Der Sonntag eignet sich dort eher für Innenaktivitäten. Im Süden hingegen bieten beide Tage gute Voraussetzungen für Unternehmungen im Freien – das Oktoberfest kann bei strahlendem Sonnenschein starten.
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