Monday, 21. September 2026
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AfD-Spitzenkandidat Holm beansprucht Regierungsauftrag in MV

Nach starken Ergebnissen bei der Landtagswahl beansprucht AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm den Regierungsauftrag in Mecklenburg-Vorpommern für seine Partei.

Redaktion · 20. September 2026, 19:17 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, hat nach ersten Hochrechnungen am Wahlabend unmissverständlich Anspruch auf den Regierungsauftrag angemeldet. Die AfD legte demnach rund 20 Prozentpunkte im Vergleich zur vergangenen Wahl zu — ein Ergebnis, das Holm als klares Mandat der Wählerinnen und Wähler zur Regierungsbildung wertet. Ob es tatsächlich zu einer Regierungsbeteiligung kommt, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob andere Parteien zu Koalitionsgesprächen bereit sind.

Holm sieht Regierungsauftrag als eindeutig

„Wenn wir vorne liegen, dann wollen wir natürlich auch regieren”, erklärte Holm noch am Wahlabend in einem Statement vor Ort. Der deutliche Stimmenzuwachs von rund 20 Punkten gegenüber der letzten Landtagswahl sei ein „stolzes Ergebnis” und legitimiere den Führungsanspruch der Partei.

Holm kündigte an, alle anderen Parteien zu Gesprächen einzuladen, sofern die AfD als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgehe. Er appellierte an die politische Vernunft der übrigen Fraktionen: Es gehe nicht um Selbstdarstellung, sondern darum, das Land voranzubringen.

Koalitionsfrage bleibt offen

Trotz des selbstbewussten Auftretens räumte Holm ein, dass die konkrete Umsetzung einer AfD-geführten Regierung mit erheblichen Hürden verbunden ist. Die meisten etablierten Parteien haben eine Koalition mit der AfD bislang kategorisch ausgeschlossen.

  • Die AfD erzielte laut ersten Hochrechnungen ein historisch starkes Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Ein Zuwachs von rund 20 Prozentpunkten gegenüber der Vorwahl macht die Partei zur stärksten Kraft.
  • Alle anderen im Landtag vertretenen Parteien haben Koalitionsgespräche mit der AfD bislang abgelehnt.
  • Ohne Koalitionspartner ist eine Regierungsbildung durch die AfD faktisch nicht möglich.

Holm zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Ich setze auf die Vernunft.” Er hoffe, dass die anderen Parteien den Regierungsauftrag der AfD anerkennen und konstruktive Gespräche nicht von vornherein verweigern.

Holms Status als Bundestagsabgeordneter wirft Fragen auf

Unklar bleibt auch Holms persönliche Rolle in einem möglichen Regierungsprozess. Als Bundestagsabgeordneter ist er derzeit in Berlin tätig und besitzt nicht automatisch ein Mandat im Schweriner Landtag.

Ob er selbst in Mecklenburg-Vorpommern politisch aktiv werden kann, hängt davon ab, ob er ein Landtagsmandat erringt. Holm stellte klar: „Wenn ich eins erringe, dann bin ich auf jeden Fall hier.” Gemeinsam mit dem zweiten Landesvorsitzenden wolle er die Koalitionsverhandlungen führen.

Die Frage nach dem Ministerpräsidentenamt ist damit eng an seine persönliche parlamentarische Situation geknüpft — ein Szenario, das die innerparteiliche Planung vor besondere Herausforderungen stellt.

Ausblick: Schwierige Regierungsbildung erwartet

Das starke Abschneiden der AfD in Mecklenburg-Vorpommern reiht sich in einen bundesweiten Trend ein, der die etablierten Volksparteien unter Druck setzt. Dennoch dürfte die Regierungsbildung langwierig und kompliziert werden.

Solange andere Parteien an ihrer Koalitionsverweigerung festhalten, könnte das Land in eine politische Pattsituation geraten. Beobachter erwarten intensive Verhandlungen in den kommenden Wochen — mit ungewissem Ausgang. Ob Holm seinen Anspruch auf das Ministerpräsidentenamt tatsächlich durchsetzen kann, wird sich erst nach Abschluss aller Sondierungsgespräche zeigen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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