Monday, 21. September 2026
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Issa Remmo bei Linken-Party: Kritik an der Berliner Linkspartei

Issa Remmo feierte beim Wahlsieg der Berliner Linkspartei mit. Kritiker werfen der Partei enge Verbindungen zu Antisemitismus und Linksextremismus vor.

Redaktion · 20. September 2026, 22:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Wahlabend der Berliner Linkspartei sorgt für politischen Wirbel: Issa Remmo, Mitglied der bekannten Berliner Remmo-Familie, war laut Berliner Morgenpost sowohl bei einer Feier in Neukölln als auch bei der zentralen Wahlparty in Kreuzberg anwesend. Sein dort geäußertes Zitat – „Endlich habe ich auch eine Partei in Deutschland, bei der ich mich zu Hause fühle” – hat eine breite Debatte über das Umfeld und die Verbindungen der Linkspartei ausgelöst.

Remmo auf der Linken-Party: Was steckt dahinter?

Issa Remmo selbst ist strafrechtlich nie verurteilt worden. Dennoch steht sein Familienname seit Jahren im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität in Berlin. Dass er sich öffentlich zur Linkspartei bekennt und auf deren Wahlfeier erscheint, wird von Kritikern als politisches Signal gewertet, das die Partei nicht ignorieren kann.

Zwar lässt sich einer Partei nicht vorwerfen, wen sie zu einer öffentlichen Feier zieht. Doch der Vorfall fügt sich in eine breitere Diskussion über das politische Umfeld der Berliner Linken ein – insbesondere über Personen und Gruppen, mit denen die Partei Berührungspunkte hat.

Vorwürfe: Verbindungen zu Linksextremismus und Antisemitismus

Kritiker erheben schwerwiegende Vorwürfe gegen die Berliner Linkspartei. Konkret genannt werden:

  • Verbindungen zu Strukturen des Linksextremismus und zu Gruppen im Umfeld der sogenannten Vulkanengruppe
  • Bezüge zu einem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz, für den Teile dieser Gruppe verantwortlich gemacht werden
  • Enge Beziehungen zu antisemitischen Strömungen innerhalb und außerhalb der Partei

Diese Vorwürfe sind nicht neu, gewinnen aber durch den Auftritt Remmos auf der Wahlparty erneut an öffentlicher Aufmerksamkeit. Die Partei selbst hat sich zu den Vorfällen bislang nicht öffentlich geäußert.

Politische Konsequenzen: Koalitionsfrage in Berlin

Die Debatte hat unmittelbare koalitionspolitische Relevanz. Sollten SPD und Grüne in Berlin eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei in Betracht ziehen, verlören sie nach Ansicht mancher Beobachter die moralische Grundlage, um etwa der CDU eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD in Sachsen-Anhalt vorzuhalten.

Das Argument lautet: Wer auf der einen Seite des politischen Spektrums Kooperationen mit extremistisch konnotierten Kräften eingeht, kann derartige Arrangements auf der anderen Seite nicht glaubwürdig kritisieren. Dieser Vorwurf der politischen Doppelmoral trifft SPD und Grüne im Falle eines rot-rot-grünen Bündnisses hart.

Einordnung: Wahlsieg mit politischem Nachgeschmack

Der Wahlerfolg der Berliner Linkspartei fällt damit in ein schwieriges Licht. Während die Partei intern ihren Sieg feiert, sieht sie sich mit Fragen konfrontiert, die weit über Wahlnacht-Impressionen hinausgehen. Die Anwesenheit Remmos und die Vorwürfe rund um extremistische Netzwerke sowie Antisemitismus-Nähe könnten die Koalitionsverhandlungen und das öffentliche Bild der Partei nachhaltig belasten.

Ob und wie die Berliner Linkspartei auf diese Kritik reagiert, wird entscheidend dafür sein, ob sie als verlässliche Regierungspartnerin wahrgenommen wird oder ob der Wahlsieg langfristig durch politische Kontroversen überschattet bleibt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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