Friday, 25. September 2026
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Medien-Ausschluss Weißes Haus: Gericht kippt Trumps Bann

Ein US-Gericht hat den Medien-Ausschluss aus dem Weißen Haus für verfassungswidrig erklärt. CNN, MSNBC und Politico dürfen sofort wieder berichten.

Redaktion · 25. September 2026, 00:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 24.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Bundesgericht in Washington hat den Medien-Ausschluss aus dem Weißen Haus vorerst gestoppt. Der zuständige Richter erklärte die Maßnahme für wahrscheinlich verfassungswidrig und ordnete an, dass die betroffenen Journalisten umgehend wieder Zugang erhalten müssen. Die einstweilige Verfügung gilt zunächst für 14 Tage. Betroffen von dem Bann waren die Fernsehsender CNN und MSNBC sowie das Nachrichtenportal Politico, das zum Axel-Springer-Konzern gehört.

Ausschluss seit dem Wochenende – Medien klagten sofort

Seit dem vergangenen Wochenende war es CNN, MSNBC und Politico untersagt, aus dem Weißen Haus zu berichten. Die Sender und das Nachrichtenportal wurden ohne öffentlich kommunizierte rechtliche Grundlage vom Gelände ausgeschlossen. Alle drei Medienorganisationen reagierten umgehend mit einer Klage gegen die Entscheidung der Trump-Administration.

Der Ausschluss von Journalisten aus dem Weißen Haus ist ein in der amerikanischen Geschichte höchst ungewöhnlicher Vorgang. Pressefreiheit und der Zugang akkreditierter Medien zu Regierungsgebäuden gelten als grundlegende demokratische Prinzipien, die durch den Ersten Zusatzartikel der US-Verfassung geschützt sind.

Richter hält Vorgehen für verfassungswidrig

Das Gericht in Washington gab den Klagen der betroffenen Medien in einem ersten Schritt statt. Der Richter bewertete den Ausschluss als wahrscheinlich verfassungswidrig und sah damit eine hinreichende rechtliche Grundlage für eine sofortige einstweilige Verfügung.

Mit der Verfügung werden die Medienorganisationen für mindestens 14 Tage wieder in ihre früheren Akkreditierungsrechte eingesetzt. In dieser Zeit muss das Gericht die Rechtslage abschließend prüfen. Der Fall könnte wegweisend dafür sein, wie weit eine US-Regierung im Umgang mit kritischen Medien gehen darf.

  • CNN: Einer der größten US-Nachrichtensender, seit Jahren im Konflikt mit der Trump-Administration
  • MSNBC: Liberaler Kabelsender, ebenfalls von dem Bann betroffen
  • Politico: Einflussreiches Washingtoner Nachrichtenportal, gehört zum deutschen Axel-Springer-Konzern

Pressefreiheit im Fokus des Verfahrens

Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zur Pressefreiheit in den USA auf. Kritiker sehen in dem Ausschluss einen gezielten Versuch der Trump-Administration, missliebige Berichterstattung zu unterbinden. Journalistenverbände und Bürgerrechtsorganisationen hatten die Maßnahme scharf verurteilt und die betroffenen Medien in ihrem Klagevorgehen unterstützt.

Die Entscheidung des Washingtoner Gerichts wird von Medienrechtlern als klares Signal gewertet: Der Zugang akkreditierter Presse zu Regierungseinrichtungen genießt in den USA besonderen verfassungsrechtlichen Schutz, den auch die Exekutive nicht ohne weiteres aushebeln kann.

Ausblick: Endgültiges Urteil steht noch aus

Die einstweilige Verfügung schafft zunächst nur vorübergehende Klarheit. Innerhalb der nächsten 14 Tage muss das Gericht in einem weiteren Schritt über die dauerhafte Rechtslage entscheiden. Je nach Ausgang könnte das Verfahren bis vor höhere Instanzen gehen – und damit zu einem der bedeutendsten Medienprozesse der jüngeren amerikanischen Geschichte werden. Die Trump-Administration hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Urteil geäußert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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