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Elektroauto laden: Wann es sich wirklich lohnt

Ob zu Hause oder an der öffentlichen Ladesäule – Elektroauto laden lohnt sich laut Experte Ferdinand Dudenhöffer. Preisvergleich, Modelle und Markttrends im Überblick.

Redaktion · 6. October 2026, 11:54 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 06.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ob Elektroauto laden zu Hause oder an der öffentlichen Ladesäule – es rechnet sich in beiden Fällen. Das ist das klare Fazit von Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer. Der Preisunterschied zwischen einem Stromer und einem vergleichbaren Verbrenner ist auf ein Minimum geschrumpft. Die wachsende Modellvielfalt und sinkende Anschaffungspreise machen das Elektroauto auch für Normalverdiener zur ernsthaften Option.

Kosten: Nur noch rund 2.000 Euro Unterschied zum Verbrenner

Der finanzielle Abstand zwischen Elektro- und Verbrennerfahrzeug ist deutlich gesunken. Laut Dudenhöffer beträgt der durchschnittliche Preisunterschied derzeit nur noch rund 2.000 bis 2.100 Euro – und das vor Abzug weiterer Vorteile.

Hinzu kommen strukturelle Einsparungen, die den Stromer langfristig günstiger machen:

  • Geringere oder entfallende Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge
  • Niedrigere Betriebskosten durch günstigeren Strom im Vergleich zu Kraftstoff
  • Reduzierter Wartungsaufwand durch weniger bewegliche Teile im Antrieb
  • Möglichkeit des kostengünstigen Ladens im Eigenheim über Nacht

Unter dem Strich nähert sich die Gesamtkostenrechnung – auch bekannt als Total Cost of Ownership – zunehmend der Preisparität mit Verbrennern an.

Elektroauto-Markt in Europa wächst rasant

Der europäische Automarkt sendet eindeutige Signale. Norwegen ist dabei das Paradebeispiel: Im August entfielen dort 99 Prozent aller Neuzulassungen auf rein elektrische Fahrzeuge. Doch auch andere Länder holen stark auf.

Ein Blick auf die aktuellen Zulassungsquoten zeigt die Dynamik:

  • Norwegen: 99 % Elektroanteil bei Neuwagen (August)
  • Dänemark: 86 % Elektroanteil
  • Frankreich: 38 % Elektroanteil
  • Deutschland: 32 % im August, 35 % im September

Die Tendenz in Deutschland ist damit klar aufsteigend. Auch hierzulande kommen immer mehr Käuferinnen und Käufer auf den Geschmack des elektrischen Fahrens – auch wenn das Land im europäischen Vergleich noch Aufholbedarf hat.

Günstige Elektroautos: Welche Modelle lohnen sich?

Für Verbraucherinnen und Verbraucher mit kleinem Budget ist die Auswahl an Kompaktfahrzeugen und Kleinwagen mittlerweile beachtlich. Der Markt für günstige Elektroautos hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt.

Dudenhöffer nennt mehrere Hersteller, die in diesem Segment aktiv sind:

  • Volkswagen mit dem neuen ID. Polo – trotz langer Wartezeiten bereits auf dem Markt
  • Cupra und SEAT mit ähnlichen Kompaktmodellen auf gemeinsamer Plattform
  • Opel und Ford als etablierte Massenmarkthersteller mit bezahlbaren Stromern
  • Koreanische Hersteller wie Hyundai und Kia mit wettbewerbsfähigen Modellen
  • Chinesische Anbieter, die im Einstiegssegment besonders stark aufgestellt sind

Insgesamt sind derzeit mehr als 270 verschiedene Elektrofahrzeuge auf dem deutschen Markt erhältlich – eine Vielfalt, die es so in keinem anderen Antriebssegment gibt und die für nahezu jeden Bedarf und jedes Budget eine passende Lösung bereithält.

Fazit: Elektromobilität ist keine Nische mehr

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Elektromobilität ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sinkende Anschaffungspreise, günstigere Ladekosten und wachsende staatliche Anreize machen den Umstieg für immer mehr Menschen wirtschaftlich attraktiv. Experten wie Dudenhöffer sehen den Trend als unumkehrbar – die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell sich das Elektroauto auch in Deutschland als Standard durchsetzt. Mit über 270 verfügbaren Modellen und einem zunehmend engmaschigen Ladenetz sind die Voraussetzungen dafür so gut wie nie zuvor.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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