Trumps Zustimmungswerte: Junge Amerikaner besonders kritisch
Trumps Zustimmungswerte sinken weiter: Nur 38 % der Amerikaner bewerten seine Arbeit positiv. Vor allem Jüngere lehnen seine Wirtschaftspolitik stark ab.
Dieses Video wurde am 23.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Trumps Zustimmungswerte befinden sich auf einem bedenklich niedrigen Niveau: Lediglich 38 Prozent der Amerikaner bewerten die Arbeit von US-Präsident Donald Trump als positiv. Mehr als 60 Prozent zeigen sich unzufrieden mit seiner Amtsführung. Besonders unter jüngeren Wählern ist die Ablehnung ausgeprägt – ein Trend, der sich seit Trumps Amtsantritt kontinuierlich verstärkt hat und mit Blick auf die bevorstehenden US-Kongresswahlen politische Sprengkraft besitzt.
Negativtrend seit Amtsantritt: Trump schlechter als in erster Amtszeit
Ein Vergleich mit Trumps erster Amtszeit zeigt eine deutliche Verschlechterung. Zum gleichen Zeitpunkt – rund eineinhalb Jahre nach Amtsantritt – verfügte Trump damals noch über höhere Zustimmungswerte und geringere Ablehnungsquoten als heute.
Auch sein Vorgänger Joe Biden schnitt zum vergleichbaren Zeitpunkt seiner Präsidentschaft besser ab: 45,7 Prozent der Amerikaner unterstützten Biden damals. Was beide Präsidenten dennoch gemeinsam haben: Sie wurden fast durchgängig von der Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung abgelehnt.
Der anhaltende Negativtrend bei Trumps Beliebtheitswerten deutet darauf hin, dass strukturelle Unzufriedenheit mit seiner Politik besteht – und nicht nur kurzfristige Stimmungsschwankungen.
Inflation und Wirtschaft: Die drängendsten Sorgen der Bevölkerung
Die Themen, die die Amerikaner derzeit am stärksten beschäftigen, sind klar wirtschaftlich geprägt. An erster Stelle steht mit 35 Prozent das Thema Inflation und steigende Preise. Die hohen Lebenshaltungskosten sind damit das meistgenannte Problem der Bevölkerung.
Die weiteren Prioritäten der Amerikaner im Überblick:
- Arbeitsplätze und Wirtschaft: 13 Prozent
- Gesundheitsversorgung: 10 Prozent
- Einwanderung: 7 Prozent
- Verschiedene weitere Themen: 35 Prozent
Die Dominanz wirtschaftlicher Themen erklärt, warum Trumps Wirtschaftspolitik in der öffentlichen Wahrnehmung so stark unter Beschuss steht. Gerade bei steigenden Alltagskosten messen Wähler die Leistung eines Präsidenten unmittelbar an ihrem eigenen Geldbeutel.
Junge Amerikaner: Die kritischste Gruppe gegenüber Trumps Wirtschaftspolitik
Besonders deutlich fällt die Ablehnung bei der jüngeren Generation aus. 82 Prozent der 18- bis 34-Jährigen bewerten Trumps Wirtschaftspolitik negativ – ein außergewöhnlich hoher Wert, der die tiefe Entfremdung dieser Altersgruppe von der aktuellen Regierungspolitik widerspiegelt.
Zum Vergleich: Bei den Amerikanern ab 50 Jahren liegt die Ablehnung von Trumps Wirtschaftskurs mit 56 Prozent zwar ebenfalls über der Mehrheitsschwelle, fällt jedoch deutlich moderater aus.
Diese generationelle Kluft ist politisch bedeutsam. Jüngere Wähler sind besonders stark von hohen Miet- und Lebenshaltungskosten sowie unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen – Themen, bei denen sie Trumps Politik offenbar keine Lösungskompetenz zuschreiben.
Kongresswahlen als erster echter Test für die Stimmung im Land
Ob sich die weit verbreitete Unzufriedenheit mit Trump tatsächlich in Wahlergebnissen niederschlägt, wird sich am 3. November bei den US-Kongresswahlen zeigen. Umfragen können Stimmungen messen – doch erst die Wahlbeteiligung und die tatsächlichen Ergebnisse offenbaren, wie stark der Unmut politisch mobilisiert.
Historisch gesehen verliert die Partei des amtierenden Präsidenten bei Midterm-Wahlen häufig Sitze im Kongress. Angesichts der aktuellen Zustimmungswerte und der starken wirtschaftlichen Unzufriedenheit – besonders unter Jüngeren – könnten die Wahlen zu einem empfindlichen Denkzettel für die Republikanische Partei werden. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Umfragen die politische Realität in Amerika korrekt abgebildet haben.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.