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Herbststurm „Luise”: Warnungen für Wälder und Parks

Tiefdruckgebiet „Luise" fegt mit bis zu 100 km/h über Deutschland. Wälder und Parks sind tagsüber gefährlich – alle Warnungen und betroffenen Regionen im Überblick.

Redaktion · 23. October 2026, 15:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der erste Herbststurm der Saison trifft Deutschland mit voller Wucht. Das Tiefdruckgebiet „Luise” bringt Windböen von bis zu 100 Stundenkilometern, ergiebigen Regen und erhebliche Gefahren im Straßen- und Bahnverkehr. Wetterexperte Carsten Brand von donnerwetter.de warnt eindringlich: Wälder und Parks sollten heute gemieden werden – umstürzende Bäume und herabfallende Äste machen einen Aufenthalt dort gefährlich.

Windstärke 9 bis 10: Welche Regionen besonders betroffen sind

Der Sturm kommt aus dem Westen und erfasst zunächst vor allem den Nordwesten und Westen Deutschlands. Besonders stark betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland sowie Baden-Württemberg – dort vor allem in den Mittelgebirgen und exponierten Lagen. Auch Niedersachsen muss mit heftigen Böen rechnen.

Im Osten und Südosten – etwa in Berlin und Bayern – bleibt die Lage zunächst ruhiger. Allerdings ist auch dort am Sonntagmittag mit Sturmböen zu rechnen, wenn die Kaltfront durchzieht. Der Unterschied zur Lage in Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen bleibt jedoch erheblich.

Noch stärker als Deutschland treffen die Ausläufer des Tiefs Belgien, Frankreich und Großbritannien. Auf der deutschen Nordseeküste und den vorgelagerten Inseln – darunter Sylt – sind am Sonntagmorgen Orkanböen möglich.

Herbststurm und volles Laub: Eine gefährliche Kombination

Ein besonderes Risiko entsteht in diesem Jahr durch den ungewöhnlich hohen Laubanteil an den Bäumen. 80 bis 90 Prozent des Laubes hängen deutschlandweit noch an den Ästen – eine Windlast, die den Sturm deutlich gefährlicher macht als bei kahlen Bäumen.

  • Vollbelaubte Bäume bieten dem Wind eine deutlich größere Angriffsfläche.
  • Der trockene Sommer hat bei vielen Bäumen Trockenstress hinterlassen – morsche Äste brechen leichter.
  • Herabfallende Äste gefährden Fußgänger, Autos und Bahnoberleitungen.
  • Laub auf Straßen und Schienen erhöht die Unfall- und Verspätungsgefahr erheblich.

Brand rechnet deshalb mit Störungen vor allem im Bahnverkehr im Westen und Nordwesten – durch Äste, die in Oberleitungen fallen. Auch auf Autobahnen könne es zu gefährlichen Situationen kommen.

Regen und Aquaplaning: Die Lage auf den Straßen

Neben dem Wind bringt „Luise” auch ergiebige Niederschläge. Zunächst fallen 6 bis 10 Liter pro Quadratmeter, wodurch Aquaplaning auf Straßen stellenweise möglich ist. In der Nacht zu Sonntag zieht ein weiteres Sturmtief auf, das vor allem in den Mittelgebirgen nochmals 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter bringen kann.

Hochwasser sei nach aktueller Einschätzung nicht zu erwarten, so Brand. Die Hauptsorge gilt vielmehr den nassen Fahrbahnen in Kombination mit dem starken Wind – eine kritische Mischung besonders für den Nacht- und Frühverkehr am Samstag und Sonntag.

Verhalten und Ausblick: Was jetzt zu tun ist

Wetterexperte Brand gibt klare Verhaltensempfehlungen für die kommenden Tage:

  • Wälder und Parks heute Nachmittag und am Sonntagmorgen unbedingt meiden.
  • Keine Spaziergänge oder Joggingeinheiten unter Bäumen.
  • Im Auto besonders auf nassen Fahrbahnen und Windböen achten.
  • Bahnverbindungen im Westen und Nordwesten können kurzfristig ausfallen.

Der Experte betont, dass die Lage zwar ernst sei, aber nicht mit extremen Sturmereignissen wie Kyrill 2007 vergleichbar ist. Ab Montag entspannt sich die Wetterlage wieder spürbar – mit Temperaturen um 18 bis 19 Grad bleibt der Oktober vergleichsweise mild. Bis dahin gilt: Vorsicht vor allem überall dort, wo Bäume stehen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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