Trump fordert neuen Ukraine-Anführer statt Selenskyj
Trump fordert einen neuen Anführer für die Ukraine und macht Selenskyj für hohe Dieselpreise in den USA verantwortlich. Ein Überblick über den neuen Konflikt.
Dieses Video wurde am 10.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
US-Präsident Donald Trump hat erneut scharfe Kritik an dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geübt und dabei einen bemerkenswerten Vorschlag gemacht: Die Ukraine solle sich einen neuen Anführer suchen — einen, der in der Lage sei, einen Friedensdeal abzuschließen. Trumps Kritik entzündete sich unter anderem an den Angriffen der Ukraine auf russische Ölraffinerien, die er für steigende Dieselpreise in den USA mitverantwortlich macht.
Trump: Selenskyj hätte Deals machen können
In ungewohnt deutlichen Worten wandte sich Trump gegen den ukrainischen Staatschef. „Er hätte so viele Deals machen können, aber hat sich entschieden, es nicht zu tun”, erklärte Trump öffentlich. Damit stellte er Selenskyjs Verhandlungsbereitschaft grundsätzlich in Frage und suggerierte, dass der Krieg durch geschicktere Diplomatie längst hätte beendet werden können.
Trump ging noch einen Schritt weiter und schlug vor, die Ukraine solle einen neuen Anführer finden — einen, der kompromissbereit genug sei, um einen Deal mit Russland zu erzielen. Dieser Vorstoß stellt eine direkte Einmischung in die innenpolitischen Verhältnisse der Ukraine dar und dürfte in Kyjiw sowie bei den europäischen Verbündeten für erhebliche Verstimmung sorgen.
Raffinerie-Angriffe als Auslöser: Trumps Frust über Dieselpreise
Der unmittelbare Auslöser für Trumps Ärger sind die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien. Trump behauptet, er habe Selenskyj ausdrücklich davor gewarnt, Energieinfrastruktur als Ziel zu wählen. „Ich habe zu ihm gesagt: Tu, was du willst, aber treffe keine Raffinerien. Es gibt genug Ziele. Und was macht er? Er trifft sie”, zitiert Trump seine eigene Warnung an den ukrainischen Präsidenten.
Die Folge, so Trump, seien gestiegene Dieselpreise in den Vereinigten Staaten — ein innenpolitisch hochsensibles Thema für die amerikanische Bevölkerung. Damit verbindet Trump außenpolitisches Geschehen direkt mit wirtschaftlichem Druck auf US-Verbraucher und positioniert Selenskyj als mitverantwortlich für die Belastungen an der Zapfsäule.
Große Versprechen, ausbleibende Ergebnisse
Trump hatte im Wahlkampf vollmundig versprochen, den Ukraine-Krieg innerhalb kürzester Zeit — teils war von 24 Stunden die Rede — zu beenden. Dieses Versprechen hat er bislang nicht eingelöst. Weder konnte er einen Waffenstillstand herbeiführen noch nennenswerte diplomatische Fortschritte vorweisen.
- Trump versprach im Wahlkampf, den Krieg rasch zu beenden.
- Bisher wurden keine konkreten Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine eingeleitet.
- Trumps Kontakte zu Wladimir Putin haben bislang keine öffentlich bekannten Vereinbarungen erbracht.
- Die Fronten in der Ukraine sind weitgehend unverändert.
Statt konstruktiver Diplomatie eskaliert Trump nun rhetorisch gegen den ukrainischen Präsidenten und macht ihn zum Sündenbock — sowohl für das Andauern des Krieges als auch für wirtschaftliche Probleme in den USA.
Krieg als „Ärgernis”: Trumps Selbstbild und die Realität
Trump bezeichnete den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als „Ärgernis” und erklärte, der Krieg hätte unter seiner Präsidentschaft nie begonnen. „Er begann aufgrund von Inkompetenz”, so Trump, womit er implizit auf seinen Amtsvorgänger Joe Biden verwies.
Diese Selbstdarstellung steht im Widerspruch zu den ausbleibenden Ergebnissen seiner eigenen Außenpolitik. Kritiker weisen darauf hin, dass Trump trotz angeblich enger Gesprächskanäle zu Putin bislang keinen substanziellen Durchbruch erzielt hat. Die Rhetorik gegen Selenskyj könnte auch als Ablenkungsmanöver gewertet werden, um von den eigenen Misserfolgen in der Ukraine-Diplomatie abzulenken.
Ob Trumps Forderung nach einem neuen ukrainischen Anführer politische Konsequenzen hat oder lediglich Ausdruck seiner Frustration ist, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Konflikt zwischen Washington und Kyjiw gewinnt an Schärfe — zu einem Zeitpunkt, an dem die Ukraine weiterhin auf westliche Unterstützung angewiesen ist.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.