DAX-Check: Adidas, Infineon und Vonovia unter Druck

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Dieses Video wurde am 18.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der DAX steht am Dienstag, 18. August, unter moderatem Druck. Nach einem schwächeren Handelstag zuvor, an dem der Index bei rund 26.380 Punkten aus dem Handel ging, lasten steigende Anleiherenditen und höhere Ölpreise auf der Stimmung. Dennoch hält sich der deutsche Leitindex erstaunlich nah am Rekordhoch – der Abstand beträgt lediglich rund ein Prozent. Im heutigen DAX-Check stehen sechs Einzelwerte im Mittelpunkt: Adidas, Einhell, Infineon, Schott Pharma, Sixt und Vonovia.

Steigende Renditen und Ölpreise als Belastungsfaktoren

Die Rentenmärkte senden derzeit deutliche Warnsignale. Zehnjährige deutsche Bundesanleihen rentieren bereits bei 3,25 Prozent, in den USA wurde die Marke von 4,7 Prozent überwunden, und in Großbritannien liegen die Renditen sogar bei 5,09 Prozent. Diese Entwicklung belastet risikobehaftete Anlagen wie Aktien erheblich.

Zusätzlichen Druck erzeugen die Ölpreise, die nach einem gemeldeten Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus erneut gestiegen sind. Eine schnelle Lösung des Konflikts rückt in weite Ferne, was die Zinserwartungen weiter nach oben treibt. Wichtige charttechnische Unterstützungszonen für den DAX liegen bei 26.080 Punkten sowie beim alten Ausbruchsniveau um 25.900 Punkte in Verbindung mit der psychologisch wichtigen Marke von 26.000 Punkten.

Adidas und Einhell: Charttechnik im Fokus

Das Chartbild von Adidas hat sich zuletzt massiv eingetrübt. Die Unterstützung bei 160 Euro wurde unterschritten, die 50-Tage-Linie hat nach unten gedreht. Der Kurs bewegt sich nun im Bereich von 150 Euro, und die nächste relevante Unterstützungszone liegt zwischen 135 und 145 Euro. Auch Puma zeigt ein ähnlich schwaches Bild: Die 30-Euro-Marke wurde deutlich verlassen, der Kurs tendiert in Richtung 25 Euro. Die Anlegerstimmung gegenüber Sportartikelkonzernen hat sich nach der Fußballweltmeisterschaft merklich abgekühlt.

Bei Einhell bestätigte der Gartengerätehersteller nach den jüngsten Quartalszahlen seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Konkret peilt das Unternehmen einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro sowie eine Vorsteuerrendite von 9 Prozent an. Trotz belastender Wetterbedingungen verzeichnete die DACH-Region ein deutliches Ergebniswachstum. Die Aktie nähert sich der Widerstandslinie bei 75 Euro, ein Ausbruch nach oben bleibt jedoch mangels breitem Anlegerinteresse schwierig.

Schott Pharma und Infineon: Analyst-Upgrade trifft Chip-Schwäche

Schott Pharma profitiert von einer Hochstufung durch Barclays. Die Investmentbank hat das Rating auf Overweight angehoben und ein Kursziel von 27 Euro ausgegeben – das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 35 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Die Analysten sehen nach drei Jahren rückläufiger Gewinne eine Trendwende. Wachstumstreiber sind insbesondere das Segment der sogenannten „Ready-to-Use”-Verpackungen, also bereits sterilisierte und vorgewaschene Pharmabehälter, sowie Spezialverpackungen für licht- oder luftempfindliche Medikamente, die höhere Margen ermöglichen. Charttechnisch hat sich die Aktie von den Tiefs im März deutlich erholt; das nächste Ziel liegt bei 24 Euro.

Dem gegenüber steht Infineon: Halbleiter- und KI-Aktien, die am Vortag noch Stützen der Wall Street waren, zählen heute zu den größten Verlierern im NASDAQ 100. Die 60-Euro-Marke bei Infineon gilt es nun zu verteidigen.

  • Die 50-Tage-Linie zeigt bei Infineon nach unten und liefert bei 70 Euro Widerstand.
  • Aus dem Abwärtstrend wurde zwar ausgebrochen, jedoch ohne nennenswerte Aufwärtsdynamik.
  • Die Unterstützungszone zwischen 54 und 60 Euro ist entscheidend.
  • Auch Konkurrenten wie Asus, Microtech und andere Halbleiterwerte zeigen ähnliche Schwäche.

Sixt und Vonovia: Analystenstudie trifft auf Zinssorgen

Für Sixt sorgt eine Studie der Berenberg Bank für positive Impulse. Sowohl die Stamm- als auch die Vorzugsaktien wurden hochgestuft – die Stammaktie von Hold auf Buy mit einem Kursziel von 91 Euro, was ein Aufwärtspotenzial von rund 50 Prozent impliziert. Die Analysten erwarten ein starkes Reisegeschäft und sehen Verbesserungsbedarf bei der Anlegerkommunikation sowie im Nordamerika-Geschäft. Aktuell bewegt sich die Aktie in einer Handelsspanne zwischen 58 und 62 Euro; ein Anstieg Richtung 65 Euro scheint in den nächsten Wochen möglich.

Vonovia hingegen leidet unmittelbar unter den steigenden Renditen. Die 20-Euro-Unterstützung droht zu fallen; sollte dies eintreten, rücken Kurse zwischen 17 und 18 Euro in den Fokus. Steigende Mieten und hohe Wohnungsnachfrage können die Last der Finanzierungskosten nicht ausgleichen, solange das Zinsniveau nicht sinkt. Das Gesamtbild für den DAX bleibt in dieser umsatzschwachen Sommerphase angespannt – ein Test der 26.000-Punkte-Marke in Kürze erscheint wahrscheinlich, wäre nach der jüngsten Rally jedoch keine Überraschung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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